Avanti – Spielkritik

Als kultiges Wettrennen wird Avanti angepriesen. Lieferfahrten sollen das schnelle Geld bringen mit dem einen Ziel: Ab auf die Insel! Die lustigen Fahrzeuge verbreiten sofort eine tolle Atmosphäre. Und von der eigenen Insel träumen wir ja schliesslich alle.

Zuerst wählt jeder Spieler sein Fahrzeug. Und die sehen toll aus und verbreiten schon so was von Kult, dass das Wettrennen schon beinahe zweitrangig wird. Zudem erhält noch jeder Spieler 3 Powerkarten in die Hand. Sie sind für die Geschwindigkeit zuständig. Die dreieckigen Karten sind in jeder Ecke mit einer Zahl zwischen 1 und 7 bedruckt.
Geld darf auch nicht fehlen. Davon gibt es reichlich – 2 Geldscheine jeder Farbe dienen als Startkapital.

Auf dem Spielbrett befindet sich der Rundkurs für die Wettrennen. In der Mitte liegt der Weg auf die Trauminsel. Nun werden so viele Wettfahrten veranstaltet, bis ein Spieler die Insel erreicht hat.

Der Startpunkt des Rennens ist beliebig und wird mit einem Spielstein markiert. Denn dort ist später auch das Ziel. Der Rundkurs besteht aus einzelnen Strassenstücken, die mit Geldbeträgen angeschrieben sind, und aus wenigen Parkplätzen.
Jeder Spieler legt verdeckt eine Powerkarte aus mit der Anzahl der Felder, die man ziehen möchte. Gleichzeitig werden die Karten aufgedeckt. Reihum fahren nun die Fahrzeuge ihre Werte. Ist ein Strassenstück bereits von einem Auto besetzt, darf man den gleichen Wert noch einmal vorwärts ziehen. Das kann auch mehrmals hintereinander vorkommen. Entscheidend ist nun, wo das Auto stehen bleibt. Der Führende des Rennens erhält nämlich von allen Mitspielern den Geldbetrag ihres Feldes ausgehändigt. Daher sind die kostenfreien Parkplätze im Spiel sehr begehrt.

Die Powerkarten dürfen nachgezogen werden, wenn sie einen Wert von 1-3 zeigen. Höhere Werte können zwar gefahren werden, man spielt ab sofort aber mit einer Powerkarte weniger.
Der letzte Fahrer im Rennen startet die nächste Rennrunde der Lieferfahrt und profitiert so allenfalls vom Überspringen der anderen Fahrzeuge.

Sobald der erste Wagen eine Runde absolviert hat, endet die Lieferfahrt. Die Spieler dürfen gemäss ihrem Rang nun 3,2 oder einen Schritt näher an die Trauminsel rücken. Und schon startet die nächste Lieferfahrt mit neuen Powerkarten.

 
Natürlich gibt es auch noch einige nette Optionen für zwischendurch. Ein Spieler kann aus dem Rennen aussteigen, wenn ihm die Powerkarten ausgehen oder er findet, dass die Fahrt chancenlos ist. Bezahlen muss er trotzdem während des Rennens. Es lohnt sich daher auf einem günstigen Streckenabschnitt oder einem Parkplatz auszusteigen.
Am Schluss des Rennens kann die Kasse ein wenig aufgebessert werden. Jeder Parkplatz besitzt einen Geldautomaten. Liegt zwischen dem eigenen und dem nächstplatzierten Auto so ein Automat, darf man sich das entsprechende Geld von der Bank holen.
Der Weg zur Trauminsel kann sich am Ende einer Rennrunde auch erkauft werden. Für Fahrer mit viel Geld eine reizvolle Alternative, um Positionen gut zu machen.

Fazit:
Avanti ist ein lustiges Autowettrennen. Das Material ist einfach toll, das Spiel schnell zu verstehen. Bei Avanti braucht es ein wenig Bluff, ein wenig Vorahnung und manchmal auch ein wenig Glück. Man kann sehr gut von seinen Mitspielern profitieren oder ärgert sich, wenn ein Plan eben nicht aufging. Seine Powerkarten sollte man sich gut einteilen, aber auch das Geld immer im Auge behalten. Am meisten Spass macht Avanti in der Vollbesetzung. Dann ist was los auf der Strasse. Die Entscheidungen am Ende eines Rennens fallen oft ziemlich knapp. Avanti ist ein spassiges Wettrennen für die ganze Familie.

Avanti | Autor: Heinz Meister | Verlag: Zoch-Verlag
Wettrennen für 3-5 Personen | Spieldauer: 45-60 Minuten | Benötigt: Geld, Power und das richtige Auto | Wiederspielreiz: gross

Besten Dank an Carletto und Zoch für ein Rezensionsexemplar von Avanti!

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