Metro – Spielkritik

Metro ist ein Spiel, das bereits seit einigen Jahren auf dem Markt ist. Im Jahr 2000 war es nominiert für das Spiel des Jahres. Metro zeichnet sich aus durch seine kurzen, klaren Spielregeln. Schnell hat man sich eingelesen und kann bereits starten mit dem Spiel. Aufgabe: Für die Weltausstellung 1900 soll die Pariser Metro gebaut werden.

Zuerst fällt der schön gestaltete Spielplan auf mit seinen vielen farbigen Metro-Wagen aus Holz. Sie markieren für jeden Spieler die Startpositionen am Rand. Metro ist ein Legespiel und nun gilt es, mit den vielen Schienenkärtchen ein möglichst lange Metrostrecke zu bauen, denn das gibt Punkte. Und die sind spielentscheidend.

Der Reihe nach darf jeder ein Kärtchen legen. Entweder eines aus seiner Hand oder ein “blindes” vom Stapel. Dabei hat man bei jedem Zug die Auswahl, ob man seine eigene Linie vorantreiben will oder der Strecke seiner Gegner schaden möchte. Gegen Schluss werden die Varianten weniger. Und wer nicht aufpasst, büsst dann gerne den erarbeiteten Vorsprung des Anfangs wieder ein.

Fazit:
Metro ist ein sehr kurzweiliges Spiel, dauert nicht zu lange und ist auch für die ganze Familie geeignet. Das schnell erlernte und einfache Spielsystem bietet trotzdem eine planerische Spieltiefe und macht auch langfristig immer wieder Spass. Und wer wie ich, im Ausverkauf zufällig an das Spiel ranläuft, sollte zugreifen.

Metro | Autor: Dirk Henn | Verlag: Queen Games
Brettspiel für 2 – 6 Personen | Spieldauer: ca. 40 Minuten | Benötigt: Planerisches Denken und den Schienenblick | Wiederspielreiz: gross

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1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Das Spiel macht wirklich Spass. Die Box alleine macht schon Lust auf Spielen, wenn man ein bisschen von Eisenbahnschienen angetan ist. Die Regeln sind wirklich schnell klar – und los kann es gehen.
    Das Spiel bietet, auch wenn man mit zwei Handkarten immer eine Auswahl hat, gegen Schluss auch mal ganz schön gemeine oder freudige Überraschungen – wenn andere einem mit den Kärtchen in die Quere kommen.

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