Kampf gegen das Spiessertum – Kickstarterkampagne

Kampf gegen das Bünzlitum ist in der Schweiz sehr erfolgreich. Das Spiel, von Angela Vögtli in einer Bierlaune erfunden, glänzte mit Fragen und Antworten und ganz vielen Schweizer Eigenheiten. Das soll den deutschen Nachbarn nun nicht vorenthalten werden. Auf Kickstarter läuft aktuell die Kampagne für Kampf gegen das Spiessertum. Damit ist auch gleich geklärt, was ein Bünzli ist.

Zu Kampf gegen das Bünzlitum habe ich bereits eine Spielkritik verfasst, die hier nachgelesen werden kann. Die deutsche Kickstarter-Version verläuft regeltechnisch gleich. Das war aber auch nicht das grosse Problem. Inhaltlich musste das Spiel total überarbeitet, oder besser gesagt, eingedeutscht werden. Diese Hausaufgaben haben Angela Vögtli und ihr Autorenteam nun erledigt. Es liegt nun ein Prototyp vor, der mit vielen Fragen und Antworten sehr gut spielbar ist.

Doch Vorsicht: Das Spiel ist weder für empfindliche, noch spiessige Mitbürger geeignet. Es geht ruppig, sexistisch und mitunter ziemlich schmutzig zu und her. Die Gürtellinie wird mehrfach verschoben und der schwarze Humor bis zur schwärzesten Nacht ausgereizt. Wer hier mitspielt, nimmt kein Blatt vor den Mund, denn Punkte erhält man nur mit bissigen Antworten, bei denen die Lacher tief aus der Bauchgegend kommen. Neben sämtlichen Geschlechtsteilen, Schimpfwörtern und deutschen Ausdrücken nimmt auch die deutsche C-Prominenz am Spiel teil: Franzi van Almsick, Roberto Blanco, Käpt’n Blaubär oder die Mainzelmännchen regen zu manch lustigen Situationen an.
In der geeigneten Spielrunde entwickelt sich das Spiel zum Selbstläufer. Die Gruppe darf gern auch grösser sein, auf die Antworten kommt es schliesslich an.

Das Spiel wird in Deutschland in einer hochwertigen Produktion erscheinen. Das Bünzlitum hat hier bereits tolle Vorarbeit geleistet. 600 Karten werden in der Spielbox zu finden sein, das fertige Spiel wiegt 1,7 kg. Das reicht doch für so manche lustige Spielrunde.

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