Wiehnachtsjass – Tradition in weihnachtlichem Gewand

Wenn jemand auf die Idee kommt, des Schweizers liebste Tradition, den Jass, in einem neuen Gewand zu produzieren, ist das mutig. Wählt man zudem noch ein jahreszeitliches Thema, das sich nur kurze Zeit in den Geschäften präsentieren lässt, ist das sehr mutig. Erste Reaktionen auf den Wiehnachtsjass von carta.media bestätigen jedoch: Den Mutigen gehört die Welt!

Seit Jahren jassen die Schweizer an zahlreichen Tischen des Landes und über viele Generationen mit denselben Motiven auf ihren Karten. Das System hat sich bewährt, der hohe Wiedererkennungswert lässt keinen Wechsel zu. So gab es in den letzten Jahren nur zaghafte Versuche der Veränderung: Grössere Zahlen und Schriftzüge, um eine bessere Lesbarkeit zu garantieren. Oder Chinderjass-Motive wurden eingeführt, um auch den Kleinen einen schnellen Zugang zu ermöglichen.

Nun bin ich bereits zwei Mal dem Wiehnachtsjass über den Weg gelaufen. Erstmals an der Suisse Toy, danach an der SpieleNacht. Eigentlich ein Unding, wie mir der Geschäftsführer von carta.media, Thomas Vock, bestätigt. Ein Spiel auf den Markt zu bringen, das nur während kurzer Zeit thematisch in die Spiele-Landschaft passt, das macht man nicht. Er hat es trotzdem getan, denn er ist von seiner Idee überzeugt.
Und das Interesse am Wiehnachtsjass war bisher an beiden von mir besuchten Veranstaltungen gross. Die weihnachtlichen Motive sorgten erst für Erstaunen, bevor dann ein Exemplar in der Einkaufstasche verschwand. Warum nicht mal mit Weihnachtssternen, Tannenzapfen, Kerzen und Glocken den nächsten Jass klopfen?

Die Idee und deren Umsetzung gefällt mir. Für einmal aus der Tradition ein wenig ausbrechen. Geübte Jasser merken schnell: Das Auge muss sich an die neuen Motive erst gewöhnen. Doch was solls? Vor Weihnachten darf das gerne mal sein. Meine persönliche Jassrunde kann sich also im Dezember auf etwas gefasst machen.

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