First Train to Nürnberg

Neue Spiele braucht das Land. Warum dann nicht mit dem ersten Zug nach Nürnberg? Der kleine Argentum Verlag aus Köln bringt das Eisenbahn-Spiel First Train to Nürnberg auf den Markt. Was in der Schweiz die „Spanisch-Brötli-Bahn“ ist, fuhr in Deutschland zwischen Nürnberg und Fürth. Die erste deutsche Eisenbahnstrecke ist Thema dieses Spieles.

In der Rolle eines Eisenbahnmäzens muss man Strecken bauen, die durch Passagier- und Warentransporte rentabel sind. Der Weg dahin ist aber nicht ganz so einfach. Es gilt, viele Einflüsse von aussen zu überwinden und ins Spiel einzuplanen.

First Train to Nürnberg ist ein Strategiespiel von Martin Wallace für 2 – 4 Personen. Es ist eine Neuauflage des Spieles Last Train to Wensleydale. Der alte Spielplan befindet sich auf der Rückseite des Spiels und ist ebenfalls spielbar.

First Train to Nürnberg ist eben erst erschienen und nun auch in der Schweiz erhältlich.
Link: Argentum Verlag

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Showmanager – Spielkritik

Es gibt Spiele, die lagern so lange, bis sie wieder aktuell werden. Showmanager ist so eines. 1997 ist es zum ersten Mal erschienen und 2010 feiert es ein überraschendes Comeback.

Vier Musicals muss jeder Spieler bei Showmanager auf die Beine stellen. Dazu hat er jede Menge Schauspieler zur Verfügung. Aber nicht jeder Schauspieler kann in jede beliebige Rolle schlüpfen. So ist klar, dass ein Musical mit grösserem Erfolg aufgeführt werden kann, wenn die Rollen auch richtig zugeteilt sind.

In der Künstler-Agentur liegen immer 4 Schauspieler bereit. Sie können verpflichtet werden, kosten aber je nach Liegeplatz zwischen 0 und 3000 Mark. Mark, richtig. Denn der Euro war zu Showmanager-Zeiten noch nicht erfunden. Das Startkapital ist je nach Spielerzahl unterschiedlich. Aber es gilt auf jeden Fall zu sparen. Denn sonst muss man im Laufe des Spieles eines seiner bereits aufgeführten Musicals abwerten, indem man einen Kredit aufnimmt.

So verpflichtet reihum jeder Spieler immer wieder einen Schauspieler oder er führt ein Musical auf und fährt Punkte ein. Wer zuerst aufführt, kann die Stadt wählen, wo sein Musical stattfindet. Nicht jede Stadt bietet gleich viele Punkte. Es gewinnt, wer mit allen 4 Musicals am meisten punktet.

Fazit:
Showmanager ist kein Spiel mit grossem Tiefgang. Zu sehr ist man auch dem Zufall unterworfen. Stehen gerade die Schauspieler zur Verfügung, die ich brauche? Aber alleine für die Karten mit den Schauspielern lohnt sich das Spiel. Die sind wunderbar im Karrikatur-Stil gezeichnet und tragen allesamt passende Namen. Showmanager hat eine sehr gute Spielanleitung und ist schnell erlernt. Und trotz alledem schafft es Showmanager immer wieder auf unseren Spieltisch. Das könnte auch ein Grund sein für die Neuauflage des Spiels 2010.

Showmanager | Autor: Dirk Henn | Verlag: Queen Games
Brettspiel für 2 – 6 Spieler | Spieldauer: ca. 45 Minuten | Benötigt: Kartenglück im Musicalbusiness | Wiederspielreiz: immer mal wieder

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Preisunterschiede bei Brettspielen

Das Schweizer Konsumentenmagazin Saldo testet in seiner Ausgabe vom 10. November 2010 die Preise bei Gesellschafts-/Brettspielen in der Schweiz. Dabei stellt es grosse Preisunterschiede fest.

So wurden die Preise diverser, beliebter Brettspiele (u.a. Carcassonne, Dixit, Keltis, Siedler von Catan) in verschiedenen Geschäften und Online-Portalen abgefragt.  Dabei verdoppelt sich der Preis vom günstigsten zum teuersten Angebot bei einzelnen Spielen. Da die Spielepreise in der Schweiz generell um einiges höher liegen als in Deutschland, erstaunt es nicht, dass Amazon.de bei allen Spielen die Nase vorne hat. Und dies inklusive Versandkosten.

Vergleicht man nur die Schweizer Anbieter, so gewinnt in fast allen Fällen der Online-Anbieter Storyworld.ch. Sämtliche Verkaufsläden sind generell teurer, auch wenn sie einen eigenen Online-Shop betreiben. Ausnahme: bei Verkaufs-Aktionen. Ein Preisvergleich lohnt sich im Bereich der Brett- und Kartenspiele also.

Nicht im Saldo-Vergleich zu finden, ist wog.ch (World of Games). Das Portal vermag zwar preislich nicht ganz mit Storyworld.ch mitzuhalten, bietet aber einen erstklassigen, schnellen und portofreien Versand. Zudem sind zu den Spielen Bewertungen von anderen Käufern sichtbar. Ein nicht zu unterschätzender Service.

Quelle: Saldo

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Dominion – Spielkritik

Dominion ist ein Kartenspiel. Eines, das seinen Namen wirklich verdient. 500 Karten stehen in der Spielschachtel zur Verfügung. Und seit 2009 ist Dominion sogar DAS Kartenspiel schlechthin. Denn da wurde es zum „Spiel des Jahres“ gewählt und erhielt auch den Deutschen Spielepreis.

Dominion besteht aus 3 grossen Kartengruppen: Geld-, Aktions- und Punktekarten. Mit diesen Karten wird im Laufe des Spiels das eigene Königreich vergrössert. Der Sieger wird zum Schluss nach Punkten ermittelt. Der Spielablauf ist recht einfach. Zuerst kann eine Aktionskarte gespielt werden. Danach folgt ein möglicher Kauf und zuletzt wird die eigene Auslage aufgeräumt.

Der Kartenmechanismus ist dabei schnell erlernt. Vom eigenen, gut durchmischten Kartenstapel wandern 5 Karten auf die Hand. Mit ihnen wird gespielt, bevor sie auf dem Ablagestapel wieder verschwinden. Das Verschwinden ist allerdings nur auf Dauer. Die Karten tauchen nämlich, mit allen zusätzlich erworbenen, wieder auf. Wenn der Kartenstapel aufgebraucht ist, wird neu gemischt und das Ziehen beginnt von vorne.

Eine zentrale Rolle spielen die Aktionskarten. Sie bieten diverse Sonderaktionen, wenn man sie besitzt. Es gilt daher, laufend zu entscheiden, welche Karten nun gerade für das eigene Spiel wichtig zu erwerben sind.
Dominion beinhaltet zudem 24 verschiedene Aktionskarten, wovon nur 10 für eine Partie gebraucht werden. Sie lassen sich beliebig kombinieren und so ist langer Spielspass garantiert. Zudem sind bereits einige Erweiterungen zu Dominion erschienen.

Bei Dominion baut jeder sein eigenes Königreich mit Karten auf. Wer aber zu früh auf Punkte setzt, verliert ebenso, wie jene, die nur auf Aktionskarten bauen.  Und das Geld sollte auch nicht vernachlässigt werden. Ohne Geld keine neuen Karten. 
Dominion endet, wenn 3 Aktionskartenstapel oder aber der Provinzpunktekartenstapel leer sind.

Fazit:
Dominion ist eines jener „Spiele des Jahres“, das es wohl noch lange geben wird. Die Möglichkeiten sind enorm. Es bietet trotz eines einfachen Einstieges eine grosse Spieltiefe. Und Dominion lässt sich auch zu Zweit sehr gut spielen. Der Spielspass hält an und kann mit einer der Erweiterungen noch ausgebaut werden.

Dominion | Autor: Donald X. Vaccarino | Verlag: Hans im Glück
Kartenspiel für 2 – 4 Spieler | Spieldauer: ca. 45 Minuten | Benötigt: Den richtigen Riecher beim Kartenkauf | Wiederspielreiz: sehr gross 

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Die Burgen von Burgund

Stefan Feld hat mit Die Speicherstadt vor nicht langer Zeit  ein Spiel mit besonderem Versteigerungssystem veröffentlicht. Nun ist sein nächstes Werk in den Startlöchern: Die Burgen von Burgund.

Nicht zum ersten Mal verzögert sich allerdings der Veröffentlichungstermin. Nachdem Die Burgen von Burgund ursprünglich für die Spiel 10 in Essen geplant war, verschob sich der Termin weiter nach hinten und steht momentan bei Januar 2011.

Die Burgen von Burgund ist ein Spiel für Vielspieler, das aber auch eine Einsteigerversion bieten wird. In den Grundzügen soll das Spiel nicht schwer zu erlernen sein, wird aber trotzdem eine taktische Spieltiefe bieten. Der Spieler baut dabei sein Fürstentum mit verschiedenen Spielplättchen auf. Die Plättchen ermöglichen diverse Aktionen. Am Schluss entscheiden Siegpunkte über den Gewinner.

Die Burgen von Burgund erscheint im Verlag alea/Ravensburger. Stefan Feld erklärt sein Spiel bei den Kollegen von cliquenabend.de. Hier der Video-Link:
http://www.cliquenabend.de/index.php?page=news&d=1287297702

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