Lady Richmond – Spielkritik

Lady Richmond hat ein schillerndes Leben hinter sich. Daher streiten sich nach ihrem plötzlichen Tod zahlreiche Angehörige um ihren Nachlass. Das wird auch dem Anwalt der Lady zu bunt – und er versteigert kurzerhand ihre Sammlung an die potentiellen Erben. Ein schnelles Auktionsverfahren beginnt.

Lady RichmondIn der Rolle als einer der Erbschleicher bietet man um die besten Sammlungsstücke der Lady Richmond. Leider hat die Lady nicht nur ein gutes Händchen bewiesen, es sind auch einige Blender unter den Objekten. Ausgerüstet mit 10 Münzen sitzt man um den runden Auktionstisch und macht sich bereit, um die wertvollsten Stücke der Richmond-Sammlung zu ergattern. Der Auktionsstein liegt griffbereit in der Tischmitte. Der Auktionator legt verdeckt die ersten 7 Antiquitäten-Karten auf den Tisch. Die erste Karte wird aufgedeckt. Entschliesst sich ein Spieler, ein Gebot abzugeben, nimmt er sich den Auktionsstein und macht laut seine Ansage. Reihum haben die Spieler nun die Möglichkeit, das Angebot zu erhöhen oder zu passen, bis nur noch ein Spieler übrig bleibt.
Zeigt kein Spieler Interesse an einer Karte, deckt man die nächste auf und das Spiel beginnt von vorn. Gewinnt ein Spieler eine Auktion, wirft er das gebotene Geld in die Geldschatulle und kassiert ALLE aufgedeckten Karten auf dem Tisch. Es lohnt sich, ein wenig abzuwarten, doch das Risiko steigt.

Lady Richmond

Unter den Karten der Sammlung befinden sich auch Auktionatorkarten, die das Spielgeschehen immer wieder aufmischen. Mit den Karten verordnet der Auktionator eine Pause, er räumt alle offenen Karten ab oder er ersetzt sämtliche Karten gegen neue. Beliebter sind dagegen der Zahltag oder der Ausverkauf. Beim Zahltag leert man die Geldschatulle und die Erben stocken ihren Vorrat wieder auf 10 Münzen auf. Das geschieht einige Male im Spiel und kurbelt die Wirtschaft neu an. Der Ausverkauf ermöglicht ein Angebot für alle ausliegenden Karten (verdeckte und offene). Die Chance, die Katze im Sack zu kaufen ist ebenso gross, wie den grossen Treffer zu landen.

Lady Richmond

Noch besser sind da nur die drei Mogelplättchen. Nur einmal im Spiel kann sie jeder Erbe einsetzen. Beim Schummeln sieht man sich geheim zwei verdeckte Karten an. Das Tauschen ermöglicht ein Ersetzen einer eigenen Karte mit einer auf dem Tisch. So kann man bequem seinen Ladenhüter loswerden. Besonders gemein: Da die Mogelplättchen vor einem eigenen Gebot oder dem Passen eingesetzt werden dürfen, schiebt man einem Mitspieler für viel Geld auch mal eine Minuskarte unter. Durch eine Geldausleihe schnappt man sich eine Münze eines Mitspielers. Hoffentlich war es nicht seine letzte…

Wenn die ganze Sammlung verscherbelt ist, zählt man die Punkte auf seinen gewonnenen Karten und ermittelt den Sieger. Ob er auch der rechtmässige Erbe ist, sei dahingestellt.

Fazit

Lady Richmond ist grundsätzlich ein einfaches Versteigerungsspiel, simpel im Ablauf und auch gut mit Kindern spielbar. Zwischendurch herrscht Hektik am Spieltisch. Man kann sich ungefähr ausrechnen, wann das Angebot besonders reizvoll ist. Wer sich zuerst den Auktionsstein schnappt, ist klar im Vorteil. Doch Lady Richmond besitzt auch einen hohen Glücksanteil. Die Reihenfolge der Karten oder das Erscheinen von Auktionatorkarten sind doch ziemlich einflussreiche Faktoren des Spiels, die nicht berechenbar sind. Und doch sind die Auktionatorkarten und die Mogelplättchen wichtig für das Spiel. Sie sorgen für Unruhe und durchkreuzen so manchen Plan der Erbschleicher, oft auch in letzter Sekunde. Optisch ist Lady Richmond ein Genuss, das Material spitze. Wer sich gerne auf hektischere Versteigerungsspiele einlässt, findet hier ein witziges Familienspiel mit einer angenehmen Spielzeit und einem schnellen Zugang.

Lady Richmond | Autor: Tim Rogasch | Verlag HABA
Versteigerungsspiel für 2-5 Personen | Spieldauer: 30 Minuten | Ab 8 Jahren | Benötigt: Geld, Glück und Zugriff | Wiederspielreiz: gross

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Café Fatal – Spielkritik

Die Häppchen liegen auf den Tischen bereit. Doch wer bedient sich im Café Fatal zuerst an Käsekuchen, Pizza und Tortenstücken? Ein spannender Würfelwettstreit beginnt, bei dem Zocken erlaubt ist.

Café FatalGleich vorweg: Ähnlichkeiten mit dem Spiel Las Vegas (früher Vegas) sind unverkennbar. Während man dort im Casino spielt, geht es hier um bedeutendere Dinge: Kaffee und Kuchen! Die Tische im Café Fatal sind gefüllt mit Häppchen. Das zaubert den Spielern erst einmal ein kleines Hungergefühl in die Magengegend, danach geht der Kampf um die besten Stücke auch schon los. Fünf Häppchen ergeben ein komplettes Stück Torte, Pizza oder Käsekuchen – und damit weit mehr Punkte als einzelne Teilchen. Daher bieten die Kunden um die besten Stücke, oder jene, die sie gerade besonders begehren.

Mit 6 Würfeln startet man in die Spielrunde. Nach einem Wurf legt man sämtliche Würfel eines Wertes auf einen Tisch des Café Fatal und gibt seinen Einsatz für das entsprechende Häppchen vor. In den folgenden Runden gelten ein paar Regeln: Weitere eigene Würfel mit anderen Werten muss man auf benachbarte Tische legen. Dafür spielt man ab sofort auch dort um die Häppchen. Würfel mit in vorherigen Runden ausgelegten Werten darf man auf die Tische dazulegen und so sein Angebot erhöhen.

Café Fatal

Die Mitspieler legen ihre Würfel nach demselben Muster. Die Tische sind unterschiedlich begehrt, je nach Häppchen. Haben alle Spieler ihre Würfel platziert, rechnet man ab. Wer am meisten Würfel auf einem Tisch hat, darf zuschlagen und das jeweilige Häppchen zu seinem Vorrat legen. Bei gleicher Anzahl an Würfeln entscheidet der höhere Wert. Herrscht immer noch Gleichstand, bleibt das Häppchen liegen. Für die nächste Spielrunde legt man weitere Häppchen auf die Tische.

Café Fatal

Das Spiel geht über mehrere Runden und endet, wenn ein Spieler mit seinen Häppchen 40 Punkte erreicht hat. Sollte der Häppchen-Vorrat vorher ausgehen, ist früher Schluss und der Sieger wird nach Punkten ermittelt.

Fazit

Café Fatal spielt mit einem bekannten Mechanismus, der sich nur wenig von dem des Spiels Las Vegas unterscheidet. Doch im Café wird ebenfalls gezockt. Natürlich ist die Lage der Häppchen auf den Tischen entscheidend. Es spielt auch eine Rolle, bei welchem Tisch man mit einem Gebot einsteigt. Unter Umständen sind andere Tische danach unerreichbar. Das Beobachten der Mitspieler ist unerlässlich, denn mit einer kompletten Torte entscheidet man die Partie bereits für sich. Also aufgepasst. Das Zocken mit den Würfeln macht vor allem mit vier oder fünf Spielern Spass. Konkurrenz belebt die Schlacht am Häppchen-Buffet. Café Fatal benötigt kurze, schnelle Entscheidungen, um das Beste aus seinem Wurf herauszuholen. Das Würfel-Einsetz-Spiel ist toll für einen kurzen Plausch zwischendurch, schneller Würfelspass für die ganze Familie.

Café Fatal | Autoren: Brett J. Gilbert, Trevor Benjamin | Verlag: Zoch
Würfelspiel für 2-5 Personen | Spieldauer: 30 Minuten | Ab 8 Jahren | Benötigt: Würfel auf Kuchen, Pizza oder Käse | Wiederspielreiz: gross

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Kurzer Prozess – Spielkritik

Grimmig schaut uns der Richter auf der Spielschachtel an, richtig passend zum Kartenspiel Kurzer Prozess des Gmeiner-Verlages. Denn Autor Reiner Knizia hat hier ein kleines Ärgerspiel entwickelt, bei dem es keine Gnade gibt.

Kurzer ProzessDer Zugang zum Spiel ist nicht schwierig. Insgesamt 60 Karten sind im Spiel, aufgeteilt in 5 Farben mit unterschiedlichen Verbrechen. Die Karten besitzen Werte von 1 bis 3. Das Ziel: Die Verbrechen sollen einem Mitspieler angehängt werden und ihn kurzfristig aus dem Verkehr ziehen. Nachdem die Karten verteilt sind, spielt man reihum eine Karte aus. Man legt sie einem Mitspieler oder auch sich selber offen in die Auslage. Natürlich gibt es gewisse Regeln. Besitzt ein Spieler eine rote Karte, erhält nur er weitere rote Karten. So ordnet man in den ersten Runden den Spielern ihre aktuelle Farbe zu und legt Verbrechen um Verbrechen in die Auslage.

Irgendwann hat der Richter genug. Zu viele Verbrechen überführen den besten Ganoven. Erreicht ein Spieler mit seinen Karten den Wert 5, so nimmt er sämtliche offenen Karten der Spielrunde zu sich – das ist sozusagen sein Stich. Dafür darf er gleich die nächste Runde starten. Farbe und Werte starten wieder bei Null.
Zu Beginn ist die Auswahl gross. Alle Ganoven starten mit vielen Karten. Doch Runde um Runde verkleinert sich die Auswahl, es kommt auch mal zum Zugzwang, wenn man nur noch Karten einer bestimmten Farbe in den Händen hält.
Eine kleine Hintertür bleibt für sämtliche Ganoven: Sie können die Karten freiwillig einsammeln, wenn sie sich in einer ausweglosen Situation sehen. Oder könnte das auch eine taktische Möglichkeit sein?

Kurzer Prozess

Eine Spielrunde endet, wenn einem Spieler die Handkarten ausgehen. Wer zu diesem Zeitpunkt am meisten Karten gesammelt hat, kassiert die längste Knastperiode vom Richter. Die Knastperioden unterscheiden sich in ihrer Länge und werden vor dem Spiel zufällig ausgewählt. Nur der beste Spieler einer Runde (der mit den wenigsten) Karten geht straffrei aus.
Insgesamt werden drei Runden gespielt. Wer insgesamt die meisten Tage im Knast verbringen muss, verliert.

Kurzer Prozess

Kurzer Prozess hat noch einige wenige Kniffe im Spiel. Zeugenkarten spielt man wie Joker, sie können jeder Farbe angelegt werden. Und die Schwarzer Peter-Karten schieben die Karten aller Spieler im Uhrzeigersinn eine Position weiter. Im richtigen Moment gespielt, kann das sehr ärgerlich sein.

Fazit

Kurzer Prozess ist ein verdrehtes Stichspiel mit Ärgerpotenzial. Natürlich könnte man sich auf einen Spieler einschiessen. Doch so richtig viele Karten wird er trotzdem nicht sammeln, wenn man immer schnell abschliesst. Zudem wird ab spätestens Spielmitte die eigene Kartenauswahl knapp und man kann nicht mehr die gewünschten Spieler mit den passenden Farbkarten bedienen. Zum eigenen Schutz macht es durchaus Sinn, auch bei sich selber mal eine Karte zu legen. Wenn man beobachtet, welche Karten aus dem Spiel sind, hat man so weniger zu befürchten, als wenn man dem Verbrechen freien Lauf lässt. Und warum nicht einmal alle Karten freiwillig nehmen? Schliesslich kann man danach selber frisch starten und einen neuen Ansatz legen. Kurzer Prozess ist ein kurzweiliges, schnelles Kartenspiel, immer darauf aus, seine Mitspieler zu ärgern. Hier benötigt man eine dicke Haut, auch die Zwischengespräche sind schonungslos offen. Um selber erfolgreich zu sein, müssen alle Ganoven mal dran glauben. Das lässt sich nicht immer so leicht steuern. Schliesslich verfolgen alle ihre Pläne. Thematisch wäre das Kartenspiel nicht unbedingt an einen Krimi gebunden. Für den Gmeiner-Verlag passt das natürlich thematisch, dafür ist die Altersangabe ein wenig höher gesetzt. Das wäre spielerisch nicht nötig, doch hier schiebt man sich gegenseitig Verbrechen zu.

Kurzer Prozess | Autor: Reiner Knizia | Verlag: Gmeiner
Kartenspiel für 3-6 Personen | Spieldauer: 30 Minuten | Ab 10 Jahren | Benötigt: Eine dicke Haut und eine reine Weste | Wiederspielreiz: gross

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Meine kleine Märchen Memo Box – Spielkritik

Meine kleine Märchen Memo Box beinhaltet gleich zwei Komponenten: Ein Märchenbuch mit den Klassikern Hänsel und Gretel, Schneewittchen und Rotkäppchen, sowie ein passendes Memo-Spiel zu jeder Geschichte. Genug Material, um die Kleinsten lange zu unterhalten.

Meine kleine Märchen Memo BoxBei Kinderspielen beachtet man natürlich zuerst die Illustrationen und das Material. Die Memo Box lässt sich öffnen wie eine kleine Schatzkiste. Die Illustrationen sind witzig und herzlich, selbst wenn der Wolf die Zähne fletscht und die Hexe grün vor Ärger wird. Um überhaupt mit dem Spiel starten zu können, sollte man die drei Märchen kennen. Mit dem kleinen Märchenbuch lassen sie sich problemlos vorlesen oder selber erkunden. Die Illustrationen im Buch findet man später auf den Memo-Karten wieder.

Zu jedem Märchen steckt ein Memo mit zwölf Teilen in der Box. Es ist allerdings kein Memory im klassischen Sinn. Hier müssen nicht zwei gleiche Plättchen gesucht und aufgedeckt werden. Bei diesem Memo erlebt man spielerisch die Geschichte nach. Gesucht wird die richtige Reihenfolge. Dazu legt man die Plättchen in einem kleinen Raster aus und nähert sich langsam dem grossen Ganzen. Zu Beginn sucht man das Startplättchen der Geschichte. Und wie beim „normalen“ Memory gilt auch hier: Wer das richtige Bild gefunden hat, spielt weiter. Bleibt man stecken, dreht man alle Bilder wieder auf die Rückseite und der nächste Spieler versucht sein Glück. Das kleine Spiel nimmt langsam Fahrt auf und endet, wenn man sämtliche 12 Teile in der richtigen Reihenfolge nacheinander aufdeckt.

Meine kleine Märchen Memo Box

Meine kleine Märchen Memo Box ist ein Kinderspiel für Spieleinsteiger. Da sollte man die Regeln auch mal ein wenig dehnen. Das ist beim Memo ganz gut möglich. Die Plättchen lassen sich offen beispielsweise ganz simpel in der richtigen Reihenfolge ordnen. Oder beim Erzählen der Geschichte aus der Auslage suchen. Oder mit der Variante „Schlafenszeit“ gibt das Kind beim Vorlesen ein Plättchen ab, wenn es in der Geschichte vorkommt. Nach dem 12. Plättchen wird geschlafen. Wenn das nur immer klappen würde…

Fazit

Meine kleine Märchen Memo Box vereint Märchen und Spiel in einer schönen Box. Die Illustrationen gefallen mir sehr gut, auch die Kinder finden sie wunderschön. Mit Märchenbuch und Memo erhält man unterschiedliches Material, das man auch unabhängig voneinander verwenden kann. Rotkäppchen, Schneewittchen und Hänsel und Gretel sprechen die Kinder nach wie vor an. Mit gleich drei Memos in der Box erhält man eine schöne, kleine Märchengrundlage. Meine kleine Märchen Memo Box richtet sich an die Kleinsten, vermittelt die Geschichten und ermöglicht einen spielerischen Einstieg nach bekannten, einfachsten Mustern. Wenn das Ganze auch noch so umgesetzt wird, wie in diesem  Fall, ist das eine sehr gelungene Sache.

Meine kleine Märchen Memo Box | Autor: Jürgen Heel | Verlag: moses.
Memo-Variante für 1-4 Spieler | Spieldauer: 10 Minuten pro Memo | Ab 4 Jahren | Benötigt: Märchenhafte Ordnung | Wiederspielreiz: gross

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Leinen los! – Spielkritik

Wenn Königin Lönne von Övelgönne zum Wettrennen einlädt, dann müssen alle einfach kommen. Der Name der Königin wäre auch schon ein Spiel wert, doch erst trainiert man Geschicklichkeit bei Leinen los!

Leinen losDas Spiel von Alex Randolph wurde 1997 zum Kinderspiel des Jahres gewählt und erscheint nun in einer Neuauflage beim Zoch-Verlag. Der Spielplan ist bunt, das Material aus Holz – Leinen los! animiert wirklich auf den ersten Blick. Eine kleine Wettfahrt auf dem Meer soll es werden, die Bojen markieren die Rennstrecke und die Zeit ist begrenzt.
Hier spielt man nicht mit einer Sanduhr oder einem Timer. Ein Doppelpoller sagt die Zeit an. Ein Poller ist ein dicker Mast, an dem man die grossen Schiffe anbindet. Um den Doppelpoller soll ein Spieler mit der Leine eine schöne, regelmässige Acht wickeln. Genau so lange bleibt dem Boot, um auf der Rennstrecke entscheidend vorwärts zu kommen.

Leinen los

Da wären wir auch schon beim zweiten Star des Spiels angelangt: Die Boote. Mit dem Finger drückt man auf den Motor (ein Holzknopf am Heck) und bewegt das Boot über den Parcours. Das gelingt nicht immer ganz einfach. Der Vorderteil des Schiffes schlingert über die vorgegebene Piste, denn man schiebt es vor sich her.
Der Spielablauf ist schnell erzählt. Der Bootfahrer hat so lange Zeit, sein Gefährt über das Wasser zu bewegen, bis die Leine komplett auf den Doppelpoller gewickelt ist. Sollte er eine Boje berühren oder von der Ideallinie abkommen, endet die Fahrt sofort und der nächste Spieler folgt. Haifischgewässer sollte man meiden, fremde Boote darf man aus dem Weg räumen und vom Kurs abbringen.

Leinen los

So bewegt man abwechselnd die Boote und wickelt Poller um Poller, bis man den Rundkurs absolviert hat. Wer als Erster wieder den heimischen Hafen erreicht, gewinnt das Wettrennen.

Fazit

So einfach die Spielidee auch ist, das Material animiert die Kinder sofort zum Ausprobieren. Mit Poller, Bojen und Booten lassen sich auch neben dem Spielplan eigene Wettrennen inszenieren. Das Steuern der Boote ist ein wenig gewöhnungsbedürftig – besonders für Erwachsene. Es ist gar nicht so einfach, die Kontrolle über das eigene Gefährt zu behalten. Aber es macht grossen Spass. Auch das Leinen wickeln benötigt seine Zeit und für die Kleinsten Konzentration. Es ist in jeder Rolle Geschicklichkeit gefragt. Leinen los! bringt ein einfaches Spielprinzip wieder auf den Tisch. Wer das Spielmaterial sieht, packt sofort an und das Wettrennen beginnt.

Leinen los! | Autor: Alex Randolph | Verlag: Zoch
Kinderspiel für 2-4 Personen | Spieldauer: 20 Minuten | Ab 6 Jahren | Benötigt: Geschicklichkeit auf hoher See | Wiederspielreiz: gross

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