4 aus Acht – Spielkritik

1 Frage, 8 Antworten und nur 4 davon sind richtig. Beim kooperativen 4 aus Acht suchen alle gemeinsam nach den korrekten Lösungen. Wer sammelt über 10 Runden die meisten Punkte? Allgemeinwissen ist gefragt.

4 aus Acht

Das Spielprinzip hinter 4 aus Acht ist schnell erklärt: Es ist ein klassisches Frage-Antwort-Spiel. Speziell ist die Würfelbox, in der es erscheint und die Antwortschablone mit den Löchern. Mit der Schablone kontrolliert man fix, ob man die passenden 4 Antworten gefunden hat. Eine Schablone genügt dabei für alle 150 doppelseitig bedruckte Quizkarten. Die sind übrigens rund. Auf der grünen Seite findet man eher einfachere Fragen, auf der gelben Seite rätseln erfahrenere Quizzer. 10 Quizkarten wählt man beliebig aus für eine Spielrunde, Köpfe zusammenstecken und los.

4 aus Acht ist kooperativ, das heisst die Fragen dürfen miteinander besprochen werden, die Diskussionen laufen heiss. Und das geschieht auch bei den kunterbunten Fragen aus zahlreichen Kategorien. Oft kann man einzelne Antworten sofort benennen, ehe es mit den letzten ziemlich eng wird. Da geht es um Film & Fernsehen, Geographie, Bücher, Musik, Sport, Biologie etc. – eigentlich um alles, worum sich das Leben irgendwann mal dreht. Aktuelle Fragen mischen sich mit älteren Weisheiten. Es ist ein solides Allgemeinwissen gefragt. Mit dem Schwarmwissen einer ganzen Gruppe kriegt man ziemlich viel hin.

Die 4 richtigen Antworten gefunden? Dann deckt man die falschen Antworten mit einem OUT-Chip ab. Mit der Antwortschablone kontrolliert man sämtliche Fragekarten. An der Seite der Fragekarte findet man die Farbe (grün oder gelb) und eine Zahl. Die Zahlen gibt es auch auf der Antwortschablone. Legt man die Schablone passend auf die Fragekarte, erscheinen wie von Zauberhand die richtigen Antworten in den Löchern der Antwortschablone. Ist ein OUT sichtbar, hat man leider eine richtige Antwort ausgeschlossen.

4 aus Acht

Für jede richtige Antwort erhält man einen Punkt, den man mit dem Vogel-Punktemarker am Schachtelrand einträgt. Nach 10 Fragerunden kann man nachsehen, wie gut man abgeschlossen hat. Mindestens 25 Punkte sollten es schon sein, um wenigstens durchschnittlich abgeschnitten zu haben. Und wie erwähnt: Mit grün oder gelb lässt sich ein wenig am Schwierigkeitsgrad der Fragen schrauben.


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Fazit

Spielerisch bietet 4 aus Acht nichts Spektakuläres und das ist überhaupt nicht abwertend gemeint. Es ist ein sehr gradliniges Quiz: Frage, Antwort, Kontrolle. Die Fragen sind bunt gemischt und gut gewählt. Die Schwierigkeitsgrade sind mit grün oder gelb definiert, wobei es oft nicht auf die Farbe der Fragen ankommt. Vielmehr ist es entscheidend, ob eine Kategorie in der Quizgruppe geläufig ist. So wird eine „einfache“ Serienfrage zum Stolperstein, wenn man absolut nicht mit der angesprochenen Serie vertraut ist. Spannend ist 4 aus Acht aber doch, wenn es um das Schwarmwissen einer ganzen Gruppe geht. Einige Antworten sind glasklar, am Ende muss man noch Antwort 3 oder 4 mit dem Ausschlussverfahren bestimmen oder ein wenig riskieren. Es entstehen Diskussionen, denn die Fragen sind nicht derart leicht, dass man alles auf den ersten Blick beantworten könnte. Das ist gut so. Der eigentliche Kniff des Spiels ist die Antwortschablone. Mit nur einer Schablone, einigen Löchern und vielen Zahlen erscheinen immer die richtigen Antworten in den Löchern. Das ist sehr geschickt gelöst und bietet natürlich Spielraum für immer neue Fragepakete. Mit den 150 Quizkarten von 4 aus Acht lassen sich einige Partien spielen. Doch irgendwann ist das Fragekontingent erschöpft.

Alles über 4 aus Acht

4 aus Acht | Autoren: Katrin Abfalter, Johannes Sulzer | Illustrationen: Kreativbunker | Verlag: moses.

Spielerzahl: Quizspiel für 1 – 4 Personen
Spieldauer: ca. 15 Minuten
Altersangabe: ab 14 Jahren
Benötigt: Allgemeinwissen
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2 – 4 Personen
Richtet sich an: Familie

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