5er finden – Spielkritik

Freunde von Suchrätseln werden mit 5er finden von HABA bestens bedient. Hier zählt ein schnelles Auge für Verbindungen von Symbolen und Formen. Mit zwei Spielvarianten kann man sich in unterschiedlichen Disziplinen messen.

5er finden

Jeder Spieler erhält ein Tableau mit quadratischen Feldern und unterschiedlichen Formen. Bereits hier kann man wählen: Sollen alle unter denselben Bedingungen spielen oder unterschiedliche Voraussetzungen haben? Mit einem abwischbaren, schwarzen Stift kann es auch schon losgehen, wenn ein Spieler die Vorgaben erwürfelt. Von den 5 Symbolwürfeln dürfen höchstens 2 identische Symbole zeigen, sonst muss man erneut ran.

Danach beginnt ein Spiel auf Zeit. Mit den 5 erwürfelten Symbolen sucht man Kombinationen auf dem eigenen Spieltableau und rahmt sie schwarz ein. Nicht jede Kombination ist gleich viel wert. Auf dem Tisch ausliegende 5er-Plättchen zeigen die Vielfalt mit der entsprechenden Punktzahl an. Beim Suchspass gelten natürlich gewisse Regeln.
– Nur waagrecht oder senkrecht verbundene Symbole können eine Form bilden.
– Jede Form darf nur ein Mal gewählt werden.
– Ein Überlappen der Formen ist nicht erlaubt.

5er finden

Maximal 5 Formen sollen vollständig umrandet sein, Korrekturen sind während der Suchphase erlaubt. Wer seine Suche abgeschlossen hat oder bereits total erfolgreich war, der schnappt sich die Sanduhr und läutet die letzten Sekunden der aktuellen Runde ein. Wer die Sanduhr besitzt, darf ab sofort nichts mehr bei sich verändern. Beim letzten Sandkorn legen alle Spieler ihre Stifte weg, es beginnt die Auswertung.

Jede gelungene Kombination bringt die aufgedruckten Punkte. Gibt es mehr als 5 Kombinationen zählen nur die mit den wenigsten Punkten. Wer die Sanduhr genommen hat, bekommt einen Bonuspunkt. Gespielt werden 5 Runden mit neuen Symbolen und leeren Tableaus. In der letzten Runde zählen die Kombis doppelt.

5er finden

Ein wenig komplexer wird es mit der Puzzlevariante von 5er finden. Nun gibt es einen Puzzleplan, auf dem jeder Spieler seine gefundenen Kombinationen abstreicht. Auf dem Tableau bleiben die gefundenen Kombinationen erhalten, das heisst der Platz wird immer enger. Dafür sucht man Runde für Runde nur eine gute Kombinationen, die man eben noch nicht auf dem Puzzleplan eingetragen hat.

Löst man eine Aufgabe falsch, indem man nichts findet oder eine falsche Form einzeichnet, streicht man eine beliebige Form auf dem Puzzleplan durch und ebenso viele Felder irgendwo auf seinem Tableau.
Nach maximal 12 Runden endet die Partie. Vielleicht ein wenig früher, wenn in einer Runde niemand einen gültigen 5er findet. Punkte gibt es für die gefundenen Formen und die Sanduhren.


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Fazit

5er finden ist ein klarer Fall für Freunde von Suchspielen. Wer sieht die geforderten Kombinationen zuerst? Da täuschen auch kleine Varianten nicht darüber hinweg, am Ende benötigt 5er finden ein gewisses Flair für Formen und räumliches Denken. Die beiden Varianten machen Spass. Die offene Spielform würde ich eher mit Kindern empfehlen, die Puzzlevariante erfordert doch geschicktes Suchen, um das Tableau nicht schon nach wenigen Runden zu verstopfen. Man kennt mit der Zeit auch die Formen, die einem besser liegen. Das Auge bevorzugt tatsächlich gewisse Möglichkeiten. Insgesamt ist 5er finden ein sehr schönes (und buntes) Suchspiel mit einfachen Regeln und dem Schwerpunkt auf der Kombinationensuche. Die Sanduhr liefert eine kleine taktische Möglichkeit, um das Spiel schnell zu machen oder Druck zu erzeugen. Das Suchen nach Symbolen liegt nicht allen Spielern gleich gut, die Rätsler hat das Spiel aber überzeugt.

Alles über 5er finden

5er finden| Autor: Jürgen P. K. Grunau| Illustration: Oliver Freudenreich | Verlag: HABA

Spielerzahl: Suchspiel für 1 – 4 Person
Spieldauer: 20 Minuten
Altersangabe: ab 7 Jahren
Benötigt: Ein formidables Blickfeld
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2-4 Personen
Richtet sich an: Familie

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