BrainBox – Unterwasserwelt – Spielkritik

Die BrainBox ist eine Rätselkiste, mit der man seine Merkfähigkeit trainieren kann. Die Boxen gibt es mittlerweile zu ganz unterschiedlichen Themen und für verschiedene Altersgruppen. Wir tauchen nun in die Unterwasserwelt ab.

BrainBox - Unterwasserwelt

Beim Spielprinzip bleibt sich die BrainBox treu. Die Regeln sind in wenigen Minuten erklärt. Die Aufgaben können allein oder in Gruppen gelöst werden. 55 Karten befinden sich in der Box. In der Unterwasserwelt dreht sich thematisch logischerweise alles über das Leben im Meer: Pflanzen, Tiere und selten auch Mensch. Eine Bildkarte zeigt auf der Vorderseite eine Situation aus dem Meer. In einer kurzen Erklärung auf der erfährt man noch Wissenswertes über das abgebildete Tier. Auf der Rückseite findet man die Fragen zum aktuellen Thema.

10 Sekunden bleiben den Spielern, um sich das Bild einzuprägen. Ein Sanduhr liegt der Box bei. Mit Kindern lässt sich die Zeit auch problemlos verlängern, so eng sollte man das Ganze nicht sehen. Danach dreht man die Karte um und würfelt sich die Frage aus. Kann man sie, ohne zu gucken, beantworten, behält man die Karte und sichert sich einen Punkt. So spielt man Karte für Karte durch, prägt sich Dinge ein, beantwortet Fragen und holt sich hoffentlich viele Karten.

BrainBox - Unterwasserwelt

Die Spielzeit ist variabel. Man kann 10 Minuten spielen oder nach einer bestimmten Anzahl Karten aufhören. Wer am Ende die meisten Punkte geholt hat, ist das Gehirn des Spiels. Durch die unterschiedlichen Fragen bei jeder Karte kann man BrainBox – Unterwasserwelt problemlos mehrmals spielen.


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Fazit

BrainBox – Unterwasserwelt ist ein klassisches Merkspiel. Einige Sekunden ein Bild betrachten, danach das Wissen abrufen. Ein einfaches, aber effizientes Spielprinzip, das man auch von Rätselseiten kennt. Mit den Karten und den vielen Fragen erhält man natürlich eine Menge Futter. Durch die variable Spielzeit löst man jederzeit schnell ein Rätsel. Das macht die BrainBox auch sehr attraktiv für den Schulunterricht. Kennt man das Prinzip, setzt man sie immer wieder ein. Einzig die Altersangabe ab 5 Jahren stimmt nur halbwegs. Nicht wegen der Komplexität der Aufgaben, sondern weil bei den Fragen eben auch das Lesen erforderlich ist. 5jährige lösen solche Rätsel nicht alleine. Von der Merkfähigkeit her muss ich leider feststellen, dass die Kinder den Erwachsenen bei diesem Spiel oft eine Nasenlänge voraus sind. Sie betrachten die Bilder einfach mit anderen Augen, aber rätselhaft gut. Dieser Memory-Effekt liegt den Kindern im Blut. Die BrainBox ist als Zwischenbeschäftigung klasse!

Alles über BrainBox – Unterwasserwelt

BrainBox – Unterwasserwelt| Autor: keine Angabe | Illustration: keine Angabe| Verlag: The Green Board Game Co

Spielerzahl: Merkspiel für 1-?? Personen
Spieldauer: 10 Minuten
Altersangabe: ab 5 Jahren (ab 7 selber lösbar)
Benötigt: Beobachten, merken, antworten
Wiederspielreiz: sehr gross

Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2 bis 4 Spieler
Richtet sich an: Kinder, Familien

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