Crosswise – Spielkritik

Ist Crosswise nun das neue Qwirkle? Das Brettspiel besteht aus vielen Symbolsteinen und vermittelt so eine ähnliche Optik wie Qwirkle. Zudem bieten beide Spiele einen schnellen Einstieg und einfache Regeln. Und damit sind die Ähnlichkeiten bereits aufgezählt, denn Crosswise spielt sich ganz anders.

4 Spieler bilden 2 Teams, die sich während des Spiels jedoch nicht absprechen dürfen. Das grosse Spielbrett liegt in der Mitte und zeigt mit Farben senkrechte und waagrechte Reihen an. Jedes Team versucht nun mit Symbolsteinen die eigenen Farbreihen bestmöglich zu besetzen, denn dafür bekommt man am Spielende Punkte. Je mehr gleiche Symbole in einer Reihe sind, desto mehr Punkte bekommt man dafür. Aber auch sechs verschiedene Symbole in einer Reihe zahlen sich aus. Da es in Crosswise nur 6 Plätze in einer Reihe und nur 6 verschiedene Symbole auf den Steinen gibt, wird das oft eine enge Angelegenheit.

Jeder Spieler wählt immer aus 4 Steinen, die verdeckt vor ihm stehen. Legt man einen Stein, so zieht man sofort einen weiteren nach. Neben den Symbolsteinen befinden sich auch noch Aktionssteine im Nachziehbeutel. Mit Aktionssteinen kann man einen Stein vom Spielbrett entfernen, einen Stein verschieben, zwei Steine vertauschen oder einen Stein vom Brett durch einen eigenen ersetzen. Das kann die eben noch schlechte Ausgangslage sofort deutlich verbessern.

Crosswise endet, wenn alle Felder auf dem Spielbrett besetzt wurden. Dann zählt jedes Team die Punkte in seinen Reihen. Das Team mit den meisten Punkten gewinnt.
Crosswise kann aber auch schon frühzeitig enden. Gelingt es einem Team eine eigene Reihe mit identischen Symbolen zu füllen, so stehen die Gewinner sofort fest.

Crosswise lässt sich auch zu zweit oder zu dritt sehr gut spielen. Der Glücksfaktor erhöht sich aber, je weniger Spieler teilnehmen. So waren die Aktionssteine in den Testpartien auch schon derart einseitig verteilt, dass sich der Sieg früh abzeichnete.

Fazit:
Crosswise hat tolles Spielmaterial und eine Spielregel, die auf nur zwei Seiten keine offenen Fragen lässt. Der Spieleinstieg ist sehr schnell möglich, Crosswise spielt sich kurz und knackig. Natürlich braucht es ein wenig Glück und die richtigen Steine. Im Spiel zu viert wirkt sich das allerdings weniger aus. Gerade dann macht Crosswise grossen Spass, weil man nicht immer in die gleiche Richtung zieht, auch wenn man im gleichen Team spielt. Crosswise hat trotz einfacher Regeln eine spielerische Vielfalt, die man strategisch ausleben kann. So sollte man auch immer die Reihen seiner Gegner im Auge behalten. Nur wer kreuz und quer übers Spielbrett blicken kann, hat Gewinnchancen. Als Familienspiel eignet sich Crosswise mit seinem schnellen Zugang ebenfalls bestens.

Crosswise | Autor: Nicholas Cravotta | Verlag: Schmidt Spiele
Legespiel für 2-4 Personen | Spieldauer: 20 Minuten | Benötigt: Gute Steine, passende Symbole und ein wenig Glück | Wiederspielreiz: gross

Besten Dank an Carletto und Schmidt für ein Rezensionsexemplar von Crosswise!

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