CuBirds – Spielkritik

Da zwitschert eine ganz schön bunte Schar an Vögeln auf den Zäunen herum. Der Flamingo neben dem Papagei und der Elster. Da gerät man leicht ins Schwärmen. Und so soll es auch sein, denn bei CuBirds zählt am Ende der Vogelschwarm.

CuBirds

8 unterschiedliche Vogelarten gibt es bei CuBirds und die tummeln sich bei Beginn einer Partie auf vier Zäunen. Das ergibt ein buntes Bild, denn die ausgesuchten Vögel würden sich in Natura kaum in diesen Kombinationen treffen. CuBirds ist ein Kartensammelspiel, deshalb kreist man die Vögel gleich gezielt ein. Gespielt wird reihum und über mehrere Runden. 8 Handkarten erhält jeder Sammler beim Start einer Spielrunde. Hat nur ein Spieler am Ende seines Zuges keine Karten mehr auf der Hand, werfen auch die übrigen ihre Handkarten ab. Mit 8 neuen Karten geht es dann in die nächste Spielrunde.

Nach dem administrativen Teil starten wir nun den Sammeltrieb. Das funktioniert ganz einfach. Ein Spieler wählt eine Vogelart aus und legt sämtliche seiner Karten dieser Art links oder rechts an eine ausliegende Zaunreihe. Besonders gut wäre es nun, wenn die gerade ausgelegte Vogelart bereits auf dem Zaun sitzt und man andere Arten damit eingekesselt hat. Wenn nun zwischen Flamingos andere Vögel liegen, nimmt man diese auf die Hand.
Natürlich kann man einfach Karten anlegen, ohne andere aufzunehmen. Das geschieht immer dann, wenn die ausliegenden Vögel so gar nicht zu den Handkarten passen. Oder man schlicht keine Karten aus der Auslage haben will. In so einem Fall darf man zwei Karten vom Nachziehstapel ziehen, wenn man möchte.

CuBirds

Als zweite Aktion darf man genau einen Vogelschwarm abwerfen. Hat man gut getauscht und genügend Vögel einer Art auf der Hand, sichert man sich definitiv einen oder zwei Vögel für seine Sammlung. Die Sammelziele sind ganz unterschiedlich. Von den eher seltenen Tukanen benötigt man weniger Tiere, wie von den häufiger vorkommenden Elstern.

CuBirds
Zwischen den Papageien darf abgeräumt werden.

So spielt man seine Runden durch, erneuert die Handkarten und tauscht neue Schwärme ein. Wer zuerst 7 verschiedene Vogelarten in seiner Sammlung hat oder mindestens 3 Vögel von zwei verschiedenen Arten, der gewinnt CuBirds.


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Fazit

Die ein wenig eckig geratenen Vögel bei CuBirds wachsen einem ganz schnell ans Herz. Die Mischung der Tierchen ist einmalig und würde wohl nur im Zoo zusammenfinden. Hinter den bunten Gestalten verbirgt sich ein lockeres Sammelspiel. Durch das Ziehen und Auslegen der Karten ist ein gewisser Glücksfaktor im Spiel. Wenn es in einer Runde läuft wie geschmiert, liegen in der nächsten immer die falschen Vögel aus. Trotzdem hat man einen kleinen, taktischen Spielraum. Indem man auf die Sammlungen anderer achtet, oder seine Karten schnell wegspielt, um fremde Schwärme zu verhindern. Oder man sucht das Glück beim Nachziehen vom Stapel? In kleineren Spielrunden empfiehlt sich das kluge Auslegen von Karten, um sie in einem nächsten Zuge wieder einzusammeln. Man lernt so seine kleinen Kniffe kennen und muss je nach Spielsituation anders reagieren. Dadurch bleibt das Spiel spannend. CuBirds ist ein flottes, einfaches Familienspiel, das durch alle Altersgruppen gespielt werden kann. Dieses Spiel geht immer!

Alles über CuBirds

CuBirds| Autor: Stefan Alexander| Illustration: Kristiaan der Nederlanden | Verlag: Boardgamecircus

Spielerzahl: Kartenspiel für 2-5 Personen
Spieldauer: 20 Minuten
Altersangabe: ab 8 Jahren
Benötigt: Ein Schwärmen für Schwärme
Wiederspielreiz: sehr gross

Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2-4 Person
Richtet sich an: Familie

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