Deckscape – Das Geheimnis von Eldorado – Spielkritik

Das vierte Deckscape-Abenteuer in der kleinen Schachtel entführt die Spieler in den Dschungel. Eigentlich war die Suche nach der goldenen Stadt Eldorado bereits abgeschlossen, da nimmt die Geschichte auf der Rückreise eine unerwartete Wendung. Deckscape – Das Geheimnis von Eldorado jagt die Spieler in bester Indiana Jones-Manier durch den Tempel.

Deckscape - Das Geheimnis von Eldorado

Das Deckscape-System bleibt unverändert. Man arbeitet sich Karte für Karte durch das Spiel. Zerstören muss man dabei nichts. Trotzdem wurden kleine Veränderungen am Spielsystem vorgenommen. Ob die weitergeführt werden, zeigt sich spätestens im nächsten Teil. Erst ruft einmal der Dschungel. Die Spielkritik verrät natürlich keine wichtigen, spielerischen Details. Ich will schliesslich niemandem das bevorstehende Abenteuer nehmen. Das Flugzeug der Entdecker wird auf dem Heimflug von einem steinernen Krokodilkopf getroffen. Das kann schon mal passieren und nach dem Absturz sortiert man sich erst einmal neu und sucht Hilfe. Das ist nicht ganz einfach in der Wildnis, die üblichen Gefahren lauern: Tiere, Eingeborene, die Natur. Und dann ist da auch immer noch die unbändige Lust nach Gold und Eldorado. Schon steckt man im nächsten Schlamassel.

Deckscape - Das Geheimnis von Eldorado
Welche Ausrüstung soll es denn sein?

Die Geschichte ist gut erzählt, man arbeitet sich langsam voran, löst Rätsel um Rätsel. Die Deckscape-Abenteuer bieten immer noch nur einen Lösungsansatz. Dreht man die Rätselkarte, entscheidet man auf richtig oder falsch und kämpft sich weiter durch den Dschungel. Neu erhält man im Laufe des Abenteuers zwei Hilfsmöglichkeiten an die Hand und wird ermuntert, diese auch zu nutzen. Das kostet nichts, macht das Lösen der Rätsel aber manchmal sehr einfach. Mit dieser Hilfe schraubt man ein wenig am Schwierigkeitsgrad.

Deckscape - Das Geheimnis von Eldorado

Es gibt zahlreiche Rätsel zu lösen, die Gruppe der Entdecker kann sich dabei teilen oder komplett an den Aufgaben arbeiten. Der Weg der Entdecker nimmt so manche Wendung. Das kennt man bereits. Es bleibt wenig Zeit, sich in die einzelnen Aufgaben zu vertiefen, die Uhr entscheidet am Ende über den Erfolg der Mission. Ob Eldorado wirklich das grosse Ziel aller Träume ist, sei nicht verraten. Aber die Menschheit wird bei Deckscape – Das Geheimnis von Eldorado bestimmt ein ganzes Stück besser.


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Fazit

An der Geschichte gibt es nichts zu rütteln. Das ist Abenteuer pur. Wie so oft gerät man unverhofft bei den Escape-Geschichten in die grössten Fallen. Man fühlt sich tatsächlich ein wenig wie Indiana Jones. Die Deckscape-Geschichten haben mich bisher nicht immer abgeholt, diesmal schon. Die Rätsel sind gut, nur ein oder zwei komische Situationen sind im Dschungel dabei, bei denen die Lösung reichlich gesucht scheint. Das lässt sich bei der grossen Anzahl an Rätseln verkraften. Die Hilfskarten werden in diesem Spiel deutlich angepriesen, machen die Rätsel aber dann doch sehr einfach. Man sollte sie sorgfältig einsetzen, da man sich sonst das Knobeln ein wenig vermiest. Deckscape-Abenteuer sind eher schnell. Es muss in kurzer Zeit viel gelöst werden. Da liegt auch einmal eine falsche Lösung drin. Keine Angst, es kommen regelmässig Situationen, in denen man sie gerade biegen kann. Deckscape – Das Geheimnis von Eldorado ist für mich wieder ein besseres Kapitel. So darf es gerne weitergehen. Der Schwierigkeitsgrad befindet sich eher im unteren Bereich. Das kann gut mit der Familie gelöst werden.

Alles über Deckscape – Das Geheimnis von Eldorado

Deckscape – Das Geheimnis von Eldorado | Autoren: Martino Chiacchiera & Silvano Sorrentino | Illustration: Alberto Bontempi | Verlag: ABACUSSPIELE

Spielerzahl: Escape-Abenteuer für 1-6 Personen
Spieldauer: 60-90 Minuten
Altersangabe: ab 12 Jahren
Benötigt: Mut, Abenteuerlust und Ideenreichtum im Dschungel
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2-4 Spieler
Richtet sich an: Familien

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