Deckscape – Der Fluch der Sphinx – Spielkritik

Das neuste Abenteuer führt die Deckscape-Fans nach Ägypten. Eingeschlossen in einer Pyramide gibt es nur eine Lösung: Die Flucht. Deckscape – Der Fluch der Sphinx liefert ein klassisches Escape Room – Thema mit vielen Rätseln.

Deckscape - Der Fluch der Sphinx

Mit ein wenig Slapstick beginnt das Abenteuer in Ägypten. Während dem obligatorischen Fototermin vor den Pyramiden dreht sich plötzlich ein Stein um und man findet sich eingeschlossen im Inneren der Pyramide wieder. Der Einstieg in Deckscape – Der Fluch der Sphinx erfolgt ohne Vorwarnung. Auf der Suche nach dem Fluchtweg aus der Pyramide bedient das Spiel alle Klischees: Mumien, Verfolgung, ein Fluch und gefährliche Tiere. Das Kino liefert ja bereits einige Vorbilder und so drängt sich das Thema für das Escape-Spiel im Taschenformat direkt auf.

Am Ablauf des Spiels hat sich nichts geändert. Die grossen Karten liefern Rätsel, die man lösen muss. Mit der Überprüfung durch das Umdrehen der Karten erhält man neue Hinweise oder Gegenstände, die man zu einem späteren Zeitpunkt nutzen kann. Auf einer Hilfe-Karte erhält man zusätzliche Tipps. Man ist gut gewappnet im Kampf gegen die Sphinx.

Deckscape - Der Fluch der Sphinx

Nicht immer war das Storyboard flüssig und dicht bei den Deckscape-Abenteuern. Bei Der Fluch der Sphinx ist das aber der Fall. Das Spiel ist thematisch sehr gut umgesetzt, die Rätsel sind knackig, überfordern aber erfahrene Escape-Freunde sicher nicht. Obwohl das Spiel mit einem einzigen Kartenstapel startet, verzweigt sich das Abenteuer an zwei Stellen und man wendet sich plötzlich verschiedenen Orten zu.

Deckscape - Der Fluch der Sphinx

Das Ziel ist natürlich die Flucht aus den Mauern der Pyramide. In den 60 Minuten warten noch einige Wendungen und Überraschungen. Wie endet der Ägypten-Urlaub wohl?


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Fazit

Die Deckscape-Reihe hatte mit ihren unterschiedlichen Abenteuern ihre Hochs und Tiefs. Magier Oldman hat zuletzt thematisch unverbrauchten Charme versprüht. Kopfschütteln lösten Rätsel aus, die gar keine waren wie im Fall London. Doch man darf nicht vergessen: Das Taschenformat von Deckscape richtet sich an Familienspieler. Erfahrene Escape-Cracks werden zwar unterhalten, aber wohl kaum gross herausgefordert bei dieser Rätselreihe. Deckscape – Der Fluch der Sphinx spielt sämtliche Klischees Ägyptens herunter, mischt ein wenig „Indiana Jones“ und ein bisschen „Die Mumie“ ins Abenteuer. Das ist stimmig und der Rätselverlauf ist gut nachvollziehbar, auch wenn sich die Erzählstränge manchmal teilen. Das Prinzip mit dem Wenden der Karten liefert eine sofortige Lösung. Einen Teil an Fehlern verzeiht das Spiel, die Auswertung ist ebenfalls familientauglich und grosszügig. Deckscape – Der Fluch der Sphinx ist eine runde Sache und für mich eines der stärkeren Deckscape-Spiele.

Alles über Deckscape – Der Fluch der Sphinx

Deckscape – Der Fluch der Sphinx| Autoren: Martino Chiacchiera, Silvano Sorrentino| Illustration: Alberto Bontempi | Verlag: ABACUSSPIELE

Spielerzahl: Escapespiel für 1 bis 6 Personen
Spieldauer: 60 Minuten
Altersangabe: ab 12 Jahren
Benötigt: Rätselhafte Lösungsansätze
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2-3 Personen
Richtet sich an: Familie

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