Der Phrasenfuchs – Spielkritik

Wer kennt sich aus in Redewendungen? Leider wurden die Phrasen auf unterschiedliche Art und Weise verfremdet. Wer trotz der Hindernisse regelmässig punktet, wird Der Phrasenfuchs. Ein witziges Spiel für Gruppen.

Der Phrasenfuchs

Jede Menge Rätsel befinden sich in der Box, die kurzerhand zum Punktezähler mutiert. Die Füchse der Spieler wandern am Rand der Schachtel rundherum und markieren die gewonnenen Punkte. Die kann man sich auf unterschiedliche Art holen. Erkennt man die Redewendungen des Spiels zuerst, schnappt man sich einen verdeckten Punktemarker und schreibt sich die Punkte gut. Jeweils drei Rätsel gibt es pro Karte – also genügend Punkte zu ergattern. Der Fragesteller profitiert ebenfalls von den gelösten Aufgaben. Er notiert sich immer gleich viele Punkte, wie der beste Phrasendrescher des aktuellen Durchgangs.

Der eigentliche Star des Spiels sind allerdings die Rätsel. Es gibt sechs verschiedene Kategorien, in denen es zwar im Grunde immer um dasselbe geht, nämlich um Redewendungen, doch sie wurden auf unterschiedliche Weise verfälscht und irritieren die Spieler ganz schön. In jeder Kategorie zählt die Geschwindigkeit. Wer als erster die richtige Redewendung nennt, erhält einen Punkte-Chip. In Kategorie grün hat der Phrasenfuchs ein Wort gestohlen und durch „Fuchs“ ersetzt. In Kategorie orange nennt man nur zwei Wörter, um auf die Redewendung zu kommen. Kategorie rot hat ein übergeordnetes Thema und muss gar mit nur einem Wort erraten werden. Denglish spricht man in der blauen Kategorie. Wer kennt die passenden deutschen Redewendungen? Bei Türkis darf nur gezeichnet werden, oder anders ausgedrückt: Montagsmaler für Redewendungen. In Kategorie gelb liest man die Redewendungen unter erschwerten Bedingungen: Geöffneter Mund, Backen mit Daumen und Zeigefinger zusammendrücken. Wer’s versteht, kann punkten!

Der Phrasenfuchs

Die aktuelle Kategorie gibt der Punktemarker des jeweiligen Fragestellers vor. Der wechselt natürlich von Runde zu Runde. Schafft es ein Fuchs einmal um die Spielbox zu wandern, ist er Der Phrasenfuchs.

Der Phrasenfuchs

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Fazit

Der Phrasenfuchs geht schon in Richtung Partyspiel und macht vor allem in Gruppen sehr viel Spass. Das Spiel benötigt ein wenig Allgemeinwissen und natürlich einen Bezug zur Sprache. Es geht knallhart um Redewendungen, Wortsuche und artet auch mal in die Spassecke aus beim Malen oder den Zungenbrechern mit Handicap. Das alles erinnert ein wenig an den Bunten Abend im Urlaub oder an Geburtstagspartys, kombiniert mit Rätseln. Es ist eines der Spiele, die man fast nicht mehr beenden kann. „Ich kenne die nächste Redewendung!“ oder „Das hätte ich aber schneller erraten müssen!“ sind Standardaussagen beim Knobeln. Zudem lebt Der Phrasenfuchs von den Falschaussagen, die in der Hektik gemacht werden. Auch Schadenfreude ist erlaubt. Die 300 Karten sind eine stattliche Anzahl und ein guter Fundus an Redewendungen, die man auch bei anderen Gelegenheiten gut gebrauchen kann. Also, ran an den Phrasenfuchs! Eine Redewendung geht noch.

Alles über Der Phrasenfuchs

Der Phrasenfuchs| Autor: Peter Wichmann | Illustration: Kreativbunker | Verlag: moses.

Spielerzahl: Rätselspiel für 3 bis 8 Personen
Spieldauer: ca. 25 Minuten
Altersangabe: ab 14 Jahren
Benötigt: Phrasenschleuderer und Redewender
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: Nicht geeignet
Beste Spielerzahl: Nimmt ab 4 Spieler Fahrt auf
Richtet sich an: Familien

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