Dice Flick – Spielkritik

Da sind zwar einige Würfel im Spiel, doch bei Dice Flick werden sie geschnippt. Von vier Startrampen nehmen sie ihren Weg aufs Spielfeld. Geschickt platziert, punkten sie am Ende des Spielzuges sogar. Ein wenig Geschicklichkeit und ein bisschen Glück sind dazu nötig.

Dice Flick

Mit wenigen Handgriffen wird die Spielschachtel zum Ziel der Würfel. Das Plastik-Inlay ist zugleich ein Spielraster im Format 5×5. Dort sollen die Würfel von Dice Flick möglichst gut platziert werden. Vier Startrampen an jeder Seite der Schachtel stehen zur Auswahl. Im Inlay gibt es zudem einige fixe Positionen, die mit Klebern markiert sind. In einem Beutel sind die Würfel der drei Spielfarben, ergänzt durch weisse Joker und den begehrten pinken Knaller-Würfel. In einem Spielzug zieht man drei Würfel aus dem Beutel, zwei davon schnippt man ins Spielfeld. Gelingt es, mindestens drei gleichfarbige Würfel waagrecht oder senkrecht miteinander zu verbinden, erhält man deren Punkte gutgeschrieben.

Zu kleine Würfelgruppen bleiben im Feld liegen, Würfel ausserhalb des Spielfeldes wandern zurück in den Beutel. Über 10 Spielrunden duellieren sich die Spieler und schnippen ihre Würfel aufs Spielfeld. Vorlagen möchte man gerne vermeiden, doch die Würfel sind hin und wieder störrisch und hüpfen am Ende doch noch in ein Feld, das dem nächsten Spieler von Nutzen sein kann. Drei fixe Positionen mit aufgeklebten Würfeln im Spielfeld dürfen von allen Spielern benutzt werden.

Dice Flick

Der Center-Marker exakt in der Mitte des Spielfeldes verdoppelt den Wert des darauf liegenden Würfels. Bei der Wertung zählen nämlich die angezeigten Würfelaugen und die fallen, wie beim normalen Würfeln, rein zufällig.
Der Bonus-Marker erlaubt einen dritten Würfel-Schnipp, wenn ein Würfel darauf landet.
Doch am beliebtesten sind die Knaller-Würfel. Sie liefern garantiert 6 Punkte. Und mit ihnen wertet man zusätzlich die vertikale oder horizontale Reihe, in der sie sich befinden.

Nach 10 Runden ist Schluss. Wer die meisten Punkte erspielt hat, gewinnt.

Dice Flick

Monatlich den brettspielblog.ch – Newsletter erhalten
Spielend auf dem Laufenden sein. Regelmässige Informationen erhalten. Nichts verpassen. Kurz, knackig und spielend einfach…
» Anmelden


Fazit

Dice Flick ist schnell erklärt, mit den Startrampen, dem Inlay und den Würfel ist sofort klar, was zu tun ist. Natürlich ist ein wenig Geschicklichkeit gefragt. Oder lieber doch nicht? Dann kommt die Schadenfreude zum Zug, wenn eine tolle Vorlage in der Schachtel liegt und der Würfel via Kante ins Aus fliegt. Oder wenn ein Knaller-Würfel nach zweimaligem Aufspringen das Spielfeld hinten wieder verlässt. So richtig berechenbar ist bei Dice Flick einzig die Unberechenbarkeit. Ein kleine Lernkurve beim Schnippen ist nach einigen Partien allerdings doch erkennbar. Was man nicht im Griff hat, sind die Würfelwerte, hier verlässt man sich auf das Würfelglück. Dice Flick ist ein kurzes Schnippspiel, das mit der ganzen Familie einfach drauflos gespielt werden kann. Kinder besitzen meist noch mehr Gefühl im Finger als die Erwachsenen. Das macht eine Partie aber nur unterhaltsamer. Wer ein schnelles, unkompliziertes Generationenspiel sucht, liegt mit Dice Flick ganz bestimmt richtig.

Alles über Dice Flick

Dice Flick| Autor: Rami Gaber | Illustration: Mühlenkind Kreativagentur | Verlag: Pegasus Spiele

Spielerzahl: Schnippspiel für 2 – 4 Personen
Spieldauer: 15-25 Minuten
Altersangabe: ab 8 Jahren
Benötigt: Schnippische Würfel
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2-4 Personen
Richtet sich an: Familie

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.