Die Legenden von Andor III – Die letzte Hoffnung – Spielkritik

Der dritte Teil der Andor-Trilogie „Die letzte Hoffnung“ läutet das grosse Finale der Geschichte um Andor ein. Michael Menzel hat im Interview mit brettspielblog.ch schon davon berichtet. Die Helden kehren zurück, um in ihrer Heimat Menschen zu retten, die von den Krahdern gefangen wurden. Die Legenden von Andor III – Die letzte Hoffnung spielt sich wiederum kooperativ und ist ein eigenständiges Abenteuer, das auch ohne vorherige Andor-Erfahrung gespielt werden kann. Erfahrene Andor-Helden können sich auf ein fulminantes Finale freuen, das einige Überraschungen mit sich bringt.

Das Graue Gebirge

Das Einführungsspiel ist eigentlich ein Refresher. Die Spieler lernen noch einmal alle wichtigen Elemente des Spiels kennen. Sie machen aber auch erste Erfahrungen mit der Nahrung. Eine Aufgabe, die in jeder Legende zusätzlich zu bewältigen ist. Jeder Held erhält eine zweite Sonderfähigkeit, die er glücklicherweise in die weiteren Abenteuer mitnimmt.

Der Bleiche König

Die Helden starten von einem Lager aus und geraten in Bedrängnis. Skelette tauchen im Spiel auf, die sich so ganz anders bewegen, als alle Kreaturen, die man bisher kennt. Dafür erhält man zusätzliche Hilfsmittel mit den „Alten Waffen“. Die Helden werden sie brauchen.

Der Tross der Andori

Das Lager soll bald Geschichte sein, die Andori wollen mit einem Trosswagen über die neu erbaute Brücke ziehen. Mit Hilfe von Edelsteinen soll der Urtroll abgelenkt werden. Der Wagen bewegt sich nur langsam vorwärts und benötigt Schutz.

Der Meister des Trolls

Man kann es erahnen: In dieser Legende gilt es, den Urtroll zu besiegen. Doch wie? Die Helden suchen und finden eine passende Antwort. Erste Erschöpfungszeichen lähmen die Helden bei ihrem Einsatz für Andor.

Der vergiftete Geist

Im Spiel zu viert ist einer der Helden verhext, ohne dass die anderen wissen, um wen es sich handelt. Ein Wagnis bei einem kooperativen Spiel, diese Legende tanzt aus der Reihe. Doch es ist eine lohnenswerte Erfahrung, die Überraschung ist gelungen.

Im Schatten der Winterburg

Endlich geht es dem Bleichen König an den Kragen  – hoffentlich. Der Trosswagen muss sich weiter vorwärts bewegen. Kurz vor dem Finale werden die Helden doch nicht schlapp machen?

Die letzte Hoffnung

Die letzte Legende spielt auf der Rückseite des Spielplans. 5 Orte müssen im Land der Krahd erkundet werden. Die Krahder selber sind natürlich keine angenehmen Gegner und den äusserst lästigen Skeletten irgendwie ähnlich. Es lauern noch einige Überraschungen in diesem Finale. Die Hoffnung stirbt wirklich zuletzt.

Fazit

Die Legenden von Andor III – Die letzte Hoffnung ist ein absolut gelungenes Finale der Andor-Trilogie von Michael Menzel. Als Spieler erlebt man eine zusammenhängende Geschichte, die sich intensiv weiterentwickelt. Das kooperative Spielelement wird sogar einmal aufgebrochen und sorgt für eine Überraschung. Die Gegner erscheinen immer mit neuer Stärke, vielleicht sogar noch ein wenig böser. Die einzelnen Legenden spielen sich knackig, man sollte die Hoffnung nie aufgeben. Das Abenteuer ist kein Selbstläufer und das ist gut so. Neben neuen Elementen, wie den Skeletten oder der Nahrung sind immer wieder variable Legendenteile eingebaut, die man zufällig zieht und das Abenteuer auch bei mehrmaligem Spielen ein wenig verändert. Für Andor-Fans ist dieser dritte Teil eine Pflichtaufgabe. Wer sich für kooperative Abenteuer interessiert, kann auch mit diesem dritten Teil in die Geschichte einsteigen. Grandios!

Die Legenden von Andor – Die letzte Hoffnung | Autor: Michael Menzel | Verlag: Kosmos
Brettspiel für 2-4 Personen | Spieldauer: 60-90 Minuten pro Legende | Ab 10 Jahren | Benötigt: Heldenmut und ewige Hoffnung |  Wiederspielreiz: sehr gross 

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