EXIT Adventskalender – Das gesunkene U-Boot – Spielkritik

Mit dem neuen Adventskalender von Ravensburger geht man täglich auf Tauchgang und sucht in rätselhaften Tiefen nach der VEGA. Der EXIT Adventskalender – Das gesunkene U-Boot liefert exakt 24 Sauerstoffflaschen für 24 Tage Unterhaltung.

EXIT Adventskalender - Das gesunkene U-Boot

Keine Angst, in diesem Text verrate ich keine spielerischen Details. Das Erforschen und Rätseln soll euch in der Weihnachtszeit überlassen werden. Der EXIT Adventskalender – Das gesunkene U-Boot erzählt in erster Linie die Geschichte der VEGA, denn du findest zufällig das Tagebuch des Kapitäns auf dem Dachboden. So steht hier, ganz EXIT-untypisch, nicht die Flucht im Zentrum, sondern die Suche nach dem U-Boot. Die Mannschaft konnte sich beim grossen Sturm vor vielen Jahren zwar retten, doch die geheimen Ergebnisse der Meeresforscher sind seither ebenfalls verschwunden. Bewaffnet mit einem Tagebuch, klammerst du dich also an den letzten Strohhalm und begibst dich auf eine 24tägige Suche nach der VEGA und ihren geheimen Unterlagen.

In der grossen Schachtel befinden sich vordergründig viele bekannte Elemente. Natürlich ist es ein Adventskalender, doch nicht im eigentlichen Sinne. Die Türchen lassen nämlich nicht schön nach Zahlen öffnen, vielmehr sucht man nach Hinweisen und Symbolen, die einen zum nächsten Tauchgang führen. Erst beim Öffnen des nächsten Türchens kontrolliert man, ob die gezogenen Schlüsse richtig waren. Innerhalb jeder Tür findet man eine Wasserblase mit der aktuellen Tageszahl. Passt die zum aktuellen Datum, ist die Mission erfolgreich.

EXIT Adventskalender - Das gesunkene U-Boot
Zur Sicherheit: Zahlen in den Wasserblasen überprüfen

Noch eine weitere Sicherheit hat der EXIT Adventskalender – Das gesunkene U-Boot eingebaut. Zu Beginn der Mission erhält man eine rote Lupe, mit der man auf der Schachtelrückseite Zugriff auf zwei Lösungsansätze und auf die komplette Lösung erhält. Kein Abenteurer wird also kniehoch im Wasser stehen gelassen. Zur Not hilft man sich selber weiter.

EXIT Adventskalender - Das gesunkene U-Boot
Lösungshilfe auf der Schachtelrückseite

In der Geschichte geht es Schritt für Schritt voran, oder doch eher Tauchgang für Tauchgang. Wer schon andere solche Rätsel gelöst hat, besitzt bereits einen Blick für das Besondere. Es gibt bekannte Elemente aus ähnlichen Systemen, die sich bewährt haben. Grundsätzlich muss man immer vorsichtig sein und alles absuchen. Auch in diesem Abenteuer ist die ganze grosse Spielschachtel Teil des Rätsels. Man sollte also nichts vernichten und vorzeitig wegwerfen. Das steht zwar auch auf der Schachtel, ich will es aber einfach noch einmal betont haben. Die Rätsel sind allesamt lösbar, ein wenig Exit-Erfahrung ist von Vorteil.


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Fazit

Beim EXIT Adventskalender – Das gesunkene U-Boot befindet man sich für einmal nicht auf der Flucht, sondern auf der Suche. Das Spielsystem taugt natürlich auch in einem solchen Fall. In 24 Rätselportionen kommt man der geheimen Mission der VEGA auf die Spur und löst das Geheimnis. Um einen neuen Hinweis zu erhalten, muss man erst das Tagesrätsel lösen. Bei diesem Adventskalender geht man nicht linear voran, man kombiniert sich das nächste Türchen. Die eingebauten Hilfestellungen mit den Wasserblasen und den Geheimtexten sind perfekt. So kann man sich zwei zusätzliche Hinweise ansehen, bevor man direkt zur Lösung eilt. Die Rätsel sind knackig und variieren zwischen suchen, kombinieren und knobeln. Geübte Exit-Spieler werden es einfacher haben, da sie an einigen Stellen wissen, worauf sie ihren Blick werfen müssen. Das Rad wird hier nicht neu erfunden. Insgesamt ist die Geschichte rund um die VEGA ein Rätselspass mit mittlerer Komplexität. Mit einigem zusätzlichen Rätselmaterial in der Schachtel erhält man in der Adventszeit seine tägliche Unterhaltungsration. Das ist mit dem U-Boot-Abenteuer sehr gut gelöst und beschäftigt die ganze Familie. An der Story kann man nämlich sehr gut auch gemeinsam rätseln.

Alles über den EXIT Adventskalender – Das gesunkene U-Boot

EXIT Adventskalender – Das gesunkene U-Boot | Autor: Johannes Schiller | Illustration: Nora Nowatzyk | Verlag: Ravensburger

Spielerzahl: Adventskalender für 1 oder mehrere Personen
Spieldauer: 10 Minuten pro Tag
Altersangabe: ab 10 Jahren
Benötigt: Tägliche Kombinationsgabe
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: je nach eigenem Wunsch
Richtet sich an: Familie

14 Kommentare

    1. Hi Milos
      Den Hinweis zur ersten Tür gibt es im Tagebucheintrag auf der Schachtel. Sieh dir die Zeitangabe genau an. Könnte das allenfalls ein Hinweis auf Koordinaten sein?
      Viel Spass beim Rätsel lösen, Paddy

  1. Hallo! Brauche dringend hilfe. gestern am 07.12. haben wir das Wort „Motor“ entziffert. Heute hat mein Sohn die Tür mit dem Motor (Tür mittig ganz rechts), da steht nr. 13!!! Ist das ein Fehler? Oder wo ist das Motor???
    Danke im Voraus!

  2. Hallo, wir kamen bisher eigentlich immer, teilweise mit den Hinweisen auf die Lösung. Heute, am 12. Tag, mussten wir tatsächlich in die Lösung gucken. Kann mir einer erklären wie man hier rechnen soll um auf die Koordinaten für das morgige Türchen zu kommen?

    1. Eigentlich musst du gar nicht rechnen. Die Kartensymbole aus den Rätselfragen kamen in den vorherigen Türchen bereits einmal vor. Wenn du die Windrichtungen und die dazugehörigen Ziffern zusammenhängst, erhältst du eine Koordinate für N?? und W??. Damit landest du für morgen ganz hinten am U-Boot.

  3. Ich bin am 13. beim Knoten auf einen Fehler gestoßen. Laut meiner Rätsellösung und den Lösungen auf der Rückseite sollte am 14. das Steuerrad geöffnet werden. Leider liegen da die Karten von einem anderen Tag… Hat jemand das gleiche Problem?

      1. Ich habe gerade mit Ravensburger telefoniert und es scheint sich bei meinem Exemplar um einen Einlegefehler zu handeln. Da wurden offenbar zwei Tage bei der Produktion vertauscht. Mir wird jetzt der Inhalt per Mail zugeschickt, damit ich weiterrätseln kann.

    1. Hallo Martin
      Du musst die Code-Scheiben aus Tür 4 und Tür 23 zusammenstecken. Dann orientierst du dich am Hinweis auf Karte 23 – Rückseite.
      1.Stern im Quadrat – Das stellst du auf der Scheibe ein
      Nun siehst du dir das oberste Symbol neben dem Bullauge zur kommenden Tür 24 an: 3 Punkte im Dreieck. Das ergibt auf der Rückseite der eben eingestellten Codierunggsscheibe die Zahl 180, die du auf dem Rätselbild ausmalst.
      Wenn du das mit den anderen beiden Symbolen genau so machst, siehst du auf dem Rätselbild die Lösung.
      Etwas knifflig diesmal, da man ja die letzte Tür sowieso schon weiss.

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