Exit – Das Spiel: Das geheime Labor – Spielkritik

Und noch einmal tauchen wir in ein Escape-Abenteuer. Als Versuchspersonen einer medizinischen Studie sind wir plötzlich im Labor eingesperrt. Exit – Das Spiel: Das geheime Labor fesselt uns beinahe 90 Minuten an den Spieltisch. Die Flucht gelingt. Hier die Einzelheiten, ohne die Fakten beim Namen zu nennen.

Alten Exit-Hasen kommt der Schachtelinhalt bekannt vor. Die Decodierscheibe hilft beim Lösen der einzelnen Rätselbausteine. Ein Heft, mit Formeln und seltsamen Zeichnungen gefüllt, führt durch das Abenteuer. Die Rätsel- und Hilfekarten zieht man, wenn der passende Hinweis dazu gekommen ist. Mit der praktischen App stoppt man die Zeit ganz nebenbei – das Angebot von Kosmos muss allerdings nicht genutzt werden, ist trotzdem praktisch.
Auch für das geheime Labor gilt: Ist das Abenteuer einmal überstanden, spielt man es kein zweites Mal. Sämtliche Geheimnisse sind offen, das Material hier und da demoliert.

Der Spielablauf

Im Labor eingeschlossen, entdeckt man sofort die ersten Hinweise und erhält Karten, auf denen es Rätsel zu lösen gibt. Die grosse Herausforderung ist es, die Einzelteile richtig zu kombinieren und auch die passenden Schlüsse daraus zu ziehen. Das gelingt uns im geheimen Labor nicht immer und wir machen neue Erfahrungen. In den vorangegangenen Abenteuern sind wir jeweils glatt durchgekommen, Tipps waren total unnötig. Doch das Labor lässt uns zwei Mal auflaufen. Nicht, weil das Spiel nicht funktioniert. Wir denken da und dort ein wenig zu weit und sehen Sachen, die es so gar nicht gibt. Im Nachhinein sind wir dann klüger.

Trotzdem gelingt uns die Flucht aus dem Labor. Die Spielzeit und die Anzahl der Hinweise bestimmen am Ende die eigene Leistung. Wir sind im breiten Mittelfeld der Skala. Nach den bisherigen Glanzleistungen ein willkommener Dämpfer zur rechten Zeit. Die neuen Exit-Abenteuer erscheinen schliesslich schon bald.

Fazit

Das geheime Labor war für uns eindeutig das kniffligste Abenteuer der Exit-Reihe. Wir sind ein wenig über den eigenen Übereifer gestolpert, haben zu viel interpretiert, wo es nichts zu interpretieren gab. Das Spiel führt perfekt durch das Labor, wenn man sich an die Fakten hält. Im geheimen Labor ähnelt sich aber ziemlich viel: Fläschchen, Farben, Formen. Irgendwie schienen uns die Kombinationsmöglichkeiten zu verlockend. Was auf dem Tisch lag, wurde verwertet – auch wenn es nicht immer passte. Die Hilfs-Karten leisten ihren Dienst perfekt und haken genau dort ein, wo Hilfe benötigt wurde. Auch wenn Das geheime Labor in unserer Gruppe nicht ganz so rund lief, am Spiel selber lag es nicht. Wir sehen es als das schwierigste der drei ersten Abenteuer an, fühlten uns aber über die gesamte Spielzeit wieder bestens unterhalten. Die Exit-Reihe empfehlen sämtliche Spieler der Runde begeistert weiter. Wann erscheinen die neuen Abenteuer?

Exit – das Spiel: Das geheime Labor | Autoren: Inka und Markus Brand | Verlag: Kosmos
Escape-Spiel für 1-6 Personen | Spieldauer: 60-90 Minuten | Ab 12 Jahren | Benötigt: Fluchtfreudige Laborratten | Wiederspielreiz: sehr gross, wenn auch leider nicht mehr im gleichen Abenteuer 

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