Fake Facts – Spielkritik

Eines der neuen Quizspiele in den kleinen Schachteln von moses. ist Fake Facts. Der Spielmechanismus ist sehr klassisch angehaucht. Natürlich ist es von Vorteil, wenn man die Antworten kennt, doch bei diesem Quiz nennt man die Anzahl der korrekten Antworten.

Fake Facts

Fake Shots aus derselben Reihe habe ich mir schon angesehen. Dort sind es Bilder, die man passend zuordnen muss. Das ist gar nicht immer so einfach, da die unterschiedlichen Perspektiven der einzelnen Aufnahmen nicht immer einen konkreten Blick erlauben. Das soll es aber auch nicht, denn die Fake-Reihe arbeitet nicht mit konkreten Antworten, vielmehr trifft man eine Einschätzung, die man grundsätzlich nicht zu hoch ansetzen sollte. Fake Facts arbeitet mit denselben Mechanismen, orientiert sich aber am klassischen Frage-Antwort-Spiel. Oder anders ausgedrückt: Wie viele Antworten sind richtig?

Und auch für Fake Facts gilt wieder: Das Spiel benötigt eine ganz kurze Anlaufzeit. Die Regeln lassen sich während der ersten Frage erläutern, und so steckt man gleich mitten im Spiel. 75 Fragekarten befinden sich in der kleinen Schachtel, alle Karten sind doppelseitig bedruckt. Es sind also genügend Fragen vorhanden.

Die erste Fragekarte liegt auf dem Tisch. Jemand liest laut die aufgeführte Kategorie vor. Dazu gibt jede Karte 5 mögliche Antworten vor. Korrekte Antworten treten in unterschiedlicher Anzahl auf, von 0 bis 5 ist alles möglich.
Alle überlegen sich nun, wie viele korrekte Antworten auf der Karte sind.

Fake Facts

In der zweiten Phase geben alle mit ihren Fingern einen Tipp ab. Das geschieht gleichzeitig und auf Kommando. Mit den Fingern zeigen alle ihre Vermutungen an.
Gleich danach geht es zur Punktevergabe. Grundsätzlich erhält man bei Fake Facts Punkte, solange man nicht überbietet. Die richtigen Antworten findet man auf der Kartenrückseite im unteren Bereich.

Wer korrekt getippt hat, bekommt Punkte in der Anzahl der getippten Zahl plus einen Bonuspunkt. Wer zu tief getippt hat, erhält wenigstens die Punkte der getippten Zahl. Wer überboten hat, geht leer aus. Bei einer korrekt getippten 0 gibt es 3 Punkte zu holen.
Die erhaltenen Punkte notiert man sich auf einem Zettel, bevor es mit der nächsten Kategorienkarte weitergeht.

Fake Facts

Gespielt werden 10 Runden. Grundsätzlich kann man das Spielende aber selber vereinbaren bei einem Spiel wie Fake Facts. Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt das Quizspiel.


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Fazit zu Fake Facts

Natürlich ähneln sich die Spielsysteme der drei neuen Quiz-Spiele von moses. So ist der Spielablauf von Fake Facts schnell erklärt und eine Partie sofort begonnen. Hier geht es auch im klassischen Sinne am ehesten um ein Quiz. Man muss zwar keine konkrete Antwort nennen, aber aus den vorgegebenen Antworten die korrekten erkennen. Das benötigt ein gewisses Allgemeinwissen, obwohl man in einigen Fällen auch raten kann. Raten alleine wird allerdings nicht genügen, um das kleine Quizspiel zu gewinnen. Und obwohl die Spielmechanik sehr einfach gehalten ist, sind es die Kategorien nicht. Es gibt ein breites Spektrum an Themen und man spielt mit Oberbegriffen und deren Zugehörigkeiten. Das lässt beinahe eine endlose Liste an Kategorien und Antworten zu. Manchmal arbeitet man mit dem Wissen, manchmal mit dem Ausschlussverfahren. Im Zweifelsfall setzt man seine Zahl ein wenig tiefer an, denn das bringt sichere Punkte. Am fiesesten sind die Kategorien, bei denen keine Antwort korrekt ist. Kann das sein?
Fake Facts ist also ein Quizspiel im klassischen Sinn. Je nach Themengebiet brilliert man mehr oder weniger. Die rasanten Kategorienwechsel sind spannend, das Raten macht Spass, die Aufgaben sind knifflig. Ein kompaktes, flottes Quiz für unterwegs.

Fazit zu Fake Facts

Autor: Jürgen Heel | Illustrationen: Kreativbunker | Verlag: moses.

Spielerzahl: 2 – 6 Personen
Spieldauer: 15 Minuten
Altersangabe: ab 12 Jahren
Benötigt: Die Anzahl korrekter Antworten
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: gut
Beste Spielerzahl: 3 – 6 Personen
Richtet sich an: Familie

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