Fische versenken – Spielkritik

Wer schon in die wunderbare Welt von Nemo und Dorie abgetaucht ist, der weiss: Kleine Fische besitzen allerlei Fähigkeiten, um dem trüben Alltag ein Schnippchen zu schlagen. Und Hilfe naht. Bei Fische versenken befreit man mit der richtigen Kombination möglichst schnell die kleinen Freunde aus dem Goldfischglas.

Das Kartenspiel, wieder in der praktischen Schachtel vom moses-Verlag, ist schnell erklärt, erfordert aber eine gewisse Wendigkeit. Die Spielkarten kombiniert man jeweils mit einer Vorder- und einer Rückseite. Während auf den Vorderseiten verschiedene Fischarten zu sehen sind, die in irgend einer Form die Flucht aus dem Goldfischglas antreten möchten, sind auf der Rückseite die Fische fein säuberlich auf unterschiedlichen Positionen abgebildet. Sämtliche Karten besitzen zudem ein Loch. Diese Bullaugen sind bewusst gesetzt und tragen viel zur Lösung der versenkten Fische bei.

5 Handkarten erhält jeder Spieler. Jeweils zwei Karten kombiniert man in jeder Runde, um einen Fisch zu versenken. Doch welche sind es? Die Vorgabe macht der Ablagestapel in der Tischmitte. In vielen Fällen möchte ein bestimmter Fisch entwischen – also legt man seine eigenen Karten so aufeinander (eine Vorder-, eine Rückseite), dass der gewünschte Fisch durch das Loch in der Karte zu sehen ist. Mit einer Krabbe auf der Vorgabekarte muss man die vorherige Kombination wiederholen. Und taucht der Hai auf, öffnet man die Luken. Die zwei Karten sollen so aufeinander gelegt werden, dass ein Loch zu sehen ist.

Bei Fische versenken dreht und wendet man die Karten häufig und schnell. Wer als Erster eine richtige Kombination legen kann, gewinnt die beiden Karten als Punkte für sich. Wer falsch kombiniert, gibt einen bereits gewonnen Punkt wieder ab. Handkarten werden jederzeit nachgezogen. Ist der Nachziehstapel leer, gewinnt der Spieler mit den meisten Karten.

Fazit

Die Karten bei Fische versenken sehen absolut witzig aus. Sie wirken auf den ersten Blick fehlerhaft mit ihren Löchern. Doch schon bald wendet man seine Karten auf der Suche nach der richtigen Kombination hin und her. Hier spielt man auf Tempo, aber auch mit der eigenen Vorstellungskraft. Wie sieht das denn nun aus, wenn ich die Karte drehe? Warum zeigt sich plötzlich der falsche Fisch im Guckloch? Mit wenigen Ereignissen werden Akzente gesetzt: Die Krabbe fordert eine Wiederholung, der Hai den totalen Durchblick. Dazu mischt sich noch eine Gummiente unter die Fische, die eben auch gerne mitspielen möchte. Fische versenken ist beste Familien-Unterhaltung mit Tempo, Reaktion und lustigen Zwischenrufen, weil die Fische nicht immer das machen, was man sich wünscht.

Fische versenken | Autor: Martin Nedergaard Andersen | Verlag: moses. Verlag
Kartenspiel für 2-4 Personen | Spieldauer: 10 Minuten | Ab 8 Jahren | Benötigt: Wendige Spieler im Goldfischglas | Wiederspielreiz: gross

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