Geistertreppe – Das Kartenspiel – Spielkritik

Geistertreppe – Das Kartenspiel ist ein lustiges Spiel, aber vor allem Gedächtnistraining. Vier Kinder wurden in Geister verwandelt und tauschen oft ihre Plätze. Wer die Übersicht behält, kann im entscheidenden Moment viele Karten nehmen und kommt dem Sieg ein grosses Stück näher.

Mittelpunkt des Kartenspiels ist ein Kreis, der mit den Farben grün, gelb, blau, rot und weiss bemalt ist. An diesen Kreis werden bei Spielbeginn die Kinderkarten in den gleichen Farben verdeckt abgelegt. Nur der weisse Platz bleibt frei. Er gehört dem Geist.

Von einem Kartenstapel werden nun reihum Karten gezogen und Aufgaben durchgeführt. Da muss man beispielsweise eine Karte an einen freien Platz verschieben oder gar zwei Karten miteinander vertauschen. Dabei sollte man sich immer gut merken, wo sich die farbigen Kinderkarten gerade befinden.
Mit einer Geisterkarte darf man raten, welche Kinderfarbe sich gerade beim Geist befindet. Liegt man richtig, so darf man alle verbrauchten Karten des Zugstapels behalten. Hat man falsch geraten, so geht das Spiel mit der nächsten Karte vom Zugstapel weiter.

Im Kartenstapel befinden sich auch weitere farbige Kinderkarten. Zieht man zum Beispiel eine blaue Kinderkarte, muss man erraten, wo sich das blaue Kind aktuell befindet. Deckt man eine falsche Karte auf, so ist der nächste Spieler mit einem Rateversuch an der Reihe. Wer das richtige Kind findet, darf wiederum die abgelegten Karten zu sich nehmen.
Es lohnt sich also, auch wenn man nicht selber am Zug ist, wachsam zu sein. Schnell kann man vielleicht die Situation eines Mitspielers auflösen.

Es gewinnt, wer nach Durchspielen des Zugstapels am meisten Karten sammeln konnte.

Fazit:
Geistertreppe – Das Kartenspiel ist wirklich ein schnelles Spiel für die Merkfähigkeit. Dabei machen die Kleinen den Grossen oft etwas vor. Die Schieberei verwirrt ziemlich bald und wo man sich eben noch ganz sicher war, stimmt plötzlich überhaupt nichts mehr. Das bringt Spielspass mit ein wenig Schadenfreude für alle. Die Spielregeln sind sofort erklärt und die erste Partie kann beginnen. Kindern liegen Merkspiele oft viel besser als den Erwachsenen. Und selbst für die wird so ein Training im Alter ja immer wichtiger. Als Mitbringspiel ist Geistertreppe – Das Kartenspiel ebenso geeignet. Das Spiel in der kleinen Schachtel macht in jeder Spielrunde Spass.

Geistertreppe – Das Kartenspiel | Autor: Jacques Zeimet | Verlag: Drei Magier Spiele
Merkspiel für 2-4 Personen | Spieldauer: ca. 15 Minuten | Benötigt: Ein fotografisches Gedächtnis, das sich im Kreis drehen kann | Wiederspielreiz: gross

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