Grimoria – Spielkritik

Bei Grimoria taucht man ein ins Zauberreich. Was erst mit ein wenig Hex Hex beginnt, weitet sich mit jeder Spielrunde zur grossen Zauberei aus. Denn mit jeder Runde lernt man bei Grimoria einen Zauberspruch mehr, und benutzt manchmal auch Schwarze Magie. Doch am Schluss geht es in diesem Zauberwettstreit für die ganze Familie nur um Siegpunkte.

Das Spielprinzip von Grimoria ist schnell erklärt und verläuft in jeder Spielrunde genau gleich. Nach ein bis zwei Partien kennt man auch die Spielkarten und Vorteile der Gefährten, die wertvolle Punkte einbringen können.
Jeder Spieler bekommt ein Zauberbuch, in dem man von Runde zu Runde einen Zauberspruch mehr beherrscht. Insgesamt 15 Zaubersprüche ermöglichen den Spielern zuätzliche Karten, mehr Geld, Schutz- oder Angriffszauber. So bestimmen alle Spieler zuerst in ihrem Zauberbuch, welchen Spruch sie in der aktuellen Runde einsetzen möchten. Mit einer Karte markieren sie die Seite im geschlossenen Buch. Gleichzeitig präsentieren alle ihren grossen (oder kleinen) Zauber. Je schwieriger der Spruch, desto später kommt man in dieser Runde an die Reihe. Ein schöner Mechanismus, um die Reihenfolge zu ermitteln.

Sind die Zauberfronten geklärt, läuft Grimoria der ermittelten Reihenfolge nach. Ein Spieler führt zuerst seinen gewählten Zauberspruch aus, dann nutzt er die Fähigkeiten seiner Gefährten, die er erworben hat. Und zum Schluss darf er eine neue Karte aus der Auslage nachziehen.
Die Auslage in der Tischmitte besitzt immer eine Karte mehr, als Mitspieler bei Grimoria teilnehmen. Zudem ist eine Karte verdeckt und man kann auf Risiko spielen. So schrumpft die Auswahlmöglichkeit von Spieler zu Spieler. Unter den Karten gibt es 2 Sorten. Ortskarten bringen Punkte am Spielende und werden verdeckt abgelegt. Gefährtenkarten legt man offen aus. Sie bringen zusätzliche Möglichkeiten im Spiel: Man erhält Geld, wenn man als Erster an der Reihe ist. Man darf eine zusätzliche Karte kaufen. Man kriegt zusätzliche Punkte am Spielende, wenn man gewisse Bedingungen erfüllt.

Je nach Spieleranzahl ist nach 11-13 Spielrunden Schluss. Geld, Ortskarten und Gefährten bringen in geschickter Kombination allerlei Punkte. So wird der grosse Zaubermeister ermittelt. Als Hilfe für die Wertung befindet sich am Ende der Spielkritik ein Link zu einem Wertungsblatt. Das erleichtert die Arbeit!

Fazit:
Grimoria ist ein zauberhaftes (und mittlerweile wegen seiner Grafik ausgezeichnetes) Familienspiel. Das Zauberbuch bringt viel Hokuspokus ins Spiel. Nach wenigen Runden hat man den Überblick über sämtliche Spielkarten. Grimoria spielt sich flott. Die Zaubersprüche bieten auch verschiedene Spielmöglichkeiten, obwohl man sich oft auf einige wenige verlässt. Grimoria ist ein einfacher Spielspass für die ganze Familie, thematisch wunderschön aufgesetzt und spielt sich mit dem Zauberbuch erfrischend anders.

Grimoria | Autor: Hayato Kisaragi | Verlag: Schmidt
Brettspiel für 2-5 Zauberer | Spieldauer: ca. 30 Minuten | Benötigt: Simsalabim zur richtigen Zeit | Wiederspielreiz: gross

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