Hero Hockey – Spielkritik

Als absolute Klask-Fans braucht Hero Hockey bei uns keine Erklärung. Die Schachtel ist ausgepackt, kaum ist das Spiel eingetroffen, denn das Spielsystem hat beim Tischfussballspiel schon überzeugt. Jetzt begeben wir uns aufs Eis.

Hero Hockey

Das Geschicklichkeitsspiel orientiert sich stark an Klask. Das ist kein Wunder, denn Hero Hockey ist von den selben Machern. Die Zielgruppe ist allerdings eine andere. Das Hockeyspiel richtet sich eher an Kinder. Das Spiel ist leichter, aus Plastik zusammengebaut, die Magnete nicht ganz so stark, dafür handlicher. Die Spielregeln unterscheiden sich in Nuancen, beim Spielfeld gibt es kleine Veränderungen, die Hero Hockey kindgerechter machen. So gibt es keine Hindernisse mehr im Spiel. Bei Hero Hockey geht es nur um das Spiel, das direkte Duell zweier Spieler. Das Spielsystem ist gleich geblieben. Jeder Spieler hält eine Spielfigur. Die Hand bewegt er dazu UNTER dem Spielfeld, die Spielfigur bewegt sich dank der Magnete OBEN auf dem Feld mit. Mit ein wenig Übung hat man schnell den Dreh raus.

Und einen Dreh benötigt man auch bei Hero Hockey. Das ist neu, denn die Figuren halten hier ihre Schläger in der Hand, mit denen sie auf den Ball einschlagen. Das nutzt man für einen guten Schuss ebenso, wie zur Verteidigung. Jeder Spieler besitzt auf seiner Seite des Feldes ein Tor, das als Loch ins Spielfeld eingebaut ist. Wer trifft, erhält einen Punkt.

Hero Hockey

Nun bewegt man die Spielfiguren übers Feld, trifft mit einer schnellen Bewegung aus dem Handgelenk den Ball und macht sich für den nächsten Einsatz bereit. Das geht bei Hero Hockey manchmal blitzschnell. Die Ecken sind abgerundet, der Ball nimmt Fahrt auf. Die Tore notiert man mit einem Marker am Spielfeldrand.

Wie bei Klask gibt es kleine Regeln, die dem Gegner zusätzlich Punkte bringen. Verliert man die Kontrolle über die eigene Spielfigur oder fällt der eigene Spieler ins eigene Tor, notiert sich der Gegner einen Punkt. Den Kontakt zur Spielfigur kann man hin und wieder verlieren. Gerade mit den schnellen Drehungen ist das möglich. Das Tor ist jedoch mit einer kleinen Rampe rundherum abgesichert. Da plumpst nicht so leicht eine Figur hinein.

Hero Hockey

Ein normales Spiel geht auf 6 Punkte. Natürlich kann das beliebig verlängert werden, je nach Schwung der Spieler.


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Fazit

Hero Hockey ist wie eine Anfänger-Variante von Klask. Hier spielt man Hockey, die Hindernisse sind weg, das Material ist leichter, was sich natürlich auf den Preis des Spiels auswirkt. Hero Hockey ist auch einfacher zu spielen. Das Material und das Spielfeld verzeihen die eine oder andere Ungenauigkeit. Man verliert seine Spielfigur weniger schnell und sie kippt nicht gleich ins Tor. Spielerisch erhält Hero Hockey dank des Schlägers einen entscheidenden Dreh. Will man gezielt vorgehen, ist es entscheidend, wo ich den Ball mit dem Schläger treffe. Und – das Spiel ist schnell. Durch das leichte Material nimmt der Ball Fahrt auf. Die Banden, wie beim richtigen Eishockey, lassen den Ball durch die Kurven flitzen. Das Tisch-Hockey unterhält und macht Spass, das Spielsystem hat sich ja bereits bewährt. Während sich Hero Hockey klar an Kinder richtet, bleibt Klask die Spielvariante für Spieltechniker.

Alles über Hero Hockey

Hero Hockey | Autoren: Alexander Fuhrer, Mikkel Bertelsen | Illustrationen: Kenny Kiernan| Verlag: Game Factory

Spielerzahl: Geschicklichkeitsspiel für 2 Personen
Spieldauer: 10 Minuten
Altersangabe: ab 6 Jahren
Benötigt: Den entscheidenden Dreh aus dem Handgelenk
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2 Personen
Richtet sich an: Kinder, Familie

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