Hexe, Tier… wer fehlt denn hier? – Spielkritik

Von Autor Haim Shafir ist man sich eher die hektischen Spiele gewohnt. Bei Hexe, Tier… was fehlt denn hier? kann er auch ganz anders. Das wunderschöne Suchspiel ist ein idealer Einsteiger für Kinder.

Hexe, Tier... was fehlt denn hier?

Es ist ein ungewöhnlicher Name für ein Spiel. Hexe, Tier… was fehlt denn hier? geht gerade bei der Zielgruppe, den Kindern, nicht sehr rund über die Lippen. Doch „das Spiel mit der Hexe“ punktet in anderen Bereichen. Die kindliche Illustration auf den Karten, die zu einem Suchspiel nach Tieren animiert. Und schon sind wir mitten im Thema und haben die Hälfte des Spielprinzips bereits im Griff. Hexe, Tier… was fehlt denn hier? richtet sich an die Kleinsten, an Spieleinsteiger, die erste Erfahrungen in der grossen Spielewelt sammeln.

Jeder Spieler erhält die gleiche Anzahl an Karten, die er offen vor sich auslegt. Die Bilder ähneln sich: Da fliegt die Hexe auf ihrem Besen. Unterschiedlich ist die Anzahl der Tiere, die sie bei sich hat. Bis zu 6 Tiere können sie begleiten. Es wird gleich entscheidend sein, welche Tiere es sind.

Hexe, Tier... was fehlt denn hier?
Wo sind die Tiere?

Ein Spieler würfelt mit zwei Tierwürfeln. Danach suchen alle gleichzeitig nach den BEIDEN Tieren auf ihren Karten. Sind beispielsweise die Spinne und der Frosch gesucht, dürfen alle Spieler Karten mit Spinne UND Frosch umdrehen. Zeigen beide Würfel dasselbe Tier – umso einfacher. Alle Karten mit dem Tier bitte wenden. So würfelt man reihum neue Tierkombinationen. Hexe, Tier… was fehlt denn hier? ist kein Wettrennen. Es bleibt genügend Zeit, um die Karten zu wenden. Wer als Erster alle Karten verdecken konnte, gewinnt die aktuelle Runde. Zur „Belohnung“ gewinnt er die noch offenen Karten der Mitspieler. In Runde 2 besitzt er also mehr Karten als die anderen. Was als kleines Handicap wahrgenommen wird, entscheidet nach Runde 3 das Spiel. Der Spieler mit den meisten Karten ist nach 3 Spielrunden der beste Hexenbeobachter.


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Fazit

Hexe, Tier… was fehlt denn hier? ist kein typisches Haim Shafir-Spiel. Die Zeit spielt für einmal keine Hauptrolle. Vielmehr geht es um die Suche nach Tieren, um die Wahrnehmung. Das erledigt das kleine Kartenspiel mit kindgerechten Illustrationen auf ganz niedliche Art und Weise. Spielerisch richtet sich das Hexenspiel an Anfänger. Würfel mit Tiersymbolen, unterschiedliche Karten und grosse Glücksmomente. Ein einfaches Spielsystem mit Würfeln und Karten umdrehen, das man sofort versteht. Die Kleinsten sind begeistert. Der Nachteil: Ewig trägt das einfache Spielprinzip nicht und ein Umstieg auf anspruchsvollere Kost ist mit fortschreitendem Alter angesagt. Für die Zielgruppe der Spieleinsteiger ist Hexe, Tier… was fehlt denn hier? perfekt.

Alles über Hexe, Tier…was fehlt denn hier?

Hexe, Tier… was fehlt denn hier? | Autor: Haim Shafir | Illustration: Marina Zlochin | Verlag: AMIGO

Spielerzahl: Kartenspiel für 2 bis 4 Personen
Spieldauer: 10 Minuten
Altersangabe: ab 4 Jahren
Benötigt: Das passende Tier-Duo
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2-4 Spieler
Richtet sich an: Kinder

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