Klask – Spielkritik

Die Dänen waren schon immer für eine Überraschung gut. So holten sie sich 1992 die Europameisterschaft und nun das: Klask! Das abgewandelte Tischfussball-Spiel erstaunt mit einer ungewohnten Steuerung und Hindernissen. Und bringt jede Menge Spielspass.

Der dänische Erfinder hat ein Spielfeld gebaut, das einem arg reduzierten Fussballfeld ähnelt. Aus Holz wurde der Spieltisch angefertigt und mit magnetischen Spielfiguren sitzen sich die beiden Spieler gegenüber. Die Hand steuert dabei unter dem Tisch die Magnetfigur auf dem Tisch. So bewegt man seine Figur bis zur Spielfeldmitte kreuz und quer über den Platz. Die Tore sind für einmal rund und als Loch ins Feld eingebaut. Doch punkten kann man bei Klask auch anders. Denn hier wird auch ungeschicktes Verhalten bestraft.

Logisch, versenkt man den Ball im gegnerischen Loch, ist der Punkt auf sicher und die Freude über das eigene, erfolgreiche Spielverhalten wohl am grössten. Alle weiteren Punkte liefert der Gegner durch sein Fehlverhalten. Die eigene Spielfigur versinkt mit einem lauten „Klack“ oder „Klask“ (nun ist auch geklärt, woher der Name des Spiels kommt) im eigenen Loch – Punkt für den Gegner. Durch total unrhythmische Bewegungen verliert man die Kontrolle über die eigene Spielfigur, die sich verabschiedet und orientierungslos über das Spielfeld schlittert – Punkt für den Gegner.
Neben allen spielerischen Anstrengungen liegen auch noch drei magnetische Hindernisse auf dem Feld herum. Sammelt man zwei von ihnen ein – Punkt für den Gegner. Leugnen ist zwecklos, die Dinger haften an den Figuren und sind so gut zu erkennen wie lästige Pickel.

Wer zuerst sechs Punkte erreicht hat, gewinnt das Klask-Duell. So einfach ist das!

Fazit

So simpel kann eine Spielidee sein, in diesem Fall ist sie auch noch sehr gut umgesetzt. Magnete, Hindernisse und Spieltisch bilden eine Einheit. Eine Partie Klask macht einfach Spass. Und Strategien gibt es einige: Der Verteidiger sitzt vor seinem Loch und wehrt ab, bis er selber hineinfällt. Der Abräumer versucht dem Gegner die Hindernisse um die Ohren zu spielen – der Ball ist Nebensache. Der Filigrantechniker legt sich den Ball unendlich lange zurecht, um am Ende bei seinem satten Schuss die Spielfigur ebenfalls zu entsorgen. Am Schluss zählt das Resultat. Es gibt im Laufe einer Partie einiges zu lachen. Und wer einmal mit Klask startet, hört nicht mehr so schnell auf. Das Geschicklichkeitsspiel eignet sich für die ganze Familie und durch sämtliche Generationen. So lassen wir uns von den Dänen gerne wieder überraschen!

Klask | Autor: Mikkel Bertelsen | Verlag: Game Factory
Geschicklichkeitsspiel für 2 Personen | Spieldauer: 15 Minuten | Ab 8 Jahren | Benötigt: Haftung an der richtigen Stelle | Wiederspielreiz: sehr gross 

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