Kross the Wordz – Spielkritik

Wer findet mit den vorgegebenen Buchstaben die längsten Wörter und füllt sie auch noch korrekt in das Buchstabengitter. Bei Kross the Wordz muss man kreuz und quer vordenken, um am Ende an viele Punkte zu kommen.

Kross the Wordz

Jedem Spieler steht das gesamte Alphabet zur Verfügung, dazu ein Zettel mit einem quadratischen Raster aus 36 Feldern. Mit einer Aufgabenkarte schnappt man sich zufällig einen thematischen Bereich, den man im Laufe der Partie erfüllen kann und schon geht es los. Der Reihe nach wirft jeder Spieler einen Buchstaben seiner Wahl in die Runde – alle Spieler notieren ihn irgendwo auf dem eigenen Zettel. Das Ziel: Möglichst viele und lange Wörter sollen auf dem entstehen, in Reihen und Spalten.

Natürlich gibt es gewisse Regeln, die man bei Kross the Wordz beachten muss. Die Wörtersuche muss dem Wörterbuch entsprechen, Eigennamen sind nicht erlaubt, Überschneidungen sind nur kreuz und quer möglich (wie im Kreuzworträtsel). Dafür dürfen mehrere kleine Wörter hintereinander stehen, solange kein Buchstabe in beiden Wörtern benötigt wird.

Kross the Wordz

Kann sich ein Spieler mit einem Buchstaben so gar nicht anfreunden, schnappt er sich den entsprechenden Buchstaben in Kartenform aus der Tischmitte. Das bringt ihm am Ende zwar einen Minuspunkt ein, dafür muss er den aktuellen Buchstaben nicht notieren. Zu sich geholte Buchstaben können von den Mitspielern später erneut abgeholt werden, so wandert ein Buchstabe herum – und die Minuspunkte ebenfalls.

Kross the Wordz

In der Länge der Wörter liegen viele Punkte. Zudem gibt es drei Bonuspunkte, wenn man als Erster das Raster komplett füllen oder die anfangs gezogene Aufgabe erledigen konnte. Für jede persönliche Buchstabenkarte zieht man einen Punkt ab. Wer die meisten Punkte aus seinen eigenen Wörtern produziert, gewinnt und hat die Buchstaben kreuz und quer im Griff.

Zu zweit spielt sich Kross the Words ebenfalls gut, der Spielcharakter verändert sich aber ein wenig. Man nennt deutlich mehr Buchstaben als zu dritt oder zu viert und hat einen grösseren Einfluss auf die Wortwahl. Knifflig bleibt es trotzdem.


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Fazit

Kross the Wordz ist ein unterhaltsames Wortsuchspiel. Es funktioniert eigentlich im selben Stil wie Knister, nur werden die Zahlen durch Buchstaben ersetzt. Natürlich ist es toll, wenn man vor dem Einsetzen der Buchstaben schon einen Plan hat. Leider verfolgen die Mitspieler nicht dieselben Ziele und schon bald geht man Kompromisse ein. Die eigene Aufgabe versucht man irgendwie zu erfüllen, doch richtig Punkte ergattert man mit Wörtern aus 6 Buchstaben. Das Auslassen der Buchstaben wurde in den Spielrunden eher selten genutzt, denn man wird irgendwie zweimal bestraft. Minuspunkte für die Buchstaben und ein entgangener Bonus, wenn man den Raster nicht zuerst füllt, wiegen schwer. Trotzdem – Kross the Wordz macht Spass. Es ist so eine Art Scrabble im Raster für Wortakrobaten. Und wie immer ist es erstaunlich, wie sämtliche Spieler mit den gleichen Bedingungen umgehen und sich die entscheidenden Punkte sichern.

Alles über Kross the Wordz

Kross the Wordz| Autor: Michael Feldkötter | Illustration: Kreativbunker| Verlag: moses.

Spielerzahl: Kartenspiel für 2-5 Personen
Spieldauer: 25 Minuten
Altersangabe: ab 10 Jahren
Benötigt: Wortschatz kreuz und quer
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: geht sehr gut
Beste Spielerzahl: 2 bis 4 Spieler
Richtet sich an: Familien

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