Magnefix – Spielkritik

Die Magformers sind magnetische Quadrate, mit denen man diverse Konstruktionen erstellen kann. Damit lässt sich ganz einfach ein Reaktionsspiel erfinden. Bei Magnefix sind schnelle Konstrukteure gefordert. Gute Ideen liegen manchmal wirklich auf der Hand, man muss sie nur sehen.

Magnefix

Die Quadrate der Magformers besitzen auf allen Seiten kleine Magnete in ihrer Plastikhülle. Dadurch sind sie beinahe beliebig kombinier- und stapelbar, ausser natürlich die Magnete stossen sich ab. Bei Magnefix erhält jeder Spieler einen Satz Magformers mit den Farben gelb, orange, blau, grün und pink. Das sind die Bausteine des künftigen Erfolgs. Fehlen noch die Bauvorgaben, dann kann es auch schon losgehen. Denn die Aufgabe bei Magnefix ist simpel: Bilde aus deinen Quadraten möglichst schnell die Konstruktion der Vorlage.

Nun startet ein klassisches Wettrennen. Mit dem Aufdecken einer Aufgabenkarte bilden sämtliche Spieler mit ihren Quadraten die Vorlage nach. Dabei gilt die Sicht von oben. Nicht immer sind nämlich sämtliche Farben auf den Karten zu sehen. Das bedeutet, dass man gewisse Magnete ebenfalls in der Konstruktion verstecken muss. Das ist möglich, wenn man eine Farbe komplett unter eine andere Farbe legt. So ist sie zwar im Spiel, von oben aber nicht sichtbar. Wer seine Konstruktion erfüllt hat, legt seine Hand auf die Aufgabenkarte. Es folgt eine Kontrolle.

Magnefix

Hat ein Spieler die Magnete nicht korrekt gestapelt, profitiert unter Umständen der Zweitplatzierte. Bei Magnefix sollte man nie zu früh aufgeben. In der Hektik passieren gerne Fehler. Man verwechselt Farben, verrutscht leicht oder legt Gegenpole aufeinander. Das kostet Zeit.

Nach einer Runde lässt man die Quadrate in der Konstruktion liegen. Die nächste Runde startet mit den ausliegenden Quadraten. Die Magformers lassen sich unterschiedlich platzieren: Exakt formgleich, leicht überlappend oder auch seitlich fixiert. Das ermöglicht vielseitige Aufgabenkarten.

Magnefix
Erfüllt, mit zwei versteckten Quadraten

Wenn alle Aufgabenkarten erfüllt und verteilt sind, endet die Partie. Wer sich die meisten Karten sichern konnte, gewinnt. Natürlich kann man das Spiel auch abkürzen, indem man weniger Karten verwendet.


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Fazit

Die Geschichte von Magnefix ist eigentlich schnell erzählt. Das bekannte Konstruktionssystem mit den magnetischen Quadraten vereint sich mit einem Reaktionsspiel à la Crazy Cups oder Finger Twist. Das Nachbilden unterschiedlicher Vorgaben ist immer ein Wettkampf wert. In diesem Fall sind die Magformers ein dankbares Gadget, mit dem man spielerisch im Höchsttempo arbeiten kann. Es beginnt ein wildes und hektisches Klackern am Tisch. Die Magnete ziehen sich ebenso gerne an, wie dass sie hin und wieder abstossend wirken. Das sorgt für überraschte Blicke, Schadenfreude und Jubelschreie im Minutentakt. Und natürlich gilt, was für alle Spieler dieser Art gilt: Magnefix ist ein knallhartes Tempospiel. Gegen schnelldenkende Athleten jüngeren Alters zieht man gerne mal den Kürzeren. Es braucht eine ausgeglichene Spielgruppe, um Spannung zu erzeugen. Sonst kann es das Spiel sehr gut mit den oben genannten aufnehmen. Zudem ist Magnefix auch in der Schule gut einsetzbar.

Alles über Magnefix

Magnefix | Autor: Roberto Fraga | Illustration: Oliver Freudenreich | Verlag: AMIGO

Spielerzahl: Reaktionssspiel für 2 – 4 Personen
Spieldauer: ca. 15 Minuten
Altersangabe: ab 6 Jahren
Benötigt: Auge und Hand
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: geht gut
Beste Spielerzahl: 3 – 4 Personen
Richtet sich an: Familie

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