Mana Mana – Spielkritik

Die Muster auf den Karten sind von den Maori übernommen. Um Lebenskraft zu erhalten, bildet man bei Mana Mana Kartensets – bei sich und den Mitspielenden. Ein kurzes Kartenspiel für zwischendurch mit einfachen Regeln.

Mana Mana

Die 72 Bildkarten mit ihren 6 Mustern sind allein einen Blick wert. Natürlich erinnern die Muster an die Maori, bei denen Mana die Lebenskraft ist. Daher sammeln wir Kartensets mit gleichen Symbolen. Der Clou daran: Das machen wir an allen Orten, auch bei den Mitspielenden. Die Bildkarten mischen wir und legen einen Nachziehstapel bereit. 5 Karten deckt man auf, die Auslage für alle Spielenden ist damit bereit. Alle nehmen sich eine Bildkarte auf die Hand, schwarze Mana-Steine kommen griffbereit in die Tischmitte. Nun ist Mana Mana startbereit. Gespielt wird mit wenigen Optionen reihum.

Jeder Spielzug besteht aus zwei Möglichkeiten. Entweder man nimmt sich Bildkarten aus der Auslage oder legt Bildkarten vor sich oder einen Mitspielenden ab.
Wählt man das Nehmen von Karten, holt man sich eine oder mehrere Karten einer Farbe aus der Auslage. Eine Karte ist kostenlos, jede weitere Karte kostet einen Mana-Stein, den man zurück in den Vorrat legt. Das macht einen Grosseinkauf zu Beginn einer Partie unmöglich, doch man kann sich ganz schnell Mana-Steine verdienen.

Mana Mana

Für das Ablegen einer oder mehrere Karten bekommt man Mana-Steine aus dem Vorrat. Das Ablegen hat jedoch seinen kleinen Kniff. Bei sich selber darf man nur eine neue Kartenfarbe in die Auslage legen. Je mehr Karten es sind, desto mehr Mana-Steine erhält man.
Bei den Mitspielenden darf man nur bestehende Farben ergänzen. Mehr als 6 Bildkarten dürfen allerdings bei Mana Mana nie vor jemandem ausliegen.

Die Gewinne für das Auslegen der Bildkarten sind auf Übersichtskarten schnell zu erkennen. So spielt und sammelt man Karten, die Mana-Steine vermehren sich langsam und der Nachziehstapel lichtet sich. Während der Partie darf man nie mehr als 10 Handkarten besitzen, sonst ist man zum Ablegen gezwungen.

Mana Mana

Am Ende folgt die Abrechnung. Die gesammelten Mana-Steine addiert man zu den vor sich ausliegenden Karten. Wer die meisten Punkte besitzt, gewinnt viel Lebenskraft – Mana Mana.


Monatlich den brettspielblog.ch – Newsletter erhalten
Spielend auf dem Laufenden sein. Regelmässige Informationen erhalten. Nichts verpassen. Kurz, knackig und spielend einfach…
» Anmelden


Fazit

Es ist manchmal mit Spielen ganz einfach: Karten nehmen oder Karten auslegen – fertig! Trotzdem schafft Mana Mana mit einfachen Kniffen ein wenig Spieltiefe in ein schnell erlerntes Spiel zu bringen. Das Nehmen vieler Karten erfordert Mana-Steine, die man wiederum nur erhält, wenn man grössere Mengen an Karten ablegen kann. In die eigenen Auslage legt man seine Karten gern, sie bringen ja am Ende noch einmal Punkte. Doch auch bei den Mitspielenden lockt das Vollenden einer Farbe, was wieder viele Mana-Steine bringt. Es ist eine Zwickmühle zwischen Geben und Nehmen. Am Ende muss die Rechnung insgesamt aufgehen. Ein wenig Glück spielt beim Sammeln der Karten aus der Auslage mit. Mana Mana ist ein knackiges Kartensammelspiel, bei dem man immer ein Auge auf die Mitspielenden werfen sollte. Durch die wenigen Optionen spielt es sich flott. Bei einem Sieg steigt dafür die Lebenskraft – ganz bestimmt!

Alles über Mana Mana

Mana Mana | Autor: Peter Jürgensen | Illustrationen: Matthias Holländer | Verlag: Zoch Spiele

Spielerzahl: Kartensammelspiel für 3 – 4 Personen
Spieldauer: 15 Minuten
Altersangabe: ab 8 Jahren
Benötigt: Viele Karten für Mana
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: kein Spiel für 2
Beste Spielerzahl: 3 – 4 Personen
Richtet sich an: Familie

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert