Space Mission – Spielkritik

Das Weltall – unendliche Weiten! Nur einige verwegene Abenteurer wagen sich auf fremde Planeten vor und versuchen dort, die besten Rohstoffe abzuräumen. Denn das bringt Punkte… und Ruhm… und Ehre. Worauf warten wir noch? Erobern wir also bei Space Mission fremde Galaxien.

8 zufällig verteilte Planeten liegen um das Jump Gate. Mittels dieser Erfindung können Raumschiffe schnell fremde Planeten erreichen. Bei Spielbeginn erhält jeder Spieler ein Raumschiff, 5 Karten und jede Menge Chips in seiner Farbe. Mit den Karten steuert man seine Space Mission. Mit ihnen führt man seine Aktionen aus. Sie zeigen unterschiedliche Werte und bis zu drei Farben.
Mit blauen Werten fliegt man schnell quer durchs All zu fremden Planeten, grüne Werte benutzt man, um Rohstoffe auf den Planeten zu scannen und zu reservieren. Mit orangen Werten kann man einen Planeten erschliessen. Auf den 8 Planeten sind alle Werte aufgezeichnet, die es jeweils benötigt.

In einem Spielzug stehen jedem Spieler 2 Aktionen zur Verfügung, die man beliebig kombinieren darf. So kann man seine Handkarten wieder auf 5 ergänzen, fliegt mit einem Jump quer durchs All oder ohne Jump einfach zum Nachbarplaneten. 8 verdeckte Rohstoffe liegen bei jedem Planeten aus. Diese kann man scannen und mit einem Chip reservieren. Nur wer bereits einen Planeten gescannt hat, darf ihn auch erschliessen. Erst dann erhalten alle Spieler ihre reservierten Rohstoffe, der Erschliesser des Planeten gar zur Belohnung noch einen Rohstoff seiner Wahl dazu. Auf einem bereits erschlossenen Planeten können weitere Rohstoffe auch ohne Karten entdeckt und zu sich genommen werden. So hat man in jedem Spielzug die Qual der Wahl, aus all den Möglichkeiten seine besten auszusuchen.

Doch die lustige Raumfahrt kann schnell enden. Zwischen den Rohstoffen befinden sich auch Space-Plättchen. Wenn sich nur noch solche Plättchen im Stapel befinden, müssen sie umgedreht werden. Bei einer bestimmten Anzahl aufgedeckter Space-Plättchen, endet die Partie.

Nun müssen nur noch die Punkte gezählt werden. Und davon kann man sich eine Menge holen: Für erschlossene Planeten und die meisten Jumps. Möglichst gute Kombinationen aus den gewonnenen Rohstoff-Plättchen bringen viele Punkte. Beim Sammeln sollte man sich jedoch auf gewisse Sorten festlegen. Der Gewinner nach Punkten steht auf jeden Fall schnell fest.

Fazit:
Space Mission ist ein einfaches Weltraumspiel mit einem runden Mechanismus. Das Spiel vereint viele Elemente. Es benötigt Kartenglück, denn nur mit den richtigen Werten kann man fremde Planeten entdecken. Mit dem Memory-Effekt sollte man sich merken, wo sich Rohstoffe und Nieten befinden. Die Rohstoffauswahl ist entscheidend für die Punkte am Schluss. So fliegt man mit seinem Raumschiff von einer Entscheidung zur nächsten. Die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten. Das Spielmaterial ist toll und Space Mission ein kurzweiliges Spiel. Also, auf ins Weltall!

Space Mission | Autor: Matt Worden | Verlag: Schmidt
Brettspiel für 2-5 Spieler | Spieldauer: 30 Minuten | Benötigt: Den richtigen Rohstoff-Riecher | Wiederspielreiz: gross

Besten Dank an Carletto und Schmidt für ein Rezensionsexemplar von Space Mission!

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