Splendor – Spielkritik

Bei Splendor wird getauscht, viel getauscht. Da geben sich Chips und Karten die Hand, wandern hin und her. Als Händler will man möglichst viele Prestigepunkte erringen, um das Spiel zu gewinnen. Mit seinem einfachen Spielprinzip ist Splendor schnell erlernbar.

Splendor 1Sie fallen sofort auf, die tollen Poker-Spiel-Chips. Hier wurde nicht beim Material gespart. Und es macht absolut Sinn, mit stabilen Chips zu handeln. Bei einem flotten Spiel wirbeln die Edelsteine nur so über den Spieltisch. Splendor ist eigentlich ganz schnell erklärt. Auf dem Spieltisch liegen Entwicklungskarten aus. Es gibt sie in drei Kategorien. Während Kategorie 1 noch mit wenigen Ressourcen zu bekommen ist, muss man bei Kategorie 3 schon ein wenig sparen für den Erwerb. Dafür bringen sie deutlich mehr Prestigepunkte für den Sieg.

In einem Spielzug entscheidet man sich für eine der folgenden Möglichkeiten: Man nimmt sich Edelstein-Chips aus dem Vorrat (drei unterschiedliche oder zwei gleiche). Oder man reserviert sich eine Entwicklungskarte, im besten Fall kauft man sie gleich. Beim Reservieren nimmt man sich die Karte auf die Hand und erhält sogar noch einen Gold-Joker-Chip zusätzlich. Dafür hält man ab sofort eine Karte, die auch mal gekauft werden will. Die Handkarten sind nämlich auf drei begrenzt.
Ein Kauf lohnt sich auf jeden Fall. Gekaufte Karten bringen neue Edelsteine, die ab sofort bei weiteren Käufen angerechnet werden können.

Splendor 2

Bei Splendor tauscht man sich Runde für Runde in eine bessere Position, kauft sich neue Entwicklungskarten und verbessert die eigene Auslage. Nach jedem Spielzug wird überprüft, ob man die Bedingungen für ein Adligen-Kärtchen erfüllt. Ein Besuch von Adligen bringt zusätzliche Prestigepunkte, die nicht selten das Spiel entscheiden können.

Hat ein Spieler 15 Punkte erreicht, endet Splendor.

Fazit:
Splendor ist ein schnelles Tauschspiel um Edelsteine. Vom Thema ist das Spiel nicht so sehr abhängig, aber die Regeln sind einfach und das Material sehr gut. Alle Händler versuchen sich fortwährend in eine bessere Tauschposition zu bringen und sich die besten Entwicklungskarten zu sichern. Jeder Kauf treibt das Spiel weiter voran. Mit einer geschickten Planung erhält man auch Besuch von den Adligen. Sie bringen entscheidende Punkte im Rennen um den Sieg. Ein wenig Glück ist immer im Spiel, wenn Entwicklungskarten nachgezogen werden. Ungern bietet man dem nächsten Spieler eine tolle Auslage. Die Spielzeit von Splendor ist angenehm kurz. Wer sich auf dem kürzesten Weg Edelsteine und Prestigepunkte tauscht, gewinnt. Splendor bringt kurzweiligen Spielspass, ganz einfach!

Splendor |  Autor: Marc André | Verlag: Space Cowboys
Tauschspiel für 2-4 Spieler | Spieldauer: 30 Minuten | Ab 10 Jahren | Benötigt: Entwicklungspotenzial im Tauschgeschäft | Wiederspielreiz: gross

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