Was die Eisenbahn in Amerika kann, kann sie in Europa schon lange. So erschien nach TransAmerica das Schienenbauspiel Trans Europa. Was ist der Unterschied der beiden Spiele. Nun, da gibt es eigentlich nur einen – den Spielplan. Während man sich im ersten Teil durch Amerika baut, macht man das im zweiten durch Europa.

Daher will ich hier gar nicht genauer auf das Spielsystem eingehen. Das bleibt unverändert zu TransAmerica. Bleibt die Frage, warum man dann zu Trans Europa greifen soll? Ich weiss es nicht. In unseren Spielrunden kommt der europäische Spielplan nicht gut an. Muss man mit etwas Pech in gewissen Städten starten, ist man ziemlich benachteiligt. Zudem ist der Plan auch noch schlecht gezeichnet, Städtenamen werden durchkreuzt mit Schienenlinien. Bleibt nur noch der Griff zum Original, denn da war die Welt noch in Ordnung.

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Fazit zu Trans Europa
Fazit:
Trans Europa spielt sich gleich wie TransAmerica. Der Spielplan ist allerdings unattraktiver und irgendwie hingepfuscht. Die Verteilung der Städte ist nicht gut gelungen. Mit einigen Kartenkombinationen spielt es sich deutlich schwieriger als mit anderen. Da ist der Transfer auf eine neue Karte nur bedingt gelungen. Mit gewissen Bedingungen hat man keine Chance auf den Sieg. Es empfiehlt sich also ein Kauf des Originals. Das eigentlich gute Spiel hat keine solche Erweiterung verdient. Europa hin oder her.
Trans Europa | Autor: Franz-Benno Delonge | Verlag: Winning Moves
Legespiel für 2 – 6 Personen | Spieldauer ca. 30 Minuten | Benötigt: Ein glückliches Händchen beim Schienenbau | Wiederspielreiz: Auf der Europakarte nicht vorhanden



