Yam Yam – Spielkritik

Yam Yam glänzt erst einmal mit den wunderschön illustrierten Karten von Doris Matthäus. Die kleinen Igel locken die Kinder direkt an den Spieltisch – bevor der Winter beginnt. Ein wirklich süsses Spiel für die Kleinen.

Gleich vorweg: Yam Yam ist ein Kartenspiel, das sich an die Kleinsten richtet oder sich gut als gemeinsames Familienspiel eignet. Jeder kümmert sich dabei um 4 Igel, die er wohlgenährt, aber rechtzeitig vor Wintereinbruch in den Schlaf schicken soll. Dazu bedient man sich der Reihe nach mit einer Karte des Nachziehstapels
Deckt man eine Futterkarte auf, kontrolliert man, ob noch genügend eigene Igel wach sind, um das Futter zu verzehren. Bei zwei Raupen sollten also mindestens zwei Igel noch wach sein. Ist das der Fall, nimmt man die Futterkarte zu sich. Wäre nur noch ein Igel wach, ginge die Karte aus dem Spiel. Futterkarten zu sammeln, ist aber nicht das oberste Ziel bei Yam Yam. Das schönste Futter nützt nichts, wenn die Igel bei Winterbeginn noch wach sind. Daher kann man nach jedem Kartenzug entscheiden, ob man einen seiner Igel in den Winterschlaf bringen will. Dazu dreht man eine Igelkarte um, der Igel schläft. In der Tierwelt soll das ja ganz einfach sein.

Im grossen Nachziehstapel befinden sich irgendwo auch vier Winterkarten. Zieht man eine, puzzelt man sie in der Tischmitte zusammen. Bei der 4. Winterkarte endet das Spiel sofort. Wer zu diesem Zeitpunkt noch wache Igel besitzt, hat verloren. Wenn alle eigenen Igel zu diesem Zeitpunkt schlafen, gewinnt man das Spiel. Schaffen das mehrere Spieler, entscheiden die Futterkarten. Wer die meisten sammeln konnte, ist Sieger. Und das ist ziemlich häufig der Fall. Es lohnt sich also, möglichst lange Futter zu sammeln.

Fazit

Yam Yam ist wirklich sehr hübsch gestaltet. Die niedlichen Igel ziehen die Kinder an, selbst wenn sie sich nicht mehr ganz in der Zielgruppe dieses Spiels befinden. Doch im Grunde genommen ist das Spielprinzip äusserst simpel: Karte ziehen, kontrollieren, Igel eventuell schlafen legen. Neben ein wenig zählen, muss man abschätzen können, wie lange noch Zeit bleibt, bis das Spiel endet. Bei zwei Spielern bleibt noch eher Zeit, da man schneller wieder an der Reihe ist. Zu viert sollte man vorsichtiger spielen und seine Igel früher in den Schlaf schicken. Wer mit dem Futter sammeln rechtzeitig aufhört und an die Schlafenszeit denkt, kann dem Winter gelassen entgegen sehen. Einfach. Simpel. Einfach schön.

Yam Yam | Autor: Klaus Zoch | Verlag: Zoch 
Kartenspiel für 2-4 Personen | Spieldauer: 10 Minuten | Ab 4 Jahren | Benötigt: Futtersuche unter Zeitdruck | Wiederspielreiz: gross

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