Team Quack – Spielkritik

Mit einer Geheimkarte starten wir in die neue Spielrunde und geben unseren Mitspielenden Hinweise. Team Quack ist ein kooperatives Ratespiel, bei dem man auf einer Wellenlänge spielen muss. Oder rettet allenfalls ein Geräusch die Situation?

Team Quack

300 Bildkarten bilden den Grundstock des Spiels. Je nach Anzahl der teilnehmenden Personen wählt man den entsprechenden Runden-Tracker, der Angaben zu den Spielrunden und den Hilfsmitteln gibt. Auf einem Spielbrett platziert man sämtliches Material. Solange man Herzen hat, bleibt man im Spiel. Die Zahlenplättchen und Quack-Karten legt man neben das Spielbrett.

Und so wird gespielt:

Zu Beginn einer neuen Runde ziehen alle eine Geheimkarte und schauen sie an. Ohne anderen etwas zu verraten, legt man die Geheimkarte verdeckt an einen der Plätze am Spielbrett. Nun erhalten alle eine vorgegebene Anzahl an Bildkarten in die Hand. Im Spiel zu dritt sind das je 10 Karten. Welche der Karten passt am besten zur eigenen Geheimkarte? Findet man eine Karte, legt man sie verdeckt vor sich aus.

Team Quack

Die Bildkarten reicht man danach weiter an die nächste Person. Der Vorgang wird so oft wiederholt, bis man seine Anfangskarten wieder in den Händen hält. Es ist erlaubt, keine Karte auszuwählen, mindestens eine muss es aber sein nach der letzten Weitergabe der Karten. Die nicht verwendeten Bildkarten kommen aus dem Spiel.

In der zweiten Phase treffen alle eine Einschätzung. Wie schwer fällt es den Teammitgliedern, die eigene Geheimkarte mit den gewählten Hinweisen zu finden? Alle nehmen sich ein Zahlenplättchen vom Tisch, von 1 (sehr schwer zu erraten) bis 10 (sehr einfach zu erraten). Mit den Hinweiskarten und dem Zahlenplättchen bildet man einen Stapel. Jetzt geht es ans Auflösen.

Team Quack

Wer das niedrigste Zahlenplättchen hat, beginnt mit dem Raten. Die Person sammelt alle Geheimkarten ein und mischt in der ersten Runde eine zufällige Bildkarte darunter. In jeder Runde kommen mehr zufällige Karten in den Geheimkartenstapel und das Raten wird schwieriger.

Die Person mit dem höchsten Zahlenplättchen deckt ihre Hinweiskarten auf. Ganz geheim sieht sich die ratende Person die Geheimkarten an und entscheidet sich für eine. Noch unsicher? Mit dem Einsatz einer Quack-Karte hilft die Person mit der Geheimkarte und macht ein passendes Geräusch zu ihrer Karte. Wird die Karte erraten, geht es nahtlos weiter. Die Geheimkarten reicht man weiter, ein neuer Rateversuch startet bei der Person mit der zweithöchsten Zahl.

Bei einem falschen Rateversuch verliert man ein Herz. Solange noch Herzen auf dem Spielbrett liegen, geht es trotzdem weiter. Schafft man die komplette Runde und sämtliche Geheimkarten werden korrekt zugeteilt, kommt die Gruppe eine Runde weiter. Dadurch verdient man sich allenfalls einen Bonus, neue Herzen oder weitere Quack-Karten.
Ziel ist es, in die Medaillenränge zu kommen. Dafür muss man mehrere Runden überstehen mit passenden Hinweisen und richtig geratenen Geheimkarten.


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Fazit zu Team Quack

Ganz neu ist das Spielprinzip von Team Quack nicht. Man gibt Hinweise und versucht, die Geheimkarten zu erraten. Mit dem Weiterreichen der Hinweiskarten kommt hier aber ein Drafting-Element ins Spiel. Das macht die Sache spannend. Man ist nicht gezwungen, eine Karte zu nehmen, irgendwann muss man aber doch zugreifen. Rückwirkend kann man nicht auf die alten Hinweise setzen. Mit den Zahlenchips lassen sich die Hinweise verifizieren. Wie stark sind die ausgewählten Karten? So kann man den Mitspielenden in letzter Minute wertvolle Ratetipps zuspielen.

Im Laufe der Partie kommen immer mehr fremde Geheimkarten ins Spiel. Das macht die Auswahl nicht einfacher, denn manchmal erscheinen zufällig ähnliche Motive, die das Raten erschweren. Der Geräusch-Hinweis mit der Quack-Karte ist grossartig und sorgt oft für Lacher. Es sind die kleinen Dinge, die bei Team Quack für ein spannendes und entspanntes Spielgefühl sorgen.


Fakten zu Team Quack

Autor: Erwan Morin, Thierry Saeys
Illustrationen: Jakob Timm
Verlag: Helvetiq

Spielerzahl: 3 – 6 Personen
Spieldauer: 30 Minuten
Altersangabe: ab 10 Jahren
Benötigt: Hinweise und Quack
Wiederspielreiz: sehr gross

Geeignet für 2 Spieler: kein 2er-Spiel
Beste Spielerzahl: 3 – 6 Personen
Richtet sich an: Familie

sehr gutes Spiel

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