Klick Klack Klug – Spielkritik

Ich ordne Spiele nicht so gern in die Kategorie Lernspiele ein. Schliesslich lernt man bei jedem Spiel eine ganze Menge. Bei Klick Klack Klug trifft die Kategorie aber den Nagel ziemlich fest auf den Kopf – oder die Magnete erledigen das spielerisch.

Klick Klack Klug

Einen Stapel mit 50 Aufgabenkarten liefert das Starterset des Spiels gleich mit. Noch wichtiger sind aber die Magnesteine in den Farben pink, gelb, blau, orange, grün und rot. Sie lassen sich zu einem beliebigen Turm stapeln und damit ist auch schon das Spielprinzip erklärt. Mit einer ersten Aufgabenkarte kann es sofort losgehen. Die Magnetsteine legt man mit etwas Abstand auf den Tisch.

Und wo wird gespielt:

Auf der Aufgabenkarte sind 6 Dinge zu sehen, die mit einer Farbe hinterlegt sind oder zu einer farblich passenden Antwort führen können. Die Aufgabenstellung nennt die Reihenfolge der Dinge, die man sortieren muss. Mal beginnt man mit dem kleinsten, dem längsten, dem ältesten Gegenstand. Nun geht es ans Knobeln. Der Reihe nach klackt man die Magnetsteine aufeinander, es entsteht ein Turm.

Klick Klack Klug

Hat man alle Dinge sortiert, geht es an die Kontrolle. Mit dem Wenden der Aufgabenkarte erhält man die Lösung. Die Farben sind richtig aufgereiht. Legt man seinen Turm hin, erkennt man sofort, ob die Reihenfolge stimmt.
Die Fragen des Grundspiels stammen aus den Bereichen Mathematik, Deutsch und Sachkunde.

Klick Klack Klug bietet sich nicht nur als Solo-Lernspiel an. Mit einem Team kann man die Aufgaben ebenfalls lösen. Dann reicht man nach jedem Klack den begonnen Turm ans nächste Kind weiter, das sich um die nächste Lösung kümmern muss. So ist man auf das Wissen aller angewiesen.

Klick Klack Klug

Mit mehreren Grundspielen kann man auch gegeneinander antreten, auf Tempo spielen und die Magnettürme am Ende kontrollieren.
Thematisch lässt das Spiel natürlich viel Spielraum offen. Es ist auch bereits eine erste Erweiterung erschienen und ich nehme an, dass noch weitere folgen werden. Mehr als eine kleine Box mit neuen Aufgabenkarten benötigt man dazu nicht.

Zudem gibt es ein Starterset mit Vorschulwissen und eines mit Grundschulwissen. Spielerisch bleibt die Aufgabe dieselbe.


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Fazit zu Klick Klack Klug

Müsste ich ein Lernspiel erfinden, würde es wohl so aussehen wie Klick Klack Klug. Da sind knackige Aufgaben aus mehreren Bereichen und ein einfaches Spielsystem, das Spass macht mit seinen Magnetsteinen. Vergleichbar ist das wohl am ehesten mit den LÜK-Plättchen, die man früher sortiert hat. Das ist mit diesem Spiel doch noch einfacher gelöst.

Zu verdanken ist das aus meiner Sicht auch einem Perfect Match mit Autor Jürgen Heel und Autorin Anja Wrede, die sich pädagogisch-spielerisch einfach perfekt ergänzen. Ich bin kein Fan von reinen Lernspielen, weil sie meist eher trocken daherkommen. Klick Klack Klug wirkt aber frisch – von den Aufgabenkarten bis zur Mechanik. Zudem hat man mit der Team-Variante oder einem Wettbewerb mehrere Möglichkeiten. Mit zusätzlichen Aufgabenboxen sind thematisch keine Grenzen gesetzt.


Fakten zu Klick Klack Klug

Autoren: Jürgen Heel, Anja Wrede
Illustrationen: Melanie Dahmen
Verlag: moses.

Spielerzahl: 1- Personen
Spieldauer: 5 Minuten pro Karte
Altersangabe: ab 7 Jahren
Benötigt: Grundwissen
Wiederspielreiz: sehr gross

Geeignet für 2 Spieler: gut
Beste Spielerzahl: 1- Personen
Richtet sich an: Kinder, Familie

sehr gutes Spiel

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