Crazy Heads – Spielkritik

Da leben ganz komische Wesen auf dem Planeten Sunaru. Sie heissen Blürfel, Qwirtox oder Schoppkott. Noch verrückter wird es, wenn man sie suchen muss bei Crazy Heads, diesem schnellen Wimmelbild-Suchspiel, bei dem man immer beide Seiten der Karten kennen muss.

Crazy Heads

Um in die Partie einzusteigen, benötigt man nicht viel. Eine Suchkarte auf den Tisch legen, so dass alle einen guten Einblick haben. Zudem verteilt man die kleinen Chips mit den lustigen Köpfen des Planeten rund um die Suchkarte. Ob man in Gruppen antreten will oder lieber einzeln auf die grosse Suche geht, muss man noch schnell klären. Danach steckt man schon mitten im Spiel.

Und so wird gespielt:

Über 8 Runden oder 8 Karten geht die Suche nach den verrückten Köpfen von Sunaru. Auf ein Kommando geht es los. Alle betrachten sich die erste Seite der ausliegenden Karte. Man versucht sich, die sichtbaren Köpfe zu merken, bestenfalls stellt man auch noch fest welche Köpfe fehlen. Wer möchte, darf die Karte zu einem beliebigen Zeitpunkt umdrehen. Auf der Rückseite gibt es wieder zahlreiche Köpfe zu sehen.

Crazy Heads

Die Aufgabe ist ganz einfach: Wir suchen ein Gesicht, das nur auf einer Kartenseite zu sehen ist. Damit sich die Suche ein wenig schwieriger gestaltet, kann es durchaus sein, dass einzelne Köpfe überhaupt nicht auf einer Karte zu finden sind, dafür andere gleich öfters auf einer Seite. Die Karte darf mehrmals während einer Suche gedreht werden. Das Ganze ist natürlich ein Zeitspiel. Wer meint, das Wesen gefunden zu haben, das es nur auf einer Kartenseite gibt, ruft laut „Crazy Heads!“ und schnappt sich den Chip mit dem Kopf des Wesens.

Stimmt die Aussage, darf man den Chip behalten. Er ist einen Punkt wert. Ist die Aussage falsch, muss man einen bereits gewonnenen Chip wieder abgeben. Man sollte sich also sicher sein, bevor man ruft. Über 8 Karten sucht man nach den Köpfen, die einseitig fehlen. Wer am Ende die meisten Chips besitzt, gewinnt.

Crazy Heads

Mit den lustigen Wimmelkarten kann man auch noch weitere Varianten spielen. So sucht man das Wesen, das am häufigsten auf einer Karte zu sehen ist. Oder man sucht ein Wesen, das überhaupt nicht zu finden ist. Auch eine Suche nach einem Wesen, das exakt vier Mal zu finden ist, ist auf allen Karten möglich. Für sämtliche Varianten findet man die Lösungen im Regelheft, falls es einmal Unstimmigkeiten geben sollte.


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Fazit zu Crazy Heads

Crazy Heads ist ein schnelles Suchspiel auf Wimmelbildern mit witzigen Köpfen. Die kurze Hintergrundgeschichte mit dem fremden Planeten passt gut dazu, doch im Grunde muss man einfach möglichst schnell erkennen, welcher Kopf nur auf einer Seite der Karten zu sehen ist. Das ist gar nicht so einfach, denn man weiss nicht, welche Seite man zuerst zu Gesicht bekommt. Ist es die Seite MIT dem gesuchten Kopf oder die Seite OHNE den gesuchten Kopf? Zum Glück darf man eine Karte mehrmals wenden, bevor man sich festlegt. Spielerisch ist das keine grosse Aufgabe, aber sie funktioniert einwandfrei. Wer entdeckt den Kopf zuerst, der nur auf einer Seite zu sehen ist?

Die Sache mit den Varianten ist eine gute Idee, aber sie lässt sich in allen Fällen viel zu schnell erschliessen. Man kann sich gut an gewissen Dingen auf und neben den Karten orientieren und kommt dadurch schnell auf die richtige Lösung. Die Varianten sind daher längst nicht so knifflig, wie die Originalaufgabe – leider. So bleibt es ein einfach strukturiertes Suchspiel, sehr schön aufbereitet bis zur Lösung. Aber es fehlt eben ein wenig der Pfiff, um beispielsweise an ein ähnlich gelagertes Spiel wie Dobble ranzukommen.


Fakten zu Crazy Heads

Autor: Thomas Schneider-Axmann
Illustrationen: Marek Blaha
Verlag: moses.

Spielerzahl: 2 – 8 Personen
Spieldauer: 20 Minuten
Altersangabe: ab 8 Jahren
Benötigt: Das einzigartige Gesicht
Wiederspielreiz: ok

Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2 – 4 Personen
Richtet sich an: Familie

Fazit - Spiel okay

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