Labyrinth Go! – Spielkritik

Das verrückte Labyrinth ist ein Klassiker unter den Spielen von Ravensburger. Nun gibt es mit Labyrinth Go! ein Wettrennen, bei dem man in seinem Irrgarten die Wege zu den Schätzen möglichst schnell legt. Gleiche Bedingungen, gleiche Ausgangslage für alle.

Labyrinth Go!

Alle erhalten ein Spieltableau mit vielen Bildern von Schätzen drauf. In der Mitte gibt es ein fixes Wegstück. Mit 6 Wegplättchen startet man ins Abenteuer. Je nach Anzahl mitspielender Personen legt man einige Punkte-Chips aus. Das Spiel erinnert mit seiner Grafik natürlich stark an den Klassiker. Und auch das Spielprinzip bleibt sich treu. Man bildet Wege zu den Schätzen auf dem Tableau.

Und so wird gespielt:

In erster Linie ist Labyrinth Go! ein Wettrennen. Wer die Aufgabe zuerst löst, erhält am meisten Punkte. Alle spielen gleichzeitig, es gibt keine Wartezeiten. Für jede neue Aufgabe würfelt man zuerst 4 Schätze. Die Symbole auf den Würfeln zeigen die Schätze, die gleich mit einem Weg mit der Mitte des Tableaus verbunden werden müssen. Einzelne Wegstücke besitzen ein Loch. Durch jedes dieser Löcher muss am Ende einer der erwürfelten Schätze sichtbar sein.

Labyrinth Go!

Nach dem Würfeln dürfen sich alle die Positionen der gesuchten Schätze einprägen. Auf ein Kommando legen alle gleichzeitig los. Die Wegplättchen müssen regelkonform auf das eigene Tableau. Man muss allerdings nicht alle Plättchen einsetzen. Eine Verbindung zur Mitte muss am Ende von jedem Schatz aus bestehen.

Hat man vier Verbindungen erstellt, schnappt man sich das höchste, ausliegende Punkteplättchen vom Tisch. Nun darf nichts mehr verändert werden am eigenen Labyrinth. Erst wenn das letzte Punkteplättchen ausliegt, endet die Runde. Es erfolgt eine Kontrolle. Wer das Labyrinth korrekt gelöst hat, erhält die Punkte gutgeschrieben. Mit einem Marker am Schachtelrand notiert man die eigene Punktzahl. Wer einen Fehler hat, wendet das Punkteplättchen. So können auch Minuspunkte entstehen.

Labyrinth Go!

Mit dem letzten Punkteplättchen einer Runde erhält man zusätzlich ein Jokerplättchen, das nur aus einem Feld besteht. Damit lassen sich Strecken kurz überbrücken – ein Vorteil für die nächste Runde!
Über mehrere Runden und neue Würfelkombinationen versucht man, 20 Punkte zu erreichen. Dann endet das Spiel.

In der Solovariante spielt man gegen die Zeit. In 5 Minuten versucht man, so viele Aufgaben wie möglich zu lösen.


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Fazit zu Labyrinth Go!

Der Klassiker ist klar erkennbar, mit den Labyrinth-Teilen puzzelt man sich hier aber unter Zeitdruck einen passenden Irrgarten zusammen. Dazu wendet und dreht man Plättchen und legt sie in allen Kombinationen aus, um die vier gewünschten Schätze mit der Mitte zu verbinden. Diese Knobelaufgabe variiert mit jedem Würfelwurf und lässt viele Möglichkeiten zu. Alle spielen gleichzeitig unter den gleichen Bedingungen. Wer zuerst eine Lösung findet, holt sich den Rundensieg.

Im bekannten Labyrinth-Gewand findet man hier also eine Knobel- und Puzzleaufgabe. Das ist richtig gut gelöst und macht Spass. Das Wettrenngefühl muss man aber aushalten können. Wem eine Runde nicht gut gelingt, der kann in der nächsten Runde auf das Joker-Teil zurückgreifen. Mit dem kleinen Stück erhält man deutlich mehr Optionen und agiert flexibler.


Fakten zu Labyrinth Go!

Autor: Brett J. Gilbert, Max J. Kobbert
Illustrationen: Wigwam, Pilot, Naïade
Verlag: Ravensburger

Spielerzahl: 1 – 4 Personen
Spieldauer: 15-20 Minuten
Altersangabe: ab 7 Jahren
Benötigt: Wege zu den Schätzen
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2 – 4 Personen
Richtet sich an: Familie

gutes Spiel

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