Ein kleines Kartenspiel aus dem bekannten Wurm-Universum von Zoch bringt ziemlich fiese Winkelzüge. Denn bei Das wurmt sieht man erst eine Runde später, was andere angestellt haben. Wenn der Wurm nur die richtige Grösse hat…

Im Spiel gibt es drei verschiedene Wurmfarben, dazu Wurmteile mit Zahlenwerten von 1 bis 7. Zu Beginn liegen einige Wurmenden offen auf dem Tisch aus. Alle erhalten eine Punkteablage und 5 Handkarten. Mit den restlichen Karten bildet man einen Nachziehstapel.
Und so wird gespielt:
Reihum legen alle eine ihrer Handkarten ab. Die Farbe muss passend sein. Ein gelbes Wurmteil kommt nur an ein gelbes Wurmende. Auf den Kartenrückseiten findet man nur die Wurmfarbe. Alle Handkarten sind Kopfteile. Die Vorderseiten zeigen unterschiedliche Zahlenwerte und sind Mittelstücke. Legt man eine neue Karte an, legt man sie mit der Rückseite nach oben an den entsprechenden Wurm. Liegt schon ein Kopfteil dort, wendet man es nun auf die Vorderseite und sieht den Zahlenwert.

Nun kommt es auf die Summe der sichtbaren Zahlen an. Ist sie kleiner als 10 geschieht nichts und die Partie geht weiter. Mit einer Summe von 10, 11 oder 12 hat man die optimale Wurmgrösse erreicht. Man nimmt sich die zuletzt aufgedeckte Karten und legt sie auf die Plusseite seiner Punkteablage.
Mit einer Summe grösser als 12 ist der Wurm zu gross. Die zuletzt aufgedeckte Karte kommt auf die Minusseite der eigenen Punkteablage.
Räumt man eine Karte ab, egal ob auf die Plus- oder Minusseite, wirft man die übrigen offenen Wurmteile ab. Nur das geheime Kopfteil bleibt jetzt liegen.
Das Nachziehen von Handkarten ist erst erlaubt, wenn man 2 oder weniger Karten besitzt. Dann ergänzt man wieder auf 5.

Unter den Karten gibt es auch Aktionskarten, die man VOR der eigenen Wurmkarte spielen muss. Mit den Aktionskarten darf man Wurmkarten entfernen, die Kartenhand säubern, einen neuen Wurm ins Spiel bringen, eine verdeckte Karte anschauen oder auf das Legen einer Karte verzichten.
Das Spiel endet, wenn der Nachziehstapel aufgebraucht ist und jemand nicht mehr auf 5 Handkarten nachziehen kann. Dann überprüfen alle ihre Punkteablage. Von den Pluspunkten zieht man die Minuspunkte ab. Wer nun am meisten Punkte hat, gewinnt.
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Fazit zu Das wurmt
Wer wissen will, wie das Spiel zu seinem Namen kam, benötigt nach der ersten Partie keine Erklärung mehr. Beim Kartenspiel mit den lustigen Würmern kann man die Mitspielenden richtig schön reinlegen, ihnen verdeckte Fallen stellen oder einfach nur bluffen. Die neue Karte liegt verdeckt aus und so erhält man immer erst mit Verzögerung eine Rückmeldung auf die Auslage bei den Würmern. Also muss man die Situationen auf dem Tisch richtig einschätzen und selber vorausschauend legen.
Das wurmt hat gewisse Anleihen von 6 nimmt!, bei dem man mit der berühmten Karte zu viel ebenfalls Minuspunkte einsammelt. Das passiert hier ebenfalls, wenn auch der Spielraum mit den Zahlen für die Pluspunktlandung ein wenig grösser ist. Es ist genau das Element, das Spannung und Schadenfreude verbreitet. Die Würmer von Doris Matthäus haben natürlich einen grossen Wiedererkennungswert. Das Kartenspiel passt perfekt in die Wurm-Reihe vom Zoch-Verlag.
Fakten zu Das wurmt
Autor: Robert Brouwer
Illustrationen: Doris Matthäus
Verlag: Zoch-Verlag
Spielerzahl: 2 – 5 Personen
Spieldauer: 20 Minuten
Altersangabe: ab 8 Jahren
Benötigt: Viele Pluswürmer
Wiederspielreiz: gross
Geeignet für 2 Spieler: gut
Beste Spielerzahl: ab 3 Personen
Richtet sich an: Familie




