Die Karten zeigen Blumenbeete mit unterschiedlicher Bepflanzung. Floral ist ein Karten-Legespiel, bei dem man für Mehrheiten sorgt und mit seinen Aufträgen bereits weiter denkt. Es wird bunt auf dem Tisch, trotzdem muss man in jeder Runde eine kluge Wahl treffen.

Die Blumenkarten zeigen jeweils sechs Felder mit unterschiedlicher Bepflanzung. Einige Arten können mehrfach vorkommen. Die Karten mischt man gut durch, alle erhalten 3 Handkarten. Die restlichen Karten bilden einen Nachziehstapel.
Und so wird gespielt:
In der ersten Runde ist der Ablauf noch leicht anders, danach spielt man reihum mit den gleichen Phasen. Zu Beginn legt man beim Pflanzen eine seiner Handkarten vor sich aus. Es ist der Start des eigenen Gartens. Ab der zweiten Runde muss man beim Pflanzen mit der neuen Karte mindestens zwei Blumenfelder abdecken. Eine gepflanzte Karte darf nicht mehr entfernt oder verschoben werden zu einem späteren Zeitpunkt.

In der ersten Runde befinden sich noch keine Aufträge auf dem Tisch, in den weiteren Runden kann man nun Aufträge erfüllen. Eine Auftragskarte zeigt durch ein Blumensymbol an, welche Blumen-Art gewertet wird. Besitzt man von dieser Art die meisten zusammenhängenden Blumenfelder aller Personen in seinem Garten, erhält man die Karte. Man muss sich für einen Auftrag entscheiden. Im schlechtesten Fall gibt es keine Auftragskarte, weil man keine Mehrheit besitzt.
Danach muss man einen Auftrag planen. Dazu legt man eine seiner Handkarten als Auftragskarte auf den Tisch. In der ersten Runde erledigt man das mit einer verdeckten Karte, damit die Mitspielenden keinen Vorteil für die Planung erhalten. In den weiteren Runden liegen die Aufträge immer offen aus.
Am Ende seines Spielzugs zieht man wieder auf drei Handkarten nach.

Floral endet sofort, wenn man die letzte Karte vom Nachziehstapel zieht. Alle Aufträge auf dem Tisch verteilt man an die Personen mit den entsprechenden Mehrheiten. Als letzte Handlung dürfen alle noch eine ihrer Handkarten auf den Wertungsstapel legen, wenn man eine Mehrheit besitzt. Nun zählt man die Blumensymbole auf seinen gesammelten Wertungskarten zusammen. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt.
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Fazit zu Floral
Kleine Schachtel, kniffliges Spiel – bei Floral kommt es auf das Legen seiner Blumen im Garten an. Es lohnt sich, zusammenhängende Felder der gleichen Art zu kreieren. Das macht man mit dem überlappenden Auslegen der Karten, so wie man es beispielsweise von Herbsthain kennt. Dass man gleichzeitig auch noch an die Aufträge denken muss, macht die Sache nicht einfacher. Denn die Aufträge legt man gegen Ende des Spielzugs aus und kann sie erst in der nächsten Runde einlösen, wenn das nicht vorher schon jemand anderes getan hat.
In Partien zu zweit ist das meist noch gut planbar. Mit mehreren Personen am Tisch kann man bei der Planung schon einmal abschweifen. Die Handkarten tragen viel zu einem guten Plan bei. Von drei Karten legt man zwei im eigenen Spielzug auf den Tisch. Die Auswahl ist also nicht gross und oft eine Entscheidung auf engstem Raum, immer mit einem Seitenblick auf die fremden Gärten.
Floral ist ein buntes Kartenlegespiel, bei dem man möglichst vorausschauend plant. Je mehr Personen mitspielen, desto unberechenbarer wird das Spiel. In kleinen Runden legt es sich aber flott und das bunte Kombinieren macht Spass, ohne zu überfordern.
Fakten zu Floral
Autor: James Newman | Illustrationen: Anton Firsik | Verlag: Edition Spielwiese
Spielerzahl: 1 – 5 Personen
Spieldauer: 15 – 25 Minuten
Altersangabe: ab 8 Jahren
Benötigt: Grosse Blumenfelder
Wiederspielreiz: gross
Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2 – 3 Personen
Richtet sich an: Familie



