Back Tales – Verschollen unterm Eis – Spielkritik

Gemeinsam unterstützen wir Sophie in diesem Rätselabenteuer, um ihren verschollenen Bruder wiederzufinden. Bei Back Tales – Verschollen unterm Eis treffen wir regelmässig kleine Entscheidungen, die den Verlauf der Geschichte beeinflussen.

Back Tales - Verschollen unterm Eis

Eine stabile Box mit über 120 Karten bildet die Grundlage für die Geschichte. In einer Art Lesespur oder Point & Click – Abenteuer machen wir uns auf die Suche nach John, dem Bruder von Sophie. Seit 2 Wochen haben wir nichts mehr von ihm gehört. Das Resort Nid d’Aigle war sein letzter Aufenthaltsort. Dort starten wir unsere Suche. Mit einer ersten Textkarte, erhalten wir eine kleine Auslage an Karten, die wir auf dem Tisch ordnen.

Und so wird gespielt:

Grundsätzlich kann man die Karten in der Box lassen und sie auf den Tisch bringen, wenn nach den nummerierten Karten gefragt wird. Das geschieht ziemlich regelmässig und aus unterschiedlichen Gründen. Wir befragen Leute, sammeln Gegenstände, kombinieren Informationen etc. Regelmässig müssen wir uns für eine neue Spur entscheiden und ihr folgen.

Back Tales - Verschollen unterm Eis

Auf dem Tisch lohnt es sich, ein wenig Ordnung zu halten. Die Anleitung empfiehlt vier Bereiche, in denen man Bilder auslegt, Aufgaben sammelt, rätselt und Karten abwirft. Wichtig ist es auf jeden Fall, die aktuellen Karten von den bereits verwendeten zu trennen.

Doch weshalb war John überhaupt in dem Resort in den Bergen? Er folgte einer sehr heissen Spur nach dem verschwundenen Bernsteinzimmer. Und so folgt seinem Abenteuer sofort ein nächstes – nämlich unseres. Im Resort treffen wir die ersten Besucher und unterhalten uns mit ihnen. Dazu nutzen wir Fragekarten mit einem Sichtfenster. Wendet man die Karten, auf denen wir Menschen treffen, erhalten wir im Sichtfenster der entsprechenden Fragekarte beispielsweise eine Antwort zu John. Mit anderen Fragekarten lassen sich Orte erkunden und auch Gegenstände nutzen mit den Seiten-Aussparungen. Ein spannendes System.

Back Tales - Verschollen im Eis

Je nachdem, welche Wege wir gehen, erhalten wir neue Karten, müssen Orte ersetzen oder auch Entscheidungen treffen. Alles hat Auswirkungen, im schlimmsten Fall auch auf den Zustand von Sophie. So endet die Story dann auch auf einem Pfad, auf den man sich mit den eigenen Entscheidungen begeben hat. Es sind spielerisch mehrere Enden möglich. Das lässt auch einen weiteren Spielversuch zu, auf dem man andere Wege einschlagen kann.


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Fazit zu Back Tales – Verschollen unterm Eis

Die Suche nach John ist spannend, überraschend und gespickt mit kleinen Entscheidungen. Durch die Fragekarten mit den Aussparungen an unterschiedlichen Stellen holt man sich die gewünschten Informationen. Das ist eigentlich eine gute Idee, doch hin und wieder schaut man sich ungewollt Stellen auf den Rückseiten der Karten an, die man noch nicht sehen sollte. Zu schnell verschiebt eine Fragekarte. Insgesamt ist das Spiel eine Story mit Rätsel- und Kombinationscharakter. Eine Art aufgepeppte Lesespur oder Point & Click – Adventure mit ständig wechselnden Elementen. Die Kartenbox ist gut genutzt und regelt die administrativen Abläufe bestens.

Spielerisch wird man ohne Probleme einen Weg finden. Man muss sich nirgends beweisen, um weiterzukommen. Die Geschichte steht im Zentrum des Spiels und liefert immer einen Ausgang, es wird sich weisen, ob es die beste Wahl war. Das Mystery-Abenteuer ist mit zwei von 5 Sternen im unteren Schwierigkeitsgrad angesiedelt. Da kann man sich also gut rantrauen.


Fakten zu Back Tales – Verschollen unterm Eis

Autoren: Jules Messaud, Anthony Perone
Illustrationen: Cyrille Bertin
Verlag: Ravensburger

Spielerzahl: 1 – 6 Personen
Spieldauer: 60 Minuten
Altersangabe: ab 10 Jahren
Benötigt: Eine kombinationsreiche Suche
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 1 – 4 Personen
Richtet sich an: Familie

gutes Spiel

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