Instinkt: Duell der Tiere – Spielkritik

Genauso mystisch wie die Tiere im Spiel sind die Karten gestaltet. Die Schwarz-Weiss-Illustrationen von Instinkt: Duell der Tiere sind ein Blickfang und tragen ebenfalls zur besonderen Stimmung bei in diesem Kartenspiel für 2 Personen.

Instinkt: Duell der Tiere

Beide Personen starten mit einem Kartenstapel und den exakt gleichen Tieren. Nur die Reihenfolge des Erscheinens und des Einsatzes wird im Verlaufe der Partie eine andere sein. Den eigenen Tierstapel mischt man gut und zieht drei Karten auf die Hand. Den Gleichstandsmarker wirft man vor der Partie in die Luft. Wie bei einem Münzwurf zeigt er an, zu welcher Person er zuerst wandert.

Und so wird gespielt:

Auf dem Tisch bildet man bis zum Ende der Partie ein Raster aus 4×4 Karten. Ist das Raster komplett gefüllt, endet die Partie und man schreitet zur Wertung. Im eigenen Kartenstapel besitzt man unterschiedlichste Tiere, die entweder gewisse Fähigkeiten besitzen oder am Ende Punkte einbringen, wenn man sie passend ins Raster legt. Damit ist die Aufgabe klar: Die richtigen Tiere müssen zum richtigen Zeitpunkt ins Spiel gebracht werden, damit man das Duell gewinnt.

Instinkt: Duell der Tiere

Der Spielablauf bleibt immer gleich. Erst wählen die Duellanten eine Karte und legen sie verdeckt vor sich aus. Beim Aufdecken der Karten entscheidet die Ordnungszahl, welche Karte zuerst gespielt wird. Ein höherer Wert kommt zuerst ins Raster. Bei einem Gleichstand entscheidet der Marker. Er wechselt nach Gebrauch allerdings die Seite und bringt die andere Person so ein wenig in den Vorteil.
Beim Legen der Karten ist das Raster vorerst flexibel. Man kennt die Grösse, kann aber so lange seitlich Karten anlegen, bis das Ende definiert ist.

Eine neue Karte kommt auf einen beliebigen freien Platz, muss aber seitlich oder diagonal an eine bereits ausliegende Karte angrenzen. Nach dem Legen der Karten zieht man ein neues Tier vom eigenen Nachziehstapel nach. Die meisten Tiere haben ihre Wünsche bezüglich Legeplatz. Schlange, Waschbär und Hirsch fallen ein wenig aus der Reihe. Die Schlange vernichtet beim Aufdecken der Karte beide Karten und es darf nicht gelegt werden. Den Waschbär legt man ins Raster und darf zusätzlich gleich noch ein anderes eigenes Tier umplatzieren. Der Hirsch schiebt eine Kartenreihe seitwärts bis ans Ende. Mit ihm lassen sich Positionen ändern oder Karten zusammenschieben.

Instinkt: Duell der Tiere

Mit Hirsch, Schlange und Waschbär lassen sich aber keine direkten Punkte holen. Daher sind die restlichen Tiere nicht weniger im Fokus. Die Spinne will in einer Ecke des Rasters sitzen. Die Eule hat gerne eigene Tiere in ihrer Reihe und Spalte. Der Wolf will dafür lieber von fremden Tieren umgeben sein. Und das sind nur einige Tiere im Spiel. Alle Tierarten kommen auch gar nicht ins Spiel. Je nach Einsatz der Schlangen hat man am Ende sogar noch einige Karten in der Hand, wenn das Raster komplett belegt ist.

Beim gefüllten Raster wertet man Karte für Karte. Mit Punktechips legt man die erspielten Werte ganz schnell auf die Karten und zählt am Ende die Summe zusammen. Wer am meisten Punkte hat, gewinnt das Duell der mystischen Tiere.


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Fazit zu Instinkt: Duell der Tiere

Die Gestaltung des kleinen Kartenspiels ist einmal etwas ganz anderes und sehr gelungen. Der Schwarz-Weiss-Look sorgt schon allein für die mystische Stimmung. In den ersten Partien benötigt man kurz Zeit, um die Effekte auf den Karten zu verstehen. Das erledigt sich aber sehr schnell und es erfolgt ein schöner, taktischer Schlagabtausch. Natürlich spielt es eine grosse Rolle, wann man gewisse Tiere ins Spiel bringt. Mit der Auswahl von drei Tieren kann es gut sein, dass der sehnlichst herbei gesehnte Hirsch erst gegen Ende auftaucht. Dann muss ein Plan B her. So entwickelt sich jede Partie anders. Mit der Schlange lässt sich ein geplanter Superschachzug auch vernichten, wenn man ihn vorausahnt.

Es sind kleine, taktische Überlegungen, die man ständig macht. Am Ende kann man nicht mit allen Tieren brillieren, Punkte fährt man aber ganz bestimmt ein. Ein sehr schönes, knackiges, unterhaltsames Duell-Spiel, das mit seiner kompakten Spielzeit sofort zu einer Revanche einlädt.


Fakten zu Instinkt: Duell der Tiere

Autor: Udo Peise
Illustrationen: Dana Peter
Verlag: Board Game Circus

Spielerzahl: 2 Personen
Spieldauer: 20 Minuten
Altersangabe: ab 10 Jahren
Benötigt: Zufriedene Tiere
Wiederspielreiz: sehr gross

Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2 Personen
Richtet sich an: Familie

sehr gutes Spiel

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