Im Heissluftballon geniessen wir die Landschaft und gestalten Plättchen für Plättchen das Panorama aus Wäldern, Bergen, Wiesen und Feldern. Wer die richtige Wahl trifft und perfekte Kombinationen findet, kann am Ende so richtig punkten.

Für einmal haben wir längliche Legeplättchen im Spiel, die an den seitlichen Rändern gewellt sind. Auf einem Startplättchen lassen wir den Heissluftballon in die Luft steigen, bevor wir gleich seitlich das Panorama Runde für Runde ergänzen. Rund um ein der Personenzahl angepasstes Mittelteil legen wir je vier Panorama-Plättchen gestapelt übereinander. Mit den Heissluftballonen legen wir eine zufällige Reihenfolge fest. Wir platzieren sie im Uhrzeigersinn an den äusseren Rändern der Plättchen. Ein Sonnenstein kommt zum Start-Heissluftballon. Drei Zielplättchen muss man noch auswählen. Man legt sie offen auf den Spieltisch, sie gelten für alle.
Und so wird gespielt:
Die Panorama-Plättchen zeigen unterschiedliche Landschaftsteile an, meist sind es drei der vier Landschafts-Typen im Spiel. In der Höhe variieren die einzelnen Landschaften stark. In allen Teilstücken können spezifische Tiere, Pflanzen oder ein Fluss vorkommen. Sie werden für die Wertung am Ende noch wichtig sein. Der erste Heissluftballon nimmt seine Fahrt auf.

Die aktive Person bewegt ihren Ballon im Uhrzeigersinn an ein freies Plättchen. Dort nimmt sie das zuoberst ausliegende Landschaftsteil und legt es bei sich an. Durch die Wellen an den seitlichen Rändern ist man gezwungen, ein neues Teil nach oben oder unten zu verschieben, so dass es bündig anliegt. Jedes neue Plättchen muss an der linken oder rechten Position der eigenen Landschaft angelegt werden.
Worauf sollte man achten? Für die Wertung multipliziert man in jedem Landschaftsteil, die darin vorkommenden Tiere mit den dort wachsenden Pflanzen. In den Bergen sind das „Bären x Edelweisse“. Besitzt man mehrere Berggebiete, zählt man die einzelnen Punkte zusammen.
Die Ziel-Plättchen sind eine kleine Challenge für die Spielgruppe. Nur wer sie am besten abschliesst, bekommt 10 Punkte für jedes der drei Ziele. Und da gibt es ganz unterschiedliche Bedingungen, die man mit seinen Plättchen anvisieren muss. Es sollen möglichst viele Tiere am Fluss stehen oder am wenigsten Wolken am Himmel sein. Man muss sein Panorama aus möglichst wenigen Gebieten bauen oder die meisten Raben besitzen.

In der Reihenfolge der Ballone nehmen sich alle immer neue Plättchen. Es kann vorkommen, dass man zweimal nacheinander an die Reihe kommt, da das Flugverhalten entscheidet. Nimmt jemand das letzte Plättchen von einer Stelle, landet der Ballon. Dafür legt man ihn zur Seite. Die restlichen Ballone haben so noch einen letzten Spielzug, bevor sie ebenfalls landen.
Die Punkte ermittelt man aus den Zielen und den Multiplikationen in jedem Gebiet. Wer am meisten Punkte hat, besitzt das schönste Panorama und gewinnt.
Mit unterschiedlichen Ziel-Plättchen muss man das Legespiel jedes Mal ein wenig anders ausrichten. Vorgegebene Szenarien, die sich nach ganz bestimmten Schwerpunkten richten, bringen ebenfalls neue Herausforderungen, ohne den Spielmechanismus zu verändern.
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Fazit zu Panorama
Panorama ist jetzt wohl eines dieser „Cozy Games“, das man leicht und fluffig vor sich hin spielt. Man wählt ständig neue Landschaftsteile aus und optimiert seine Sicht in die Natur. Dabei verfolgt man die eigenen Ziele, ohne die anderen gross zu ärgern. Einzig beim Wählen der einzelnen Teile kann man schneller oder langsamer sein mit seinem Heissluftballon. Das Flugverhalten bestimmt die Reihenfolge immer neu. So muss man oft Kompromisse eingehen, damit andere nicht schon mehrere Landschaftsteile im Vorsprung sind, bevor man wieder an der Reihe ist.
Mit den wechselnden Zielen richtet man das eigene Spiel auch immer neu aus. Die Multiplikationen in den einzelnen Gebieten darf man dabei aber nicht ausser acht lassen. Sie können ebenfalls sehr gut punkten. Am Ende präsentieren alle eine bunte Landschaft, die hoffentlich das beste Panorama vorweist. Das Legespiel ist ein gemütlicher Landschafts-Kombinationsspass für die ganze Familie, in jeder Personenzahl sehr schön spielbar.
Fakten zu Panorama
Autoren: Jules Messaud, Melody Leblond
Illustrationen: Melody Leblond
Verlag: Kosmos
Spielerzahl: 2 – 4 Personen
Spieldauer: 20 Minuten
Altersangabe: ab 8 Jahren
Benötigt: Eine schön strukturierte Landschaft
Wiederspielreiz: gross
Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2 – 4 Personen
Richtet sich an: Familie




