Durch das Land Oz bauen wir bei Yellow Brick Road einen neuen Ziegelsteinweg. Der soll möglichst lang werden, um am Ende gut zu punkten. Im direkten Duelle machen wir einander aber Vorgaben, was den Bau nicht immer erleichtert.

Nur 20 Strassenkarten sind im Spiel, jede zeigt ein anderes Muster. Wichtig sind vor allem die Wegstücke, die wir zu einem grossen Ganzen verbinden sollen. Sämtliche Karten mischt man gut durch, beide Personen erhalten einen Stapel mit 10 Karten. Eine Karte nimmt man in die Hand. Vor sich legt man einen virtuellen 3×3-Raster, an dessen Seiten in Reihen und Spalten man je ein verdecktes Plättchen eines geflügelten Affen platziert.
Und so wird gespielt:
Abwechselnd sind die Duellanten am Zug. Wer an der Reihe ist, nimmt sich eine zweite Karte vom eigenen Stapel. Damit besitzt man eine kleine Kartenauswahl in der Hand. Die andere Person deckt eine der Affenfiguren im Raster der aktiven Person um. Diese Reihe oder Spalte ist dadurch gesperrt für den aktuellen Spielzug.

Nun legt man eine Karte auf eines der freien Felder im eigenen Raster. Danach ist die andere Person an der Reihe. Auch bei ihr wird eine Reihe oder Spalte mit den Affen gesperrt. So legt man abwechselnd neue Karten und zieht vor jedem Spielzug wieder eine Karte nach. Nach 9 Karten ist Schluss, denn alle Kartenplätze sind belegt.
Auf den Karten findet man unterschiedlichste Strassen, die meist zwei Seiten oder Ecken miteinander verbinden. Da gibt es aber auch Sackgassen und Kurven. Beim Legen der Karten gibt es genau zwei Möglichkeiten. Das Ziel bleibt: Am Ende soll eine möglichst lange, verbundene Strasse ausliegen. Zudem gibt es zwei Spezialkarten. Die Karte mit der Holzschlange darf man mit einer waagrecht oder senkrecht anliegenden Karte austauschen. Der Saphirvogel verhindert den Einsatz eines Affen in der nächsten Runde. Das bedeutet, die nächste Karte darf auf einen beliebigen, freien Platz gelegt werden.

Die Affen haben eine einschneidende Funktion. Man kann bei seinem Gegenüber in jeder Runde eine Reihe oder Spalte sperren. Dabei muss das Affenplättchen zwingend in jedem Spielzug gewechselt werden.
In die Wertung kommt jede Strasse, sei sie auch noch so klein. Je länger ein Strassenstück ist, desto mehr Punkte bringt es ein. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.
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Fazit zu Yellow Brick Road
Die Aufgabe klingt einfach. Aus einer kleinen Auswahl von 2 Karten legt man sich Stück für Stück eine Strasse zurecht. Da die Karten alle einzigartig sind, sind es die darauf eingezeichneten Strassen auch. So plant man vorsichtig mit mehreren Optionen, um sich möglichst lange alle Verbindungen offen zu halten. Die geflügelten Affen lassen Reihen oder Spalten sperren. Einzelne Knotenpunkte kann man daher hinauszögern. Wenn gegen Ende nur noch ein Platz übrigbleibt, muss man legen, was man hat. Insgesamt ein simples Legespiel mit kleinem Kniff, das sich recht flüssig spielt. Nur die Illustrationen wirken hier ein wenig steif beim Strassenbau.
Fakten zu Yellow Brick Road
Autor: Samuel Sinniger
Illustrationen: Maxime Morin
Verlag: Nice Game
Spielerzahl: 2 Personen
Spieldauer: 20 Minuten
Altersangabe: ab 8 Jahren
Benötigt: Lange Strassen
Wiederspielreiz: gross
Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2 Personen
Richtet sich an: Familie




