Gewinnspiel – brettspielblog.ch spürt den Frühling

Der Frühling naht und brettspielblog.ch kann noch ein paar Spiele unters Volk bringen, um damit so richtige Frühlingsgefühle auszulösen. Auf der einen Seite sind das kleine Geschenke von Pegasus und Ravensburger – herzlichen Dank! Auf der anderen Seite hat brettspielblog.ch den Gewinntopf mit zwei weiteren Perlen noch aufgestockt.
Und um diese Preise geht es:

Color’Yam: Ganz frisch erschienen ist das internationale Kribbeln. Eigentlich ein buntes, aufgepepptes Kniffel mit einfachen Regeln. Neben den eigentlichen Aufgaben muss man auch noch die Color’Yam-Felder passend erfüllen. Ein Würfelspass für die ganze Familie.

Die Zwerge – Das Duell: Ein knallhartes Spiel für 2 Personen mit identischen Kartensets. Trotzdem verlaufen die Partien immer anders, denn nicht alle Karten sind von Anfang an im Spiel. Sehr unterhaltsam, obwohl es auch über Ärgerpotenzial verfügt.

ABC SRF 3 ON AIR: Das Schweizer Radio-Kultspiel mit neuen Regeln und neuen Begriffen. Alle Spieler sind nun aktiv beteiligt und raten mit. Das Spiel behauptet sich seit Jahren im Radio. Besonders lustig in grösseren Gruppen.

Die fiesen 7: Das Ganovenspiel ist einfach klasse. Mit nur 5 unterschiedlichen Karten wird man es wohl noch schaffen, auf 7 zu zählen. Einfache Regeln, grosser Spielspass – natürlich in der Profi-Version.

Color'Yam Die Zwerge - Das Duell ABC SRF 3 ON AIR Die fiesen 7

Was muss man machen, um am Gewinnspiel teilzunehmen:
Nenne mir dein aktuelles Lieblingsspiel?

Sämtliche Angaben werden nur für das Gewinnspiel benötigt und nicht an Dritte weitergegeben. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt, eine E-Mail-Angabe ist daher Pflicht. Teilnahmeschluss ist am 19. März 2016.

Das Gewinnspiel ist abgeschlossen. Danke für die zahlreiche Teilnahme!

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Die Legenden von Andor: Chada & Thorn – Spielkritik

Nun gibt es die Helden auch im Doppelpack. Die Legenden von Andor: Chada & Thorn ist ein Abenteuer für 2 Personen. In der bekannten Andor-Welt begeben sich die Bogenschützin und der Krieger auf den Rückweg nach Andor. Die Szenarien lassen sich nur gemeinsam lösen. Das Spiel ist unabhängig und lässt sich auch ohne Vorkenntnisse über die Geschichte Andors bewältigen.

Die Legenden von Andor Chada und Thorn 1Die beiden Helden, Chada und Thorn, müssen in jedem Szenario einen langen Weg zurücklegen. Die Gefahren lauern überall, nur gemeinsam schaffen sie es ans Ziel. Gesteuert wird das Spiel über Karten. Jeder Spieler hat zu Beginn gleich drei Heldenkarten in drei Reihen vor sich ausliegen. Doch hinter jedem Held lauert bereits ein Fluch. Das Spielprinzip ist simpel. Abwechselnd führt jeder Held eine Aktion durch: Er wählt die vorderste Karte einer seiner Reihen, befolgt deren Befehle und legt sie danach wieder ganz nach hinten in die Reihe.
Mit seinen Helden kann man laufen, gegen Monster kämpfen oder Sonderfähigkeiten nutzen. Leider ist nur eine der Aktionen möglich. Man muss also wählen, was man mit seinem aktiven Held erreichen will.

Die Legenden von Andor Chada und Thorn 2

Der Weg ist auf den Abenteuerkarten vorgegeben. Zahlen zeigen an, wie beschwerlich die gewählte Strecke ist. Chada und Thorn können unterschiedliche Wegstrecken zurücklegen. Weite Strecken bezahlen sie aber oft zusätzlich mit Willenspunkten oder Nebelkarten. Dazu später mehr. Besonders praktisch: Besetzte Felder müssen für den Weg nicht einberechnet werden. Damit kann man hohe Wegzahlen immerhin zur Hälfte übergehen. Ab und zu muss man einen Held auch auf die Regenseite wenden. Dann ist er in seinen Fähigkeiten ein wenig eingeschränkt. Auch Helden mögen’s nicht so gerne nass. Die Kartenreihen werden im Laufe des Spiels immer grösser. Das muss nicht schlecht sein. Chada und Thorn erhalten auf ihrem Weg auch Unterstützung von Freunden oder Ausrüstungsgegenstände, die sie gewinnbringend einsetzen können. Wichtig ist, dass sie stets den Weg und ihre zukünftigen Möglichkeiten (in Bezug auf die kommenden Karten) im Auge behalten. Zudem dürfen sich die Helden unterstützen. Befinden sie sich auf Nachbarfeldern, können Gegenstände und Willenspunkte getauscht werden. Auch im Kampf summieren sich dann die Stärkepunkte und die Monster werden gemeinsam besiegt. Absprache ist daher wichtig.

Welche Gefahren lauern im Spiel? Der Fluch ist Chada und Thorn dicht auf den Fersen. Auch er bewegt sich langsam Richtung Ziel. Holt er einen der Helden ein, verlieren sie die Partie. Die Fluchkarten in der Auslage der Helden kehren immer wieder zurück. Sie versperren die Kartenreihen und müssen regelmässig nach hinten verschoben werden – mit all ihren Konsequenzen.
Dann sind da noch die Nebelkarten. Muss man eine ziehen, legt man sie in die eigene Auslage. Meist verheissen sie nichts Gutes. Schreckliche Kreaturen befinden sich unter ihnen. Doch Chada und Thorn können sie besiegen, wenn sie stark genug sind. Dazu müssen allerdings die passenden Karten vorne in der Auslage liegen.

Die Legenden von Andor Chada und Thorn 3

Erreichen beide Helden ihre Zielfelder, gewinnen sie das aktuelle Szenario. Eine Niederlage kann verschiedene Ursachen haben: Der Fluch hat die Helden eingeholt, die Nebelkarten gehen aus, ein Held muss im Ziel zu lange auf den anderen warten oder sämtliche drei Kartenreihen eines Spielers können nicht mehr benutzt werden. Dann hilft nur ein erneuter Start ins Abenteuer.

Fazit:
Die Legenden von Andor: Chada & Thorn ist ein kooperatives und abenteuerliches Spiel für 2 Personen. Die Andor-Geschichte wird mit vielen bekannten Elementen fortgesetzt: Personen tauchen wieder auf, die Nebelkarten und auch die gefährlichen Kreaturen. Drei der vier Szenarien spielen sich immer anders. Der Weg wird nämlich zufällig ausgelegt, es gibt mehrere Karten zur Auswahl. Der Kartenmechanismus ist nicht ganz neu (Kashgar), aber er bewährt sich hier. Auf dem Weg lauern immer neue Überraschungen. Drukil, der Hautwandler wechselt Runde für Runde seinen Charakter und dem bärenstarken Callem möchte man eigentlich nicht begegnen, muss ihn aber trotzdem besiegen. Die Szenarien sind spannend, nicht immer ganz leicht, aber lösbar. Absprache und Strategie der Helden sind wichtig. Nur gemeinsam werden sie Andor retten. Ein tolles 2-Personen-Spiel im gewohnt phantasievollen Andor-Look, das einige Überraschungen bereit hält. Auf der Andor-Webseite findet man auch ein Szenario, mit dem man alleine gegen die Monster antreten kann.

Die Legenden von Andor: Chada & Thorn | Autor: Gerhard Hecht | Verlag: Kosmos
Kartenspiel für 2 Personen | Spieldauer: 45 Minuten pro Szenario | Ab 10 Jahren | Benötigt: Mut, Strategie und Weitsicht auf dem Weg nach Andor | Wiederspielreiz: sehr gross

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Color’Yam – Spielkritik

Color’Yam, das ist wieder einmal ein richtig klassisches Würfelspiel. In Deutschland unter dem Namen Kribbeln erschienen, in der Schweiz trägt es den internationalen Namen. Color’Yam ist Kniffel, ist Yatzee, ist einfach anders und doch bekannt. Wer erwürfelt sich die gesuchten Kombinationen?

Color'Yam6 Würfel, 6 Farben, 6 Wertungsblätter – und zufällig ist die 6 auch noch die höchste Zahl auf dem Würfel. Bei Ravensburger wurde wirklich nichts dem Zufall überlassen. Darum spielt der Zufall wohl kräftig mit, bei diesem Würfelspiel. Das Wertungsblatt macht eine Vorgabe. Im ersten Durchgang darf beispielsweise keine orange Zahl ausliegen. Mit drei Versuchen muss man nicht nur die Vorgabe erfüllen, die Summe aller Zahlen sollte auch noch möglichst hoch sein. Erfüllt man die Bedingungen, schreibt man seine Zahl. Scheitert man an der Aufgabe, darf man ein Color’Yam-Feld nutzen (in Deutschland: ein Kribbeln-Feld). Dort notiert man den aktuellen Zahlenwert und darf dafür die aktuelle Aufgabe gleich nochmal probieren.

Color’Yam-Felder gibt es gleich vier auf dem Wertungsblatt. Die Felder sind als Rettungsanker Gold wert, allerdings an eine Bedingung geknüpft: Die Zahlenwerte müssen aufsteigend sein. Daher sind doch immer wieder Streichresultate möglich. Wird eine Aufgabe nicht erfüllt und man will auch das aktuelle Color’Yam-Feld nicht nutzen, schreibt man eine glatte Null.

Color'Yam 2

Die Würfelaufgaben steigern sich so langsam, sind aber mit ein wenig Glück zu erreichen. Aufgaben müssen exakt erfüllt sein – keine Farbe zu viel oder zu wenig. Gespielt wird schön der Reihe nach. Wer eine Aufgabe mit der höchsten Punktzahl erfüllt hat, muss in der nächsten Runde eine neue Vorgabe liefern. Das erzeugt Spannung und erhöht den Druck.

Am Ende wird gewertet. Es zählen die Rangpunkte der einzelnen Aufgaben. Mit vier Spielern können höchstens 4 Punkte pro Aufgabe erreicht werden. Wer die kleinste Zahl gewürfelt hat, erhält immerhin noch einen Punkt, nur mit einem Streichresultat geht man garantiert leer aus. Wer die meisten Rangpunkte erzielt, gewinnt Color’Yam.

Fazit:
Color’Yam ist ein sehr kurzweiliges Würfelspiel. Es erinnert stark an Kniffel, Yatzy und wie sie alle heissen. Drei Versuche, um die Aufgabe zu erfüllen. Aber auch drei Versuche, um die eigene Gier zu befriedigen. Wann hört man am besten auf? Lohnt sich ein weiterer Versuch? Color’Yam ist zu einem grossen Teil vom Würfelglück abhängig. Doch die Spielzeit ist knackig kurz und das Glück spielt bei allen Würflern mit. Neben den einzelnen Aufgaben spielen die Color’Yam-Felder eine bedeutende Rolle. Wer schon im ersten Feld seine Zahl risikoreich hoch ansetzt, wird es hinten raus schwierig haben, eine Steigerung zu würfeln. Auch hier bringt Bescheidenheit oft am Ende den grösseren Erfolg. 6 unterschiedliche Wertungsblätter bringen ein wenig Abwechslung in die Würfelei. Alles in allem ist Color’Yam ein wirklich tolles Familien-Würfelspiel.

Color’Yam / Kribbeln | Autor: Thomas Sing | Verlag: Ravensburger
Würfelspiel für 2-5 Spieler | Spieldauer: 20 Minuten | Ab 8 Jahren | Benötigt: Zahl, Farbe und Summe in Perfektion | Wiederspielreiz: gross

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Neuheiten von Queen Games im Frühjahr 2016

Gleich einige Neuheiten hat Queen Games für dieses Jahr angekündigt. Für Kinder, Familien oder auf Fortgeschrittene – das Programm 2016 von Queen Games lässt sich sehen. Hier ein Auszug der kommenden Spiele:

Risky Adventures | Autor: Anthony Rubbo
Bei dem Würfelspiel für die ganze Familie dreht sich alles um Expeditionen und das Entdecken von Artefakten. Mit drei Abenteurern sammelt man Gegenstände und besucht mysteriöse Orte. Das Risiko: Man muss immer erst ankündigen, was man sich erwürfeln will. Für 2-4 Spieler, ab 8 Jahren, 45 Minuten.

London Markets | Autor: Michael Schacht
Der Handel mit exotischen Waren blüht im London des 19. Jahrhunderts. Wer bietet bei den täglichen Versteigerungen genug Waren an, um hohe Erträge zu erzielen? Ein Spiel für 3-4 erfahrene Spieler, ab 10 Jahren, 60 Minuten.

World Monuments | Autor: Piero Cioni
Eines von vier monumentalen Bauwerken errichtet man hier im Spiel. Doch nur der talentierteste Baumeister sammelt während des Baus genügend Punkte für den Sieg. Für 2-4 Spieler, ab 8 Jahren, 45 Minuten.

Super-Vampire | Autoren: Julien Gupta und Johannes Berger
Wenn die Gruft voller Knoblauch ist, ärgert das die Vampire. Bis Sonnenaufgang soll die Gruft wieder sauber sein. Es braucht ein wenig Geschick, um den Knoblauch zu entsorgen. Für 2-4 Spieler, ab 6 Jahren, 20 Minuten.

Geisterburg | Autoren: Janet Kneisel, Wolfgang Dirscherl
In diesem magnetischen Abenteuer lotsen die Mitspieler den blinden Spooky durchs Schloss, um die magischen Gegenstände zu erreichen. Ein Spiel mit dem Magnetstab gegen die Uhr. Für 2-4 Spieler, ab 6 Jahren, 20 Minuten.

Risky Adventure London Markets World Monuments Super-Vampire Geisterburg

© Bilder: Queen Games

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Heldentaufe erfolgreich, aber…

Das Abenteuerspiel Heldentaufe hat auf Kickstarter das grosse Ziel erreicht. Das Spiel ist finanziert und wird schon bald erscheinen. Das ist ein schöner Erfolg für Heldentaufe, das in der neuen, überarbeiteten Kampagne bei den Spielern weltweit gut ankam.

Heldentaufe - das Spiel

Nun bleiben aber noch 6 Tage Zeit, bis zum Abschluss der Finanzierungskampagne. Unterstützer nutzen diese Zeit, um das eine oder andere Stretch Goal zu erreichen. Fussballer kennen das: Da wird gestretcht und gedehnt bis zum Torerfolg ;-)
Bei Heldentaufe können einige Verbesserungen des Spiels erreicht werden, wenn genügend Geld zusammen kommt. Da wären zum Beispiel qualitativ bessere Karten, grössere Spielteile, zusätzliche Missionskarten oder ein Plastik-Innenteil für die Spielbox.

Natürlich profitieren alle Förderer von den erreichten, zusätzlichen Zielen. Also: Noch ist die Kampagne nicht vorbei! Was liegt wohl noch drin für die Helden?

» Zur Kickstarter-Kampagne von Heldentaufe

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