Stonefall – Spielkritik

Nachdem Steine auf die Erde geregnet sind, bekämpfen sich unheimliche Kreaturen mit ihren Kräften, um die Vorherrschaft zu gewinnen. Stonefall ist ein Duellspiel, bei dem man im eigenen Kartendeck die Kräfte bündelt, die hoffentlich zum Sieg führen.

Stonefall

Stonefall ist im Schweizer Eigenverlag erschienen. Denis Krähenbühl hat sich eine eigene Fantasy-Welt erschaffen, die sich an Sammelkartenspielen orientiert. Der Einstieg ist jedoch einfach und übersichtlich. Im reinen 2 Personen-Spiel duelliert man sich mit seinen Kreaturen, bis am Ende jemand die Oberhand gewinnt.
Alle erhalten ein eigenes Spielertableau, dazu zieht man 6 Karten – 4 Schadens- und 2 Heilungskarten. Zwischen die Tableaus platziert man die gut gemischten Ereigniskarten.

Und so wird gespielt:

In einer ersten Phase stellt man sein aktuelles Kartendeck zusammen. Zwei Schadenskarten und eine Heilungskarten legt man verdeckt auf die farbig passenden Plätze des eigenen Tableaus. Diese Gestalten schickt man zuerst in den Kampf. Daneben bleibt ein zweites Kartendeck aus Schadens- und Heilungskarten übrig, das man neben sein Tableau legt. Haben beide Personen ihre Entscheidungen getroffen, decken alle ihre Karten auf, auch die neben dem Tableau.

Stonefall

Sämtliche Karten erhalten eine Startgesundheit, deren Zahl man mit kleinen Steinen gleich neben der Karte festhält. Die Stärke einer Karte kann während einer Partie nie die 9 überschreiten. Nun geht es ins direkte Duell. Die Startperson spielt die Effekte all ihrer Karten. Zwei Mal kann man Schaden verursachen, ein Mal darf man heilen. Die Zahlen auf den Karten zeigen an, wie stark eine Aktion ist. Jeder Effekt kann auf genau eine Karte angewendet werden. Man darf auch eigene Karten benennen, was spätestens beim Heilen Sinn ergibt. Mit den kleinen Steinen verändert man die Lebenspunkte einer Karte.

Hat man seine drei Effekte genutzt, muss man noch eine Ereigniskarte aufdecken. Es sind die Wundertüten des Spiels. Mit ihnen kann vieles passieren, oder auch gar nichts. Lasst euch überraschen! Danach ist die andere Person dran. Sie setzt ihre Karten ein und führt die Effekte aus. Am Ende folgt wieder eine Ereigniskarte.

Stonefall

Einzelne Karten besitzen eine Schild-Funktion, einen zusätzlichen Schutz. Er tritt jedes Mal ein, wenn die Karte angegriffen wird. Das Schild reduziert den Angriff um die Anzahl der Schild-Punkte.
Irgendwann greift aber auch der beste Schutz nicht mehr und eine Kreatur ist besiegt. Dann muss man nach einer Angriffswelle seine freien Felder mit den Reservekarten neben dem Tableau auffüllen. Damit erhält man eine zweite Chance.
Nach einer fremden Angriffswelle darf man auch freiwillig einen Platz räumen und eine Karte ersetzen.

Abwechselnd duelliert man sich mit den aktuellen Karten. Wer es schafft, seinem Gegenüber sämtliche 6 Karten wegzuspielen, gewinnt die Partie.


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Fazit zu Stonefall

Das Schachtelformat des Spiels ist ungewöhnlich, doch es bietet Platz für die zwei Spieltableaus und die unterschiedlichen Karten. Der Spieleinstieg ist schnell möglich, anhand der Farben erkennt man sofort, wo welche Karten hingehören. Auch der Angriffsmechanismus und die Heilung erklärt sich beinahe von selber und ist an den Zahlen schnell ersichtlich. Und so entwickelt sich ein Duell, bei dem man die Effekte seiner Karten abhandelt, um seinem Gegenüber Punkte zu minimieren. Schon das Zusammenstellen seiner Kartengruppen kann entscheidend sein. Da man aber nie weiss, welche Kreaturen auf der anderen Seite erscheinen, ist das bereits der erste Überraschungseffekt.

Die Ereigniskarten sorgen dafür, dass nicht alles ganz linear verläuft. Es sind grosse Überraschungen möglich, die Ereignisse können weitreichend und einschneidend sein. So ist Stonefall eine Mischung aus geplanten Aktionen und zufälligen Ereignissen. Es ist ein einfacher Einstieg in die Welt der Sammelkartenspiele, ein schneller Schlagabtausch mit eindrücklichen Kreaturen. Mit Booster-Packs kann man weitere Karten erwerben und das Spiel erweitern.

» Zum Verlag von Stonefall


Fakten zu Stonefall

Autor: Denis Krähenbühl
Illustrationen: KI
Verlag: Eigenverlag

Spielerzahl: 2 Personen
Spieldauer: 20 Minuten
Altersangabe: ab 8 Jahren
Benötigt: Stärkere Kreaturen
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2 Personen
Richtet sich an: Familie

gutes Spiel

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