Der Botenfalke Pino Postino hat sich leider einen Flügel gebrochen. Wir helfen und übernehmen seine Arbeit. Welches Tier erhält beim Wettstreit die Zusage für die wichtige Stellvertretung? Schaffst du es mit deinem geheimen Tier unauffällig bis ans Ziel?

Auf dem Tisch bildet man in einem Rahmen eine zweispurige Strasse aus Sechseckplättchen. Start und Ziel sind vorgegeben. Alle ziehen eine geheime Tierkarte, die bis zum Ende auch geheim bleiben soll. Mit den Landschaftskarten bildet man einen Nachziehstapel, drei Karten nehmen alle in die Hand. Zudem bekommen alle noch 5 Tippkarten. Die 5 Tierfiguren (Hirsch, Wildschwein, Kaninchen, Fuchs und Bär) kommen auf das Startfeld.
Und so wird gespielt:
In jeder Partie sind immer alle Tiere dabei, auch wenn nicht alle Tiere eine Gönnerin oder einen Gönner mit der geheimen Karte besitzen. Gespielt wird der Reihe nach, der Ablauf bleibt gleich. Es beginnt mit dem Nachziehen einer Landschaftskarte. Damit besitzt man vor dem Spielzug eine Auswahl von 4 Karten in der Hand.

Nun spielt man eine seiner Landschaftskarten aus und befolgt die Anweisungen. Landschaftskarten zeigen Tiere und eine Landschaftsart. So zieht man jedes abgebildete Tier von der Karte auf eine benachbarte Landschaft, sofern das möglich ist. Die Bewegung muss dabei immer vorwärts erfolgen. Durch die Doppelspur ist manchmal ein schnellerer oder ein langsamerer Laufweg möglich. Und das ist gut so. Wir erinnern uns an unsere geheime Tierkarte. Dieses Tier sollten wir möglichst schnell ans Ziel bringen – ohne dass unser Support auffällt.
Das Zielfeld ist mit jeder Landschaftsart erreichbar. Kommt ein Tier ans Ziel, stellt man die Figur auf den Spielfeldrahmen. Je eher ein Tier das Ziel erreicht, desto mehr Punkte bekommt es. So spielt man seine Aktionen, bis alle Tiere im Ziel sind. Die Partie ist damit aber noch nicht beendet. Hat man den Spielverlauf gut beobachtet? Zum Ende gibt man noch seine Tipps ab. Wer hat wohl welchem Tier geholfen? Vor jede Person legt man eine seiner Tippkarten.

Nun gibt es noch die letzten Punkte zu holen. Für jeden richtigen Tipp erhält man einen Punkt. Wurde man selber nicht enttarnt, gibt das ebenfalls einen Punkt. Wer jetzt mit seinem Tier ganz vorne auf der Punkteleiste steht, gewinnt das Spiel.
Mischt man Wegweiserkarten in den Kartenstapel, kann man mit dem Ausspielen eines Wegweisers alle Handkarten abwerfen, vier neue ziehen und einen weiteren Spielzug machen. Das erweitert die Spielmöglichkeiten ein wenig.
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Fazit zu Pino Postino
Die Botengänge des Falken gingen immer schnell und so ist auch Pino Postino eine Mischung aus Wettrennen und Deduktionsspiel. Man erhält zu Beginn ein Tier zugelost, das man möglichst schnell ans Ziel bringen will, ohne aufzufallen. Denn Punkte gibt es für den Wettlauf, aber auch für die Raterunde. So muss man seine Spielzüge gut planen und darf auch falsche Fährten legen. Der doppelspurige Weg über die Felder lässt ebenfalls kleine Winkelzüge auf dem Weg ans Ziel zu. Daher sollte man immer gut beobachten, was die Mitspielenden unternehmen. Es könnte ja der entscheidende Hinweis dabei sein.
Pino Postino ist ein schönes Familienspiel, das Kindern schon ein wenig Cleverness beim Spielen abverlangt. Es macht aber auch Erwachsenen Spass, da die Aktionen unterschiedliche Strategien ermöglichen.
Fakten zu Pino Postino
Autor: Florian Racky
Illustrationen: Marek Bláha
Verlag: HUCH!
Spielerzahl: 2 – 4 Personen
Spieldauer: 15 Minuten
Altersangabe: ab 7 Jahren
Benötigt: Geheime Tierpunkte
Wiederspielreiz: sehr gross
Geeignet für 2 Spieler: gut
Beste Spielerzahl: 3 – 4 Personen
Richtet sich an: Kinder, Familie




