Die Zubereitung der Teigbällchen bei Takoyaki erfordert ein wenig Geschick. Mit dem richtigen Plan bewegen sich die Ping Pong – Bälle flott über den Grill an die richtige Position. Das Wettkochen kann beginnen. Wer erledigt zuerst 5 Aufträge?

Vor der allerersten Partie muss man zuerst die vier Grillplatten aus Kartonteilen zusammensetzen. Danach passt alles wunderbar in die Schachtel. 6 Ping Pong – Bälle simulieren die Teigbällchen. Auf allen Bällen findet man farbige Sosse – je 2x rot, grün und blau. Da man mit den Fingern nicht kochen sollte, spielen alle mit zwei langen Stäbchen, an deren Ende sich kleine Hände befinden.
Und so wird gespielt:
In der ersten Runde beginnen alle mit der selben Ausgangslage. Die 6 Teigbällchen liegen in den mittleren Spalten des Grills mit der Sosse nach oben. Mit dem Wenden einer ersten Auftragskarte geht es los. Alle versuchen die Vorgaben auf der Karte zu erfüllen und die Ping Pong – Bälle an die richtige Position auf dem Grill zu verschieben.

Die beiden Stäbchen muss man dabei hinter den Markierungen halten. Zudem darf man die Bälle nie hochheben, sondern nur über den Grill schieben.
Wer einen Ball vom Grill schubst, ihn mit der eigenen Hand berührt oder hochhebt, scheidet aus der aktuellen Runde aus.
Und meist geht nun alles ganz schnell. Die kleinen Stab-Hände verschieben die Bälle flink über den Grill und bringen sie in Position. Bei einigen Bällen muss die Sosse oben sichtbar sein, bei anderen nicht. Wer die Aufgabe erledigt hat, ruft „Takoyaki!“ und klopft mit einem Händchen auf die Aufgabenkarte.
Nur wenn alles korrekt ist, darf sich die schnellste Person die Aufgabenkarte nehmen. Gibt es einen Fehler, spielen die anderen Köchinnen und Köche weiter.

Nach einer erledigten Aufgabe, lassen alle ihre Bälle auf dem Grill liegen. Mit der Endposition startet man gleich in die nächste Aufgabe. Holt sich jemand die 5. Aufgabenkarte, endet das Spiel.
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Fazit zu Takoyaki
Im Grunde genommen ist es gar nicht so schwierig, am Grill zu stehen. Die aktuelle Kochaufgabe hat man klar vor Augen, doch die Bälle wollen noch nicht an die richtige Position. Das hat vor allem mit dem Drehen der Bälle zu tun. Einige Sossen müssen sichtbar sein, andere nicht. Also muss man entscheiden, welche Bälle zwingend in der Mitte des Grills liegen müssen und welche man aussen auf die Rückseite wendet.
Ab der zweiten Runde kommt ein logistisches Problem dazu. Bei allen Grillmeistern liegen die Bälle anders. Nun muss man überlegen, wie man die richtigen Farben aneinander vorbei schiebt, ohne sie hochzuheben. Spielt man das unter Zeitdruck, ergeben sich natürlich witzige Momente. Schaut man sich die Köchinnen und Köche mit ihren verlängerten Händchen an, sieht das sehr komisch aus.
Bei Takoyaki trifft Geschicklichkeit auf Kombinatorik, unter dem Druck, möglichst schnell zu sein. Das Spielmaterial ist toll und animiert sofort zum Ausprobieren. So ist Takoyaki ein gutes Familienspiel, das auch Erwachsene herausfordert beim schnellen Kombinieren auf der Grillplatte.
Fakten zu Takoyaki
Autor: Mason Ro
Illustrationen: Marcin Poludnik, Aga Maszota, Rafal Szlapa
Verlag: Granna
Spielerzahl: 2 – 4 Personen
Spieldauer: 30 Minuten
Altersangabe: ab 6 Jahren
Benötigt: Die korrekte Grillplatte
Wiederspielreiz: gross
Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2 – 4 Personen
Richtet sich an: Kinder, Familie





Hehe, so ähnliche Händchen an (allerdings Teleskop-)Stäbchen hab ich mir für Bomb Busters besorgt, damit man zweifelsfrei ohne Verrenkungen auf die deduzierten Kabel auf des Mitspielers Kabelhalter zeigen kann ;-)
Das ist eine gute Idee. Das Problem kenne ich bei Bomb Busters auch. Welches Kabel meinst du?
Naja, das „Kabel“ende beim Mitspieler halt, das man durchschneiden möchte, weil man meint, es identifiziert (bzw. als ein bestimmtes deduziert) zu haben.
Meine „Teleskophändchen“ haben allerdings einen ausgestreckten Zeigefinger, ich war aber spontan durch diese hier dran erinnert… die Teleskopteile sind wirklich praktisch und verhindern Missverständnisse – oder dass man sich beim Vorbeugen und mit dem Finger deutend seine eigenen „Kabel“ vom Halter schmeisst.