Wer stiehlt mir die Show – Spielkritik

Die TV-Show auf PRO 7 dient natürlich als Vorbild für das gleichnamige Quiz-Spiel Wer stiehlt mir die Show? Am Spieltisch können aber alle in die Rolle von Moderator Joko Winterscheidt schlüpfen, denn hier muss man sich über mehrere Runden beweisen, bevor man es ins Finale schafft.

Wer stiehlt mir die Show

Vor der allerersten Partie bastelt man die Pulte zusammen, auf denen man gewonnene Münzen platzieren kann und seine Antworten und Punkte notiert. Auf der Spielübersicht legt man 7 Münzen bereit. Exakt so viele Runden absolviert die Spielgruppe. Kategorie 1 und 7 sind fix vorgegeben, dazwischen wählt die aktuelle Moderation das nächste Quiz. Wer eine Runde gewinnt, übernimmt die Moderation für die nächste.

Und so wird gespielt:

Das Spiel beginnt immer mit der Kategorie „Die leichten Fünf“. Diese Fragen beantworten alle, die Moderation wird geteilt. Die Antworten schreibt man mit einem abwischbaren Stift auf einen Antwortzettel. Wer nach 5 Fragen die meisten richtig beantwortet hat, erhält die erste Münze und wählt die nächste Kategorie aus. Zudem muss diese Person die Moderation übernehmen. Sie nimmt an der nächsten Runde nicht selber teil.

Wer stiehlt mir die Show

Gesammelte Punkte notiert man nach jeder Runde immer vorne auf seinem Pult. Die Gesamtpunktzahl entscheidet über einen Einzug ins Finale. Doch bis dahin ist noch ein weiter Quiz-Weg. Aus 15 unterschiedlichen Formaten kann die Moderation ein Quiz für die nächste Runde wählen. Mit einem entsprechenden Cube erklärt man der Gruppe kurz die Regeln des neuen Spiels. Da sind einige kreative Dinge dabei. Bei „Was machen Rachen“ gurgelt man Songs, bei „Lebe schnell, stirb langsam“ muss man Filmtitel am Gegenteil erkennen oder bei „Wie du mir, so ich buchstabier“ antwortet man mit Anfangsbuchstaben aus Begriffskategorien.

Es sind allesamt sehr amüsante Formate, mit denen man viel Spass hat. Die entsprechenden Aufgaben und Fragen findet man auf Fragekarten, die nur der Moderation zugänglich sind. In jedem Cube gibt es auch Moderationstipps, die oft knallhart umgesetzt werden.

Wer stiehlt mir die Show

Wer nach 6 Kategorien die meisten Münzen besitzt, wird zu Joko. Er muss das Halbfinale moderieren: „Alles oder nichts oder ein bisschen“. Dort setzt man seine Punkte auf vorgegebene Antworten, in der Hoffnung, dass am Ende noch viele übrigbleiben. Im Finale fordert man Joko heraus, indem man seine Antworten einschätzt. Wer zuerst auf 5 Punkte kommt, gewinnt.


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Fazit zu Wer stiehlt mir die Show

Oft ist es ein wenig schwierig mit Umsetzungen bekannter Formate – bei diesem Quiz nicht. Ich habe noch nie so viele unterhaltsame Quiz-Varianten in einer Schachtel gesehen. Jede ist äusserst kreativ und trotzdem wird das Wissen in amüsanter Form abgecheckt. Die einzelnen Cubes führen schnell in die nächste Runde ein. Das besondere Highlight des Spiels ist aber die integrierte Moderation, die jemand übernimmt. Wer am TV schon einmal Gast bei der Show war, lebt sich in dieser Rolle richtig aus.

Etwas eingeschränkt ist man bei der Spielerzahl. Zu dritt lassen sich einige Formate leider nicht spielen, zu viert ist das mit Qualitätseinbussen möglich. In Vollbesetzung ist das Spiel ein Knaller. Damit verhält es sich wie in der Fernsehshow, die von der Konkurrenz und den skurrilen Momenten im Duell-Modus lebt. Der Wiedererkennungswert ist gross und der Spielspass in Vollbesetzung auch.


Fakten zu Wer stiehlt mir die Show

Autoren: Florida TV, Jens Merkl
Illustrationen: Lena Bantlin, Florida TV
Verlag: Ravensburger

Spielerzahl: 3 – 5 Personen
Spieldauer: 60 – 90 Minuten
Altersangabe: ab 10 Jahren
Benötigt: Situatives Wissen
Wiederspielreiz: sehr gross

Geeignet für 2 Spieler: kein 2er – Spiel
Beste Spielerzahl: 5 Personen
Richtet sich an: Familie

sehr gutes Spiel

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