Da ist gerade eine Riesenpoolparty im Gang. Die Dinos sind so richtig in Partylaune. Immer sechs gleiche Dinos sollen zusammen in den Pool springen. Das ist gar nicht so einfach, denn bei Dino Party ärgert man sich ständig.

Es gibt insgesamt 5 verschiedene Dinotypen, die alle 17mal vertreten sind. Zudem gibt es von jeder Art einen Star, erkennbar an seinem Stern. Das Kartenspiel ist schnell vorbereitet. Man mischt sämtliche Karten gut durch und verteilt allen 5 Handkarten. Die restlichen Karten werden zum Nachziehstapel, von dem man drei Karten offen auslegt. Abwechselnd sind alle immer am Zug.
Und so wird gespielt:
Wer an der Reihe ist, wählt einen Dinotyp aus seiner Hand und legt ALLE Dinos dieser Art in die eigene Auslage. Mehrere Dinos legt man leicht überlappend aus. Zudem nimmt man sich nun alle Dinos desselben Typs aus der Auslage in der Mitte. Das kann also eine ganz schöne Sammlung werden. Danach führt man die Aktion des gewählten Dinos aus. Denn jeder Dino weiss ganz genau, was er will.

Die Dinos möchten gerne zu sechst in den Pool. Hat man nach dem Auslegen der Karten sechs oder mehr Dinos einer Art, räumt man diesen Dino-Typ ab und legt eine der Karten verdeckt neben die Auslage. Und besonders fies: Auch die Mitspielenden räumen ihr Feld mit diesem Dino-Typ. Da waren sie wohl zu spät dran.
Am Ende seines Spielzuges zieht man wieder auf 5 Handkarten nach und füllt auch die allgemeine Auslage wieder mit neuen Dinos.
Genau drei Mal soll bei einer Person eine Poolparty stattfinden, an der sich mindestens 6 Dinos beteiligen. Wer das zuerst schafft, gewinnt die Partie.
Für Leben im Pool und im Spiel sorgen natürlich die Dinos mit ihren Fähigkeiten. Beim Brontosaurier müssen alle anderen eine Karte aus ihrer Auslage entfernen, Donni klaut eine Karte bei einer anderen Person, Rex entfernt zwei Karten bei jemandem, Stego bringt zwei neue Karten vom Nachziehstapel in die eigene Auslage und Trice bringt zwei zusätzliche Karten auf die Kartenhand.

Spielt man sogar einen Poolstar aus, einen Dino mit Stern, darf man sich sämtliche Karten der offenen Auslage nehmen und sie bei sich ablegen.
Tja, so eine Dino Party ist kein Kinderspiel. Wer sämtliche Rückschläge beim Sammeln der Karten gut verdaut, hat gute Chancen auf den Sieg.
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Fazit zu Dino Party
Von den Regeln her ist schnell alles klar. Man spielt einen Dino-Typ, holt sich dieselben Karten aus der Auslage und nutzt die teilweise fiesen Aktionen der Dinos. Schnell wird klar: Man muss auch einstecken können. Das ist besonders bitter, wenn man schon mehrere Dinos besitzt und man sie wegräumen muss, weil jemand schneller war. Schon im nächsten Zug kann man es den anderen aber wieder heimzahlen. Es geht ziemlich schnell beim Sammeln der Urtiere und das Spiel schwappt hin und her wie das Wasser im Pool. So muss man sich häufig entscheiden, ob man einen Dino für die Sammlung wählt oder ihn lieber wegen der Aktion spielt. Kurze Entscheidungen, aber knackiges Spiel, bei dem man sich nicht zu sehr ärgern lassen darf. Die Dinos regeln das schon.
Fakten zu Dino Party
Autoren: Ken Gruhl, Quentin Weir
Illustrationen: Lisa Forsch
Verlag: Kosmos
Spielerzahl: 2 – 5 Personen
Spieldauer: 20 Minuten
Altersangabe: ab 7 Jahren
Benötigt: 6 Dinos im Pool
Wiederspielreiz: gross
Geeignet für 2 Spieler: gut
Beste Spielerzahl: 3 – 5 Personen
Richtet sich an: Familie




