Die Dosenspiele von Game Factory sind beliebt, gerade auch in der Ferienzeit. Sie passen mit wenig Platz überall hinein. Gold mischt spielerisch das Sammeln von Karten mit einem kleinen Memo-Effekt. Und mit Autor Reiner Knizia hat das Spiel einen bekannten Autor.

Die Karten sind rund. Alle entscheiden sich für eine Goldmine und erhalten dadurch auch gleich ihre Spielfarbe. Im Spiel zu zweit nimmt man zwei Goldminen. Bleiben Farben übrig, legt man nur die Minen neben das Spielfeld. Alle anderen Karten mischt man gut durch und legt sie verdeckt auf den Tisch. Die Goldsuche kann beginnen.
Und so wird gespielt:
Das Ziel dürfte klar sein: Wer am meisten Gold abräumt, gewinnt. Abwechselnd führen alle ihren Spielzug durch. Wer an der Reihe ist, deckt zwei Karten auf dem Tisch auf. Nun können verschiedene Situationen auftreten, die alle mit den unterschiedlichen Karten zu tun haben.

Goldstücke und Goldgräber besitzen Zahlenwerte. Deckt man ein Duo aus Goldgräber und Goldstück auf, erhält der entsprechende Goldgräber das Gold, wenn sein Zahlenwert mindestens gleich gross ist. Man muss dafür keinen eigenen Goldgräber aufdecken und profitiert auch von den Spielzügen anderer Personen.
Zwei aufgedeckte Goldgräber duellieren sich, der schwächere wird vertrieben und aus dem Spiel genommen. Und ein Duo mit einer Stange Dynamit endet immer mit dem Verlust beider aufgedeckter Plättchen.
Manchmal bleiben Plättchen auch liegen, z.B. bei zwei aufgedeckten Goldstücken, bei zwei gleich starken Goldgräbern oder wenn ein Goldgräber ein höheres Goldstück entdeckt. Liegengebliebene Plättchen darf man zu einem späteren Zeitpunkt wieder nutzen. Also, gut merken, wo was liegt.

Wenn nur noch höchstens 10 Plättchen ausliegen, ist der Goldrausch komplett ausgebrochen. Der Spielablauf ändert sich ein wenig. Jeder darf nur noch ein Plättchen aufdecken. Ist es ein Goldstück, nimmt man es zu sich. Alle übrigen Plättchen entfernt man aus dem Spiel.
Ist die letzte Karte vom Tisch, zählen alle ihre Nuggets. Wer den höchsten Wert geschürft hat, gewinnt.
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Fazit zu Gold
Das kleine Dosenspiel mischt die Sammelleidenschaft mit ein wenig Memo-Effekt. Natürlich ist viel Glück im Spiel, wenn man zwei Karten aufdeckt. Aber es gibt schöne, kleine Kniffe, mit denen man arbeiten kann, wenn eine Situation eintritt. So hat ein starker Goldgräber schon ganz viele schwächere Arbeiter eliminiert. Muss ein starker Goldgräber ein kleines Nugget einsammeln, ist das aber etwas ärgerlich. Erwischt man im richtigen Moment die richtige Karte, kann man die Mitspielenden ein wenig ärgern.
Das Sammeln geht leicht von der Hand. Aufdecken, auswerten und allenfalls Gold einsammeln. Das Finale am Ende ist gut gelöst. Mit dem Goldrausch geht es schnell voran und der Tisch leert sich. Ein tolles kleines Ferienspiel für kurze Partien zwischendurch.
Fazit zu Gold
Autor: Reiner Knizia
Illustrationen: Melanie Friedli
Verlag: Game Factory
Spielerzahl: 2 – 5 Personen
Spieldauer: 15 Minuten
Altersangabe: ab 6 Jahren
Benötigt: Goldnuggets
Wiederspielreiz: sehr gross
Geeignet für 2 Spieler: sehr gut
Beste Spielerzahl: 2 – 5 Personen
Richtet sich an: Familie




