Ich steck im Lift – Spielkritik

Als Paketfirma arbeiten wir gründlich und exakt. Wir bringen die Pakete bis vor die Haustür. Doch in welcher Etage war das nochmal? Ich steck im Lift ist ein kurzes, kleines Zockerspiel, bei dem man versucht, die passende Etage im Haus zu erreichen.

Ich steck im Lift

Das Spielmaterial in der kleinen Schachtel sieht super aus. Mit Karten imitieren wir ein Haus mit mehreren Stockwerken. Die eigene Lieferfirma erhält zwei Lieferkarten und drei Liftkarten. Dazu kommt noch ein abwischbarer Stift, mit dem man die Vorhersagen trifft. Schon steckt man mitten in der ersten Lieferung.

Und so wird gespielt:

Bei Ich steck im Lift setzt man sich zuerst seine Ziele. Man notiert auf den beiden Lieferkarten, in welchem Stockwerk man landen will. Eine der Karten bringt bei Erfüllung des Ziels einen Punkt, die andere Karte zwei Punkte. Zu erkennen ist das an den Sternen in einer Ecke der Karten. Also treffen zuerst alle ihre Prognosen und notieren die Etagenzahl. Es ist erlaubt, auf beiden Karten dieselbe Zahl zu schreiben. Ob das taktisch gut ist, stellt sich später heraus.

Ich steck im Lift

Nun nehmen alle ihre Liftkarten. Dort gibt es drei Zahlen: Eine 0, eine 5 und eine 10. Geheim trifft man eine Wahl uns legt die Karte verdeckt vor sich aus. So viele Etagen möchte man mit dem Lift fahren. Alle decken gleichzeitig ihre Zahl auf und zählen die Werte zusammen. In der Summe fährt der Lift nach oben. Erreicht der Lift im Laufe der Partie die oberste Etage, wendet er sofort wieder. Durch das Drehen des Liftplättchens erkennt man die Fahrrichtung des Lifts. Da die Etagen in 5er-Schritten angeschrieben sind, ist das Zählen einfach.

Hält der Lift auf einer Etage, die man sich auf einer der Lieferkarten notiert hat, erhält man dafür Punkte. Anschliessend notiert man sich sofort ein neues Zielstockwerk. Zuoberst und ganz unten gibt es die doppelte Punktzahl zu gewinnen, wenn der Lift bei einer richtigen Prognose dort anhält.

Ich steck im Lift

Ein kleines Warnhütchen (oder Pylone) dient als Rundenmarker. Das Hütchen startet im obersten Stockwerk. Mit jeder Bietrunde für die Liftfahrt bewegt man es eine Etage weiter nach unten. Kommt es unten an, beginnt die letzte Spielrunde. Und da das Hütchen als Warnhinweis gilt: In der Etage, wo das Hütchen steht, gibt es nie Punkte zu gewinnen.
Wer am Ende die meisten Punkte gesammelt hat, war mit seinen Paketlieferungen am erfolgreichsten.


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Fazit zu Ich steck im Lift

Ein kleines, kurzes Zockerspiel macht sich hier auf den Weg nach oben und unten. Bei Ich steck im Lift drücken alle gleichzeitig auf den Liftknopf und hoffen, dass der Lift auch in der richtigen Etage landet. So stellt man geheim seine Prognosen und gibt dem Lift mehr oder weniger Schub. Dumm nur, dass man nie weiss, wie die Pläne der Mitspielenden sind. Denn auch sie versuchen, ihre Paketziele erfolgreich zu erreichen. Ein Ziel gleich doppelt zu notieren, steigert das Risiko, kann aber mit etwas Glück viele Punkte einbringen.

Je grösser die Spielrunde ist, desto weiter bewegt sich der Lift. Man muss seine Prognosen ein wenig anpassen, wenn man in einer grossen Runde spielt. Der Lift wird sich schneller von oben nach unten bewegen, so kommen verpasste Ziele aber auch schneller wieder in den Fokus. Ich steck im Lift ist ein lustiges Einschätzspiel für Familien und angehende Paketdienstleister.


Fakten zu Ich steck im Lift

Autoren: Watthanachai Treedecha, Thotsaphon Deeratsamee
Illustrationen: Thotsaphon Deeratsamee
Verlag: Board Game Circus

Spielerzahl: 3 – 8 Personen
Spieldauer: 10 – 15 Minuten
Altersangabe: ab 8 Jahren
Benötigt: Die richtige Etage
Wiederspielreiz: gross

Geeignet für 2 Spieler: Kein 2er-Spiel
Beste Spielerzahl: 3 – 8 Personen
Richtet sich an: Familie

gutes Spiel

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